Du fährst deinen eigenen 4x4 Jeep durch das wilde Nord-Rhodos, meisterst Offroad-Strecken mit Guide, besuchst traditionelle Dörfer wie Archipoli zum Honigprobieren, erkundest den kühlen Tunnel der Sieben Quellen und genießt optional ein griechisches Mittagessen im Schatten des Waldes. Lachen, echte lokale Aromen und kleine Überraschungen warten an jeder staubigen Kurve.
Ganz ehrlich, ich war am Anfang etwas nervös, einen 4x4 auf Rhodos zu fahren – Offroad ist nicht gerade meine Stärke. Aber als wir in den Suzuki Jimny stiegen (nachdem wir erst mal über die kompakte Größe gelacht hatten), hat’s sofort Klick gemacht. Unser Guide winkte uns mit einem Grinsen zu, und los ging’s, Staub wirbelte hinter uns auf, die Luft roch nach Kiefern und wilden Kräutern. Dieser Moment, wenn du die erste holprige Strecke erwischst und merkst: Du machst das wirklich – lenkst über steinige Wege, Sonnenstrahlen blitzen durch Olivenbäume. Es ist laut auf die beste Art, Reifen knirschen über Kies, alle rufen sich Anweisungen zu oder lachen einfach nur.
Wir hielten an einem Aussichtspunkt – wie der hieß, weiß ich leider nicht mehr, ich war zu sehr vom Ausblick gefesselt, um zu fragen. Man sieht bis zum Meer, blau auf blau, und es herrscht eine Stille, nur das Zirpen der Zikaden ist zu hören. Dann fuhren wir durch Dörfer, wo alte Männer vor Cafés saßen und uns beobachteten (einer winkte, oder wollte vielleicht nur eine Katze verscheuchen). Bei den Sieben Quellen erzählte uns der Guide vom Tunnel – dunkel, eng und innen sogar etwas kühl, obwohl draußen die Sonne brannte. Dort durchzugehen fühlte sich an, als würde man ein kleines lokales Geheimnis entdecken.
Der Höhepunkt für mich war das Dorf Archipoli. Dort trafen wir eine Familie, die ihren eigenen Honig macht – echten Honig, nicht den aus dem Supermarkt. Sie reichten kleine Löffel zum Probieren (ich versuchte mich auf Griechisch zu bedanken, wahrscheinlich klang das eher holprig; sie lächelten einfach nur). Es gab auch Souma – ziemlich stark! Danach aßen wir unter Bäumen in einer nahegelegenen Taverne: Moussaka, griechischen Salat, all die Klassiker, die man zu kennen glaubt, bis man sie hier wirklich probiert. Der Auberginensalat hatte so ein rauchiges Aroma, das ich bis heute nicht vergessen habe.
Nach dem Mittagessen schlenderten wir zur Kirche Saint Soula nebenan – kleine weiß getünchte Mauern, still, nur das Rascheln der Blätter und Vogelgezwitscher. Unser Guide erzählte, dass viele wegen der heilenden Quelle hierherkommen, wenn sie Hautprobleme haben; ich spritzte mir vorsichtshalber etwas Wasser auf die Hände. Die Rückfahrt fühlte sich irgendwie langsamer an – vielleicht, weil keiner wollte, dass der Tag schon vorbei ist.
Ja, die Abholung ist inklusive und erfolgt von Hotels oder Ferienwohnungen im Norden Rhodos – von der Stadt bis Kolimbia an der Ostküste und von der Stadt bis Fanes an der Westküste.
Ja, du fährst deinen eigenen Suzuki Jimny im Rahmen des Selbstfahrer-Erlebnisses.
Das Mittagessen ist optional und kostet 15 € pro Erwachsenem und 10 € pro Kind unter 12 Jahren in einer Waldtaverne.
Du kannst durch den berühmten engen Tunnel laufen, die Quellen erkunden oder bei einem Kaffee entspannen.
Ja – im Dorf Archipoli probierst du hausgemachten Honig, Souma (lokaler Schnaps), Olivenöl, Süßigkeiten und saisonales Obst.
Du kannst deinen Jeep für 35 € pro freiem Sitzplatz privatisieren – praktisch, wenn ihr nicht getrennt werden wollt.
Die Fahrzeuge sind rollstuhlgerecht; Assistenztiere sind ebenfalls erlaubt.
Dein Risiko ist auf maximal 650 € begrenzt, falls du den Schaden verursachst; reguläre Kfz-Versicherung und Haftpflicht sind inklusive.
Dein Tag umfasst die Abholung vom Hotel oder Ferienwohnung im Norden Rhodos, einen klimatisierten Suzuki Jimny 4x4 zum Selbstfahren (mit Haftpflichtversicherung), geführte Stopps an Aussichtspunkten und traditionellen Dörfern wie Archipoli mit Verkostungen von hausgemachtem Honig und weiteren Leckereien – plus Zeit für ein optionales griechisches Mittagessen, bevor es entspannt, aber wahrscheinlich etwas staubig zurückgeht.
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