Du steigst in Le Havre vom Schiff und bist im Nu in Paris – mit Eiffelturm-Blick unter offenem Himmel, einer entspannten Seine-Bootsfahrt an Notre Dame und Louvre vorbei, frischem Baguette-Lunch in der Hand. Zeit zum Schlendern auf der Champs-Élysées und ein Sekt-Toast, bevor es zurückgeht – mit vollem Herzen und voller Kamera.
Wir waren schon halb durch die Normandie, als mir auffiel, wie sehr ich den Duft von frischem Gras draußen am Busfenster vermisst hatte. Unsere Reiseleiterin Sophie (ihr Englisch war besser als meins) erzählte ständig kleine Anekdoten über die Dörfer, an denen wir vorbeifuhren – irgendwas mit Monet, der hier gemalt haben soll, aber ehrlich gesagt starrte ich eher auf die Kühe und fragte mich, ob französische Kühe glücklicher sind. Die Fahrt von Le Havre nach Paris dauert länger als gedacht – etwa drei Stunden – aber langweilig wird’s nie. Als wir schließlich im 7. Arrondissement ankamen und den Eiffelturm zum ersten Mal über den Dächern auftauchen sahen, wurde es kurz still. Er ist höher, als man denkt. Hoch hinauf geht’s bei dieser Tour nicht (ich verstehe warum – die Warteschlangen sahen heftig aus), aber direkt darunter zu stehen, mit einem Schinken-Käse-Baguette aus unserem Lunchpaket in der Hand… das fühlte sich einfach richtig an.
Die Seine-Bootsfahrt startete direkt am Eiffelturm. Das Boot war voller als erwartet, aber das störte niemanden; es herrschte ein buntes Durcheinander aus französischem und englischem Geplauder und einer Sprache, die ich nicht erkannte. Vorbei an Notre Dame und dem Louvre zeigte Sophie Details, die ich sonst übersehen hätte – die Statuen an den Brücken oder wie die Pariser immer einen Grund finden, am Wasser zu sitzen, selbst wenn’s kühl ist. An der Place de la Concorde mischte sich der Duft von Parfüm mit dem Aroma von Kaffee von einem nahen Tisch – dieses Geruchserlebnis bleibt mir im Kopf. Den Kommentar hörte ich über meine eigenen Kopfhörer (bring deine mit, wenn du es klarer willst), aber am meisten blieben Sophies Geschichten über ihre Kindheit in der Nähe von Montmartre hängen.
Danach ging’s zurück zum Bus für einen kurzen Abstecher zum Arc de Triomphe. Er ragte majestätisch über uns auf, aus Stein und voller Geschichte – ich versuchte mir vorzustellen, wie Napoleon hier vorbeigeritten sein muss, sah aber vor allem Leute, die für Fotos dem Verkehr ausweichen. Auf der Champs-Élysées gab’s dann freie Zeit zum Bummeln – vorbei an glänzenden Boutiquen und Cafés, wo die Einheimischen kaum von ihren kleinen Espressotassen aufsahen. Meine Füße taten weh, aber das war egal; ein bisschen verloren in Paris zu sein, fühlt sich einfach gut an. Irgendwann verteilte Sophie kleine Flaschen Sekt zum Anstoßen, bevor sie uns sanft zurück zum Bus führte (sie scherzte, dass sie diesmal keine „Entenküken“ verliert). Die Rückfahrt war ruhiger – vielleicht Müdigkeit, vielleicht auch einfach das Nachwirken all der Eindrücke.
Die Tour dauert etwa 11 Stunden, je nach Fahrplan deines Schiffes.
Nein, du siehst den Eiffelturm von außen, ein Besuch im Inneren ist wegen Zeitmangel nicht möglich.
Ja, es gibt ein selbstgemachtes Lunchpaket mit Schinken-Käse-Baguette, Wasser und Dessert.
Ja, auf der Champs-Élysées hast du Zeit zum Shoppen oder zum Erkunden auf eigene Faust.
Ja, Abholung und Rückfahrt zum Schiff sind bei der Tour inklusive.
Du bekommst dein Geld komplett zurück, falls dein Schiff nicht planmäßig anlegt.
Im Programm sind keine festen Stopps vorgesehen, aber normalerweise werden Pausen für die Toilette eingelegt.
Die Tour ist nur für leichte, faltbare Rollstühle geeignet; Motorroller sind nur bei privater, angepasster Fahrt möglich.
Dein Tag startet mit Abholung direkt am Kreuzfahrthafen Le Havre, bequeme, klimatisierte Busfahrten durch die normannische Landschaft, eine einstündige Seine-Bootsfahrt vorbei an Notre Dame und Louvre (je nach Wasserstand), Sightseeing am Eiffelturm (nur außen) und Arc de Triomphe mit spannenden Geschichten vom Guide. Ein selbstgemachtes Lunchpaket mit Schinken-Käse-Baguette ist inklusive, außerdem freie Zeit auf der Champs-Élysées. Zum Abschluss gibt’s einen Sekt-Toast, bevor du rechtzeitig zurück zum Schiff gebracht wirst.
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