Erkunde Montmartres verwinkelte Gassen mit einem lokalen Guide, koste frische Croissants, saisonale Käsesorten, klassische Bistro-Gerichte wie Escargots und Aligot sowie Weine in gemütlichen Pariser Lokalen. Freu dich auf Frühstückslachen, Künstlergeschichten und süße Macarons mit Blick auf Sacré-Cœur – Erinnerungen, die lange bleiben.
Das Erste, woran ich mich erinnere, ist der Duft – warmes Brot, das aus der kleinen Bäckerei im Norden von Montmartre auf die Straße zieht. Unsere Guide Camille winkte dem Bäcker zu, als wären sie alte Freunde (vielleicht sind sie das ja auch?) und reichte uns Stücke von so einem knusprigen Croissant, dass ich die Krümel von meiner Jacke bürsten musste. Sie erklärte, warum das französische Frühstück so simpel, aber trotzdem perfekt ist. Ich versuchte „chou“ richtig auszusprechen und bekam ein Lächeln von der Frau hinter der Theke – mein Akzent braucht definitiv noch Übung.
Wir schlenderten über Kopfsteinpflaster, wo Künstler schon ihre Staffeleien aufbauten. In einem alten Bistro aus dem Jahr 1921 saßen wir dicht gedrängt mit Einheimischen bei oeuf mayonnaise und gekühltem Weißwein. Eigentlich nur Eier mit Mayo, aber es schmeckte wie etwas, wonach man sich nach einem langen Spaziergang im Pariser Nieselregen sehnt. Camille erzählte Geschichten von Picasso, der hier in der Nähe lebte – sie zeigte auf ein Fenster, hinter dem er angeblich nachts malte. Am Nachbartisch wurde auf Französisch gelacht; ich verstand vielleicht drei Wörter.
Als Nächstes ging’s zur Fromagerie – ehrlich gesagt hätte ich nicht gedacht, dass mich Käse so fesseln kann. Aber es ist etwas Besonderes, wenn man hört, welche Sorten gerade „Saison“ haben. Man riecht den Unterschied: erdig, grasig, leicht scharf. Wir probierten kleine Scheiben, während Camille erklärte, wie kleine Produzenten Traditionen bewahren (und warum sie keinen Supermarkt-Brie kauft). Ich denke immer noch an diesen Blauschimmelkäse – den findet man wohl kaum außerhalb von Paris.
Zwischen dem Aufstieg der Hügel und dem Ausweichen von Rollern in der Nähe des Moulin Rouge wurde mir klar, wie viel Geschichte in diesen Straßen steckt. Die Aussicht vom Hügel ist nicht nur Postkartenmotiv – es ist der Wind im Gesicht und ein Meer aus Dächern, das sich endlos erstreckt. Zum Abschluss gab es Escargots und Aligot in einem weiteren Bistro (ja, Kartoffelpüree kann wirklich dein Leben verändern), dann holten wir uns Macarons von einem kleinen Chocolatier und setzten uns auf die Stufen der Sacré-Cœur. Meine Füße taten weh, aber ich wollte, dass es nie endet… Paris macht das mit dir.
Die Tour dauert einen Vormittag und führt zu mehreren Stationen in Montmartre mit Verkostungen und spannenden Geschichten.
Ja, zwei Getränke sind dabei – eine Weißweinprobe in einem historischen Bistro und später Rotwein zum Abendessen.
Die Tour lässt sich anpassen, wenn du vorher Bescheid gibst; allerdings sind nicht alle Stopps garantiert vegetarisch.
Ja, Escargots werden zusammen mit Aligot (Käse-Kartoffelpüree) bei einem der letzten Bistro-Stops serviert.
Die Gruppen sind klein – maximal 10 Personen pro Tour für ein persönliches Erlebnis.
Die letzte Verkostung findet in der Nähe der Sacré-Cœur-Basilika statt, wo du Macarons mit Blick über Paris genießt.
Nein, es gibt keinen Hotel-Transfer; aber die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Startpunkt in Montmartre ist unkompliziert.
Wegen der hügeligen Wege und Treppen ist die Tour nicht für Gäste mit Mobilitätseinschränkungen oder Rollstühlen geeignet.
Dein Morgen beinhaltet geführte Spaziergänge durch Montmartres Hügel mit einem englischsprachigen Guide, acht verschiedene Verkostungen – von Backwaren über Käse bis zu Macarons – und zwei Gläser französischen Wein in klassischen Pariser Bistros, bevor es mit Blick auf die Stadt an der Sacré-Cœur endet.
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