Du wanderst schattige Pfade im Schmetterlingstal entlang, entdeckst vielleicht seltene Schmetterlinge oder Süßwasserkrebse an kühlen Bächen, bevor es weiter zu den grünen Tälern der Sieben Quellen geht. Wage dich barfuß durch den engen Tunnel oder entspanne einfach am klaren Quellwasser mit Mittagessen im lokalen Café – inklusive bequemer Abholung in Rhodos Stadt oder Faliraki. Nasse Schuhe sind möglich, aber die stillen Momente bleiben lange im Gedächtnis.
Wir waren schon eine Weile an Rhodos’ Westküste unterwegs, als der Fahrer anhielt und uns eine zerknitterte Karte reichte – „Petaloudes“, sagte er, „folgt dem Fluss.“ Es roch nach feuchtem Stein und Kiefernnadeln, als wir ins Schmetterlingstal traten. Irgendwo plätscherte Wasser, doch sonst war es still, nur ab und zu hörte man das Lachen einer anderen Gruppe. Im Juli sieht man hier tatsächlich Schwärme von Schmetterlingen (Panaxia quadripunctaria – unser Guide schien stolz, den lateinischen Namen zu nennen), aber auch im Juni herrschte eine besondere Ruhe, als würden die Bäume auf etwas warten. Fast wäre ich über eine Wurzel gestolpert, während ich eine winzige Krabbe beobachtete – Potamon rhodium, die wohl nur hier vorkommt. Damit hatte ich nicht gerechnet.
Nach zwei Stunden zwischen moosbedeckten Steinen und Holzbrücken stiegen wir wieder in den Bus (die Klimaanlage fühlte sich wie ein Wunder an). Die Fahrt zu den Sieben Quellen dauerte etwa 45 Minuten – genug Zeit, um zu sehen, wie trocken und golden die Landschaft im Vergleich zum grünen Schatten vorher wirkte. Bei Epta Piges bekamen wir wieder Anweisungen („Treffen wir uns hier!“) und schlenderten unter Kastanienbäumen los. Dort gibt es einen engen Tunnel, durch den man laufen kann – stockdunkel, mit kaltem Wasser bis zu den Knöcheln. Mein Freund forderte mich auf, voranzugehen; ich stieß mir einmal den Kopf an der Decke und kam dann geblendet vom Sonnenlicht an einem kleinen See hinter einem Damm heraus. Einige Kinder warfen Steine übers Wasser, während ihre Oma am Picknicktisch zusah. Zum Mittagessen kehrten wir ins Café an den Quellen ein – einfache Gerichte, aber ehrlich gesagt schmeckte der Feta hier besser als jeder, den ich zuhause je gegessen habe.
Ob es die Ruhe fernab der Menschenmassen war oder das Zirpen der Zikaden – diese beiden Orte haben mich irgendwie tief berührt. Unser Fahrer scherzte noch über die „griechische Zeit“, als wir später losfuhren (niemand schien sich daran zu stören). Auf der Rückfahrt nach Rhodos Stadt dachte ich immer wieder an das stille Schmetterlingstal und wie anders es sich anfühlte als der Rest der Insel.
Die Tour dauert den Großteil des Tages, mit 2 Stunden im Schmetterlingstal und etwa 1 Stunde 45 Minuten bei den Sieben Quellen, plus Transferzeiten.
Die Schmetterlinge (Panaxia quadripunctaria) sind meist im Juli, August und September zu beobachten.
Ja, die Abholung erfolgt an festgelegten Punkten in Faliraki, Rhodos Stadt, Ixia und Ialysos.
Die Wege sind uneben und teils hügelig; gute Schuhe sind empfehlenswert. Für Gäste mit Mobilitätseinschränkungen sind sie nicht geeignet.
Ja, in einem Café bei den Sieben Quellen kannst du Mittagessen; das Essen ist nicht im Preis enthalten, aber vor Ort erhältlich.
Ja – 6 € pro Person in der Hochsaison, 3 € in der Nebensaison; die Sieben Quellen sind kostenlos.
Du kannst Panaxia quadripunctaria Schmetterlinge (saisonal) und Potamon rhodium Süßwasserkrebse im Schmetterlingstal entdecken.
Du kannst barfuß oder mit Sandalen hindurchgehen; es ist dunkel und das Wasser reicht bis zu den Knöcheln, am Ende wartet ein künstlicher See.
Dein Tag umfasst klimatisierte Transfers zwischen den Orten mit Abholung in Faliraki, Rhodos Stadt, Ixia oder Ialysos; dein Fahrer gibt dir Karten und Anweisungen, damit du dich in beiden Tälern nicht verläufst. Eintritt wird nur für das Schmetterlingstal in der Hochsaison fällig; Essen ist nicht inklusive, aber es bleibt Zeit für ein Mittagessen bei den Sieben Quellen, bevor du entspannt – und vielleicht noch ein bisschen feucht – zum Hotel zurückkehrst.
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