Mit Neoprenanzug gleitest du direkt vom Ufer ins glasklare Wasser Halkidikis, begleitet von einem Einheimischen, der jeden Riff und Tunnel kennt. Freu dich auf hautnahe Begegnungen mit Seesternen und vielleicht sogar einem Oktopus, während du durch sonnenbeschienene Höhlen schwebst. Die komplette Ausrüstung wird gestellt – bring nur deine Neugier (und vielleicht ein Handtuch) mit. Die Rückfahrt fühlt sich ganz anders an, wenn man erst einmal gesehen hat, was unter der Oberfläche steckt.
Dein Tag beinhaltet den Hoteltransfer ab Kassandra, alle Schnorchelausrüstungen (inklusive saisonangepasstem Neoprenanzug), Wasserflaschen nach dem Schwimmen und die Begleitung durch einen zertifizierten Guide oder Divemaster – entspannt geht’s danach zurück ins Hotel, vielleicht noch mit etwas Sand im Gepäck.
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Alle Bewertungen lesen ›Ich hätte fast mein Handtuch vergessen – typisch ich – doch unser Guide grinste nur und meinte: „Keine Sorge, du willst eh nicht mehr raus.“ Die Fahrt von Kassandra führte vorbei an Pinien und Olivenhainen, die Fenster offen, die salzige Luft wehte herein. Immer wieder blitzte das Meer zwischen den Bäumen hindurch, dieses unglaubliche Blau, das fast unwirklich wirkte. Unser Guide Nikos zeigte unterwegs eine kleine Bäckerei („die besten Käsepasteten in ganz Halkidiki“, schwor er) – das habe ich mir gleich für später notiert.
Am Strand gab’s eine kurze Einweisung, wie man die Masken nicht beschlägt (ich hab’s trotzdem geschafft), dann wateten wir direkt ins Wasser, so klar, dass man die Kieselsteine unter den Füßen zählen konnte. Der Neoprenanzug fühlte sich anfangs seltsam an – fast, als hätte ich jemand anderes Haut an – aber nach einer Minute vergaß ich das. Mit dem Gesicht nach unten im Wasser wurde es still, nur mein Atem und das entfernte Kreischen der Möwen waren zu hören. Überall klebten leuchtend orange Seesterne an den Felsen. Jemand entdeckte einen Oktopus, ich hab ihn verpasst – ich war zu sehr damit beschäftigt, einem winzigen Unterwasserregenbogen hinterherzujagen (Nikos nannte ihn Nudibranch, und lachte, als ich es nachplappern wollte).
Das Licht änderte sich, als wir an flachen Höhlen vorbeischwammen; alles schimmerte plötzlich grünlich-golden. Dort war es auch kälter, was mich aufweckte – auf die beste Art. Rund eine Stunde tauchten wir durch Riffe und Tunnel – ehrlich gesagt verlor ich da unten das Zeitgefühl. Manchmal tauchte man auf und sah Kormorane, die ihre Flügel auf den Felsen trockneten. Als wir schließlich wieder an Land kamen, mit plattgedrücktem Haar und Sand überall, reichte Nikos uns Wasser und erzählte von seinem Lieblings-Tauchspot weiter oben an der Küste. Vielleicht beim nächsten Mal.
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