Erkunde Black Paris durch legendäre Cafés, geschichtsträchtige Buchläden und lebendige Märkte, in denen jede Straße eine neue Geschichte erzählt. Genieße Frühstück bei Les Deux Magots, fahre mit der Metro durch die Viertel und lass den Tag mit einem afrikanischen Essen ausklingen – hier teilt man nicht nur Essen, sondern auch neue Blickwinkel auf Paris.
Hast du dich schon mal gefragt, wie Paris klingt, wenn man den Stimmen lauscht, die sonst kaum in Reiseführern auftauchen? Genau daran dachte ich, als wir uns bei Les Deux Magots trafen – ehrlich gesagt war ich schon oft dran vorbeigegangen, aber drin gesessen hatte ich nie. Unsere Begleiterin (ihren Namen hab ich leider vergessen, aber sie hatte diese ruhige Art, die einem Zeit zum Nachdenken gab) startete mit Croissants und Geschichten über schwarze Schriftsteller, die hier eine Heimat fanden. Der Kaffee war heiß, und dieser buttrige Duft hing in der Luft, während wir zuhörten. Es fühlte sich an, als würde man ein stilles Geheimnis teilen.
Wir schlenderten durch Saint-Germain bis zur Présence Africaine – ein Buchladen, der eher wie ein lebendiges Archiv wirkt. Der Besitzer nickte uns zu, als wir hereinkamen, und unsere Führerin erzählte, wie sich Autoren aus Senegal oder Martinique hier nach Ladenschluss trafen. Ich nahm ein Buch in die Hand, dessen Cover halb verblasst war; mein Französisch reichte kaum, aber ich spürte die Schwere all der Gespräche, die in den Regalen steckten. Danach ging’s zur La Rhumerie – Rumgläser klirrten schon am Mittag, Lachen schallte von einem Tisch hinten im Raum. Die Wände rochen gleichzeitig süß und scharf.
Pigalle war unser nächster Stopp, ein Viertel, das ich immer mit Nachtleben und Neonlichtern verband. Doch sie zeigte uns alte Jazzclubs, in denen Josephine Baker einst sang (und angeblich bis zum Morgengrauen tanzte). Es hat etwas, Musikgeschichte zu hören, während man auf schmalen Gehwegen den Rollern ausweicht – das bleibt hängen. Als wir La Goutte d’Or erreichten, wurde es lauter – Marktstände riefen Preise auf Wolof und Französisch, bunte Stoffe wohin man sah. Eine Frau, die Mangos verkaufte, zwinkerte mir zu, als ich mit meinem Akzent „un kilo“ bestellte (sie schenkte mir gleich zwei).
Der Tag endete an einem großen Tisch in einem afrikanischen Restaurant – Hände griffen nach den gemeinsamen Tellern, alle tauschten aus, was sie am meisten überrascht hatte. Jemand fragte, ob das wirklich alles zu einer Stadt gehört; unsere Führerin lächelte nur und sagte, Paris erzähle immer mehrere Geschichten gleichzeitig. Ich denke noch oft an den Blick vom Fensterplatz in der Ecke – draußen begann es zu regnen, vom würzigen Reis stieg Dampf auf, und alle redeten ein bisschen zu laut durcheinander.
Die Tour dauert den ganzen Tag, führt durch mehrere Viertel und endet mit einem gemeinsamen Abendessen.
Ja, es gibt Croissants, Butterbrot aus Poitou-Charentes und ein heißes Getränk bei Les Deux Magots.
Ja, ein Metro-Tagespass ist inklusive, um bequem zwischen den Vierteln zu reisen.
Ein leichtes französisches Frühstück und ein afrikanisches Restaurantessen sind im Preis enthalten.
Die Tour führt durch Saint-Germain-des-Prés (Les Deux Magots), Pigalle, La Goutte d’Or sowie zur Buchhandlung Présence Africaine und La Rhumerie.
Die Tour erfordert eine moderate Fitness wegen der Gehstrecken und Metrofahrten; Assistenztiere sind erlaubt.
Ein erfahrener lokaler Guide begleitet die Gruppe und erzählt spannende Geschichten aus jedem Viertel.
Dein Tag beinhaltet einen Metro-Tagespass für einfache Fahrten zwischen den Stationen, ein klassisches französisches Frühstück bei Les Deux Magots zum Start und ein entspanntes Essen in einem afrikanischen Restaurant, wo ihr eure Eindrücke vom Spaziergang teilen könnt, bevor du auf eigene Faust weiter in Paris unterwegs bist.
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