Du läufst über matschige Pfade auf einer echten ghanaischen Kakaofarm, probierst frische Kakaofrüchte direkt aus der Schote, siehst zu, wie Schokolade in einer solarbetriebenen Fabrik entsteht, und verkostest Tafeln, die du selbst mitgestaltet hast. Mittagessen und herzhaftes Lachen mit Einheimischen sind inklusive. Am Ende hast du vielleicht klebrige Finger – und neue Geschichten im Gepäck.
Der Schlamm an meinen Schuhen war nicht eingeplant. Ich hatte mir vorgestellt, elegant zwischen den Kakaobäumen zu schlendern, doch stattdessen verlor ich fast eine Sandale im weichen Boden – unser Guide Kofi grinste nur und reichte mir einen Stock zum Festhalten. Er erzählte, dass der Regen dieses Jahr früh gekommen sei, was alles grün und süß riechen ließ, wie nasse Blätter und etwas Tieferes – vielleicht der Kakao selbst? Schwer zu sagen. Wir sahen einem Bauern zu, wie er mit geübten Händen eine Frucht aufschlitzte; das Innere sah überhaupt nicht nach Schokolade aus. Trotzdem probierte ich es – sauer und schleimig auf der Zunge. Ganz anders als erwartet.
Kofi erklärte jeden Schritt, während wir zwischen den Baumreihen entlanggingen, seine Stimme wurde manchmal von Vogelgezwitscher oder lachenden Menschen übertönt. Er zeigte uns, wie die Bohnen in der Sonne getrocknet werden, bevor sie in die Fabrik am Straßenrand gebracht werden. Der ganze Prozess wirkte langsamer als gedacht – fast geduldig. In der Schokoladenfabrik (die mit Solarenergie betrieben wird, worauf Kofi stolz war) war es laut von den Maschinen, aber trotzdem roch es warm und süß. Wir sahen zu, wie dickflüssige Kakaomasse in Formen gegossen wurde, während Dampf in kleinen Wolken aufstieg. Ich versuchte, meine eigene Tafel zu machen, hatte aber mehr Schokolade an den Fingern als sonstwo – und das bereute ich keine Sekunde.
Zum Mittagessen gab es etwas Einfaches, aber Sättigendes – Reis mit scharfem Eintopf, der mich ein bisschen ins Schwitzen brachte (auf gute Weise). Wir probierten so viele Schokoladensorten, dass ich den Überblick verlor: Zartbitter, Milchschokolade, manche mit Ingwer oder Nüssen. Die Frau, die die Verkostung leitete, lachte, als ich riet, welche mit Kokosnuss war – ich lag jedes Mal falsch. Irgendwas hatte es, dort zu sitzen mit klebrigen Händen und Krümeln überall – das fühlte sich echt an. Auf der Rückfahrt dachte ich immer wieder an den ersten Biss in die rohe Kakaofrucht – wie anders Geschmack sein kann, als man denkt.
Ja, einige Pakete beinhalten ein leckeres Mittagessen neben der Tour und Verkostung.
Ja, Babys und kleine Kinder sind willkommen; Kinderwagen oder Buggys können mitgebracht werden.
Ja, die Transportmöglichkeiten sind für Rollstuhlfahrer zugänglich.
Ja, du hast die Möglichkeit, in der Fabrik deine eigene Schokolade zu machen und mitzunehmen.
Du probierst über 10 verschiedene fairafric-Rezepte – von dunkler bis Milchschokolade mit Früchten oder Nüssen.
Farm und Fabrik liegen nah beieinander; die Transfers sind kurz und unkompliziert während der Tagestour.
Dein Tag beinhaltet Eintritt für die Kakaofarm und die solarbetriebene Schokoladenfabrik, praktische Schokoladenherstellung (ja – du darfst deine eigene Tafel behalten), viele Verkostungen verschiedener Schokoladen sowie Mittagessen, falls du das Paket gewählt hast. Rollstuhlgerechter Transport und Einrichtungen sind ebenfalls vorhanden.
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