Spaziere durch die antiken Straßen von Kamiros, koste hausgemachten Souma im Dorf Siana, genieße wilde Meerblicke von der Burg Monolithos und schlendere im goldenen Licht durch die verwinkelten Gassen von Lindos – inklusive Hoteltransfer und einem lokalen Guide, der Rhodos lebendig werden lässt.
Ich öffnete die Augen irgendwo an der Westküste von Rhodos – an einem dieser Orte, wo das Meer immer wieder zwischen Olivenbäumen blau aufblitzt. Unsere Reiseleiterin Eleni zeigte schon auf die Ruinen von Alt-Kamiros, bevor ich meinen Kaffee ausgetrunken hatte. Sie nannte es „das Pompeji Griechenlands“, was dramatisch klang, doch wenn man zwischen den steinernen Straßen und halb vergrabenen Säulen steht, ist es tatsächlich still – nur Zirpen der Zikaden und das Knirschen der eigenen Schritte im Staub. Ich versuchte mir vorzustellen, wie es damals roch (bestimmt nicht nach Sonnencreme und Pinien wie heute). Eleni erzählte, die Menschen hätten die Stadt einfach verlassen – kein großes Unglück, sie waren einfach weg. Das blieb mir im Kopf.
Die Straße schlängelte sich danach in die Hügel, und wir machten Halt in Siana – ein Dorf, das sich anfühlte, als hätte jemand die Zeit in den 60ern angehalten. Dort gab es einen winzigen Laden, in dem wir Souma probierten (ähnlich wie Grappa, aber rauer) und Olivenöl, das so grün war, dass es fast leuchtete. Der alte Mann, der einschenkte, zwinkerte mir zu, als ich beim ersten Schluck husten musste – er sagte etwas auf Griechisch, worüber alle lachten, auch ein deutsches Paar, das nichts verstand, aber den Witz trotzdem mitbekam. Es roch süß und scharf zugleich – überall standen Honiggläser herum.
Als Nächstes kam Monolithos. Der Wind frischte auf, als wir zu den Burgruinen hinaufstiegen. Von dort oben sieht man endlos weit – auf der einen Seite das Meer, auf der anderen die Berge, die im Dunst verschwinden. Zum Mittagessen kehrten wir in eine Taverne mit Tischen unter Weinreben ein (ich hatte Tomatensalat, hätte aber lieber das bestellt, was unsere Reiseleiterin hatte). Danach saß ich einfach eine Weile da, lauschte dem Klirren der Gabeln und einem Kind, das hinter der Küche Hühner jagte. Irgendwie fühlte sich das richtig friedlich an.
Zum Schluss ging es nach Lindos – das späte Nachmittagslicht tauchte alles in ein warmes Gold. Eleni führte uns durch so enge Gassen, dass man fast die weiß getünchten Wände streift, wenn man nicht aufpasst. Sie erklärte, dass die Leute ihre Türen blau streichen, um Glück anzuziehen (ich zählte sechs hintereinander). Nach ihrer Einführung hatten wir eine Stunde Zeit zum Allein-Erkunden; ich kaufte eine Orangenlimo bei einem Laden, den zwei Schwestern führten, die sich gerade über Fußballergebnisse stritten – ich verstand kein Wort, musste aber trotzdem schmunzeln. Ich denke immer noch an den Blick über Lindos – wie die Akropolis über allem thront, als würde sie auf etwas warten.
Der Ausflug dauert etwa einen ganzen Tag mit Stopps an allen Orten.
Es gibt eine Pause in einer Taverne zum Mittagessen oder zur freien Zeit; die Kosten für das Essen sind nicht enthalten.
Nein, der Eintritt zu den Ruinen von Alt-Kamiros kostet extra 6 EUR pro Person.
Ja, der Transfer vom und zum Hotel ist bei ausgewählten Hotels inklusive.
In Siana kannst du lokales Olivenöl und den traditionellen Rhodischen Souma probieren.
Die Tour ist für die meisten Fitnesslevels geeignet, aber nicht empfohlen für Reisende mit Rückenproblemen oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Nach der Einführungstour hast du etwa eine Stunde Zeit, Lindos auf eigene Faust zu erkunden.
Ein erfahrener lokaler Guide begleitet dich den ganzen Tag.
Dein Tag umfasst den Hoteltransfer von ausgewählten Hotels auf Rhodos, eine Führung durch einen erfahrenen lokalen Experten, der an jeder Station spannende Geschichten erzählt – von den Ruinen Alt-Kamiros bis zu Souma-Verkostungen in Siana – und genug Zeit, um in einer Taverne zu entspannen oder Mittag zu essen, bevor es am späten Nachmittag zurückgeht.


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