Du startest vor Sonnenaufgang in San Pedro mit deinem lokalen Guide und einer kleinen Gruppe, fährst mit dem Bus durch ruhige Dörfer Richtung Santa Clara. Nach einer anspruchsvollen 45-minütigen Wanderung auf den Indian’s Nose beobachtest du, wie die Sonne über dem Lake Atitlan und seinen Vulkanen aufgeht – mit einer heißen Tasse Kaffee auf 2.260 Metern. Freu dich auf Lachen, Mayallegenden und das besondere Gefühl, wenn das Morgenlicht das Tal erhellt.
Als wir in San Pedro ankamen, war es noch dunkel, doch überall regte sich schon Leben – jemand fegte, ein Hund bellte irgendwo. Ich hatte kaum geschlafen (Nervosität?), aber unser Guide Luis war hellwach und grinste, während er kleine Tassen mit süßem Kaffee verteilte. Er erzählte uns den Maya-Namen für Indian’s Nose – Rostro Maya – und ich versuchte ihn nachzusprechen. Nicht mal annähernd richtig. Luis lachte nur und meinte, ich bekomme oben nochmal die Chance.
Die Fahrt von San Pedro nach Santa Clara war ruhig, ab und zu hörte man einen Hahn und das Klappern des Busses über Schlaglöcher. Beim Start der Wanderung roch ich feuchte Erde und Holzrauch; meine Beine wachten schnell auf bei dem steilen Anfang. Die Luft war frisch und biss leicht in der Nase, aber angenehm. Luis ging entspannt voran und zeigte uns, wo San Juan Pueblo Magico unter uns schimmerte – er kannte jeden Knick des Weges auswendig. Einmal blieb er stehen, um uns eine Pflanze zu zeigen, die hier in der Volksmedizin verwendet wird, aber ehrlich gesagt war ich mehr damit beschäftigt, meinen Atem zu finden.
Ich hatte nicht erwartet, dass der Gipfel so ruhig sein würde. Vielleicht zehn Leute waren dort, alle flüsterten oder starrten einfach nur auf den Lake Atitlan, während der Himmel hinter den drei Vulkanen – San Pedro, Atitlan, Tolimán – orange leuchtete. Meine Hände waren kalt um die Tasse, aber ich wollte sie nicht loslassen; irgendwie schmeckt Kaffee auf 2.260 Metern ganz anders. Luis zeigte nach Osten Richtung Antigua und meinte, wenn man genau hinsah, konnte man Fuego in der Ferne Rauch ausstoßen sehen. Ob ich das wirklich sah oder es mir nur einbildete, weiß ich nicht.
Wir blieben fast eine Stunde oben, tauschten Geschichten mit Luis über lokale Legenden aus – irgendwas mit einem schlafenden Riesen, der den See beschützt. Auf dem Rückweg beschwerten sich meine Knie mehr als die Lunge beim Aufstieg – komisch, wie das läuft. Manchmal denke ich noch an diesen Sonnenaufgang, wenn ich zuhause ganz normalen Kaffee trinke.
Der Aufstieg vom Dorf Santa Clara bis zum Gipfel dauert etwa 45 Minuten.
Ja, der Transport in kleiner Gruppe per Bus oder Auto von San Pedro über Santa Clara zum Wanderstart ist inklusive.
Die Tour beginnt vor Tagesanbruch, damit man rechtzeitig zum Sonnenaufgang oben ist.
Eine moderate Fitness ist nötig; der Weg ist kurz, aber steil und als anspruchsvoll eingestuft.
Am Gipfel gibt es Kaffee oder Tee, nachdem man den Indian’s Nose erreicht hat.
Ja, Assistenztiere sind auf dieser Tour erlaubt.
Man hat Blick auf San Pedro, San Juan Pueblo Magico und weitere Dörfer am Seeufer.
Ja, rund um San Pedro und am Lake Atitlan gibt es öffentliche Verkehrsmittel.
Dein Tag startet mit Abholung in San Pedro vor Sonnenaufgang im klimatisierten Fahrzeug, dann fährst du mit deinem Guide durch bunte Dörfer wie San Juan und Santa Clara. Oben am Gipfel wartet heißer Kaffee oder Tee auf dich, während du den Sonnenaufgang über Lake Atitlan und seinen Vulkanen genießt, bevor ihr gemeinsam wieder zurückgeht.
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