Du probierst Champagner direkt aus den Kellern von Weltmarken und Familienbetrieben in Reims, schlenderst mit einem lokalen Guide durch die ehrwürdigen Hallen der Kathedrale Notre Dame, genießt ein Mittagessen in einem echten Viertel-Restaurant und fährst vorbei an endlosen Weinbergen. Ein Tag, den du jedes Mal im Kopf abspielst, wenn irgendwo ein Korken knallt.
Das Erste, was mir auffiel, war der Geruch – kalkig, kühl, fast feucht –, als wir die Veuve Clicquot-Keller unter Reims betraten. Unsere Führerin Camille schaltete ihre Taschenlampe an und lächelte, als sie unsere großen Augen sah. Sie erklärte, dass diese Tunnel seit Jahrhunderten hier sind, tief unter der Stadt in den Stein gehauen. Ich strich immer wieder mit der Hand über die Wand, um die krümelige Struktur zu fühlen (wahrscheinlich nicht erlaubt, aber ich konnte nicht anders). Der erste Schluck Champagner schmeckte nach der stillen Atmosphäre unter der Erde viel intensiver – als hätte er meine Zunge geweckt.
Ich hätte nicht gedacht, dass mich die Kathedrale von Reims so beeindruckt. Sie steht mitten in der Stadt, und ehrlich gesagt, Fotos fangen die bunten Glasfenster nicht annähernd ein. Camille zeigte auf eine Statue, die alle „den lächelnden Engel“ nennen – Einheimische berühren vor Prüfungen oder Hochzeiten seinen Fuß für Glück. Wir blieben draußen stehen, während die Glocken läuteten; trotz der Touristen herrschte eine solche Ruhe, dass ich an all die Krönungen dachte, die hier stattfanden. Zum Mittagessen ging es in ein kleines Lokal, wo ich „jambon de Reims“ probierte (Li musste lachen, als ich versuchte, es auf Französisch auszusprechen – ich habe es definitiv verhauen).
Die Fahrt durch die Weinberge der Montagne de Reims fühlte sich an, als wäre man mitten in einem Gemälde – all die ordentlichen Reihen von Reben, die sich über sanfte Hügel ziehen, und kleine Dörfer, die dazwischen auftauchen. Beim Familienkeller war alles viel kleiner als bei Veuve Clicquot, aber irgendwie viel herzlicher. Der Besitzer schenkte uns seinen eigenen Champagner ein und erzählte Geschichten über seinen Großvater, der dieselben Reben pflegte. Ein Moment, der hängenblieb: Er hielt mitten im Satz inne, um das Etikett einer Flasche zu prüfen – so eine kleine Geste, die zeigt, wie persönlich hier alles ist.
Du kannst mit dem TGV vom Pariser Bahnhof Paris-Est nach Reims fahren; empfohlene Züge variieren je nach Tag. Komm am besten früh an, da die Abholung an zentralen Punkten in Reims erfolgt.
Nein, es gibt keine Hotelabholung; Treffpunkte sind je nach Ankunft am Bahnhof Reims oder Champagne-Ardenne.
Ja, geführte Touren und Verkostungen sind bei Veuve Clicquot und einem Familien-Champagnerproduzenten enthalten.
Ja, ein Mittagessen in einem lokalen Restaurant ist Teil des Tagesprogramms.
Die Führungen und Verkostungen in beiden Kellern sind auf Englisch.
Die Gruppengröße ist auf 8 Personen pro Buchung begrenzt, um ein persönliches Erlebnis zu garantieren.
Ja, die Tour ist für alle Fitnesslevels geeignet, da nur wenig gelaufen wird.
Der Veranstalter haftet nicht für Zugverspätungen oder Ausfälle; plane deshalb am besten genügend Zeit ein und komme wenn möglich früh in Reims an.
Dein Tag umfasst den Transport im klimatisierten Minivan ab zentralem Treffpunkt in Reims, geführte Touren mit Verkostungen bei Veuve Clicquot und einem Familienkeller (Eintritt inklusive), Sightseeing-Stopp an der Kathedrale Notre Dame mit englischsprachigem Fahrer-Guide sowie ein Mittagessen in einem lokalen Restaurant, bevor es am späten Nachmittag zurückgeht.
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