Folge Van Goghs Spuren von Avignon zum Place du Forum und Café La Nuit in Arles, spüre Geschichte im Espace Van Gogh und finde Ruhe im Kloster Saint-Paul de Mausole, wo er einige seiner berühmtesten Werke schuf. Eintritt inklusive, mit lokalem Guide – Momente, die lange nachklingen.
Ganz ehrlich, fast hätten wir den Van verpasst, weil ich meinen Hut nicht fand (der Mistral hier ist kein Witz). Unser Guide Luc grinste nur und meinte, in der Provence verliert jeder mal was – „Van Gogh hat sein Ohr verloren, du deinen Hut.“ Das hat sofort die Stimmung gesetzt. Die Fahrt aus Avignon raus ging flott, und man roch förmlich den Lavendel durch die Fenster. Oder vielleicht war das nur meine Fantasie, die nach all den Briefen von Vincent durchdrehte.
Erster Halt: Arles. Nicht so herausgeputzt, wie ich dachte – Farbe blätterte von alten Fensterläden, Einheimische diskutierten entspannt bei Kaffee am Place du Forum. Luc zeigte auf das Café La Nuit, gelb und trotzig leuchtend selbst an einem grauen Morgen. Ich versuchte, es auf eine Serviette zu skizzieren, während ich bitteren Espresso schlürfte (kein Meisterwerk). Man kann tatsächlich genau dort stehen, wo Van Gogh es gemalt hat. Es ist ein seltsames Gefühl, einen Ort gleichzeitig als lebendiges Durcheinander aus Geräuschen und Zigarettenrauch und als eingefrorenes Gemälde zu sehen.
Das Espace Van Gogh war früher ein Krankenhaus – heute liegen dort Nachbildungen im Hof verteilt. Die Fliesen kühlen angenehm unter den Sandalen, und man hört Schwalben über sich hinwegsausen. Wir schlenderten leise durch die Anlage; ich ertappte mich dabei, wie ich ohne Grund flüsterte. Dann traf mich Saint-Paul de Mausole in St-Rémy viel intensiver als erwartet. Die dicken Steinmauern sind selbst im Juni kalt, und man sieht sein Zimmer originalgetreu, genau wie er es verlassen hat. Ich berührte den Fensterrahmen (vielleicht nicht erlaubt?) und spürte diese seltsame Mischung aus Frieden und Melancholie, während ich auf die blau-grünen Felder hinausschaute.
Auf der Rückfahrt herrschte fast Stille, nur Luc summte leise eine alte Chanson vor sich hin. Ich dachte darüber nach, wie viel Schönheit aus Unruhe entstehen kann – oder vielleicht auch nur, wie sehr man sie wahrnimmt, wenn jemand wie Van Gogh sie einem zuerst zeigt.
Die Tour dauert etwa 5 Stunden.
Ja, der Eintritt ist im Tourpreis enthalten.
Ja, das Café La Nuit am Place du Forum in Arles ist Teil der Tour.
Ein klimatisierter Minivan mit 8 Sitzplätzen wird verwendet.
Kinder unter 4 Jahren sind bei dieser Tour nicht erlaubt.
Ja, ein Fahrer und Guide begleitet die gesamte Tour.
Eine moderate körperliche Fitness wird empfohlen.
Dein Tag beinhaltet den Transport im klimatisierten Minivan ab Avignon, Eintritt ins Kloster Saint-Paul de Mausole sowie eine fachkundige lokale Führung, die jeden Stopp lebendig macht – bevor du am Ende zurück in die Stadt gebracht wirst.


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