Erkunde Nices lebhafte Märkte mit einem lokalen Guide, probiere Spezialitäten von Pissaladière bis Trüffelkäse und erfahre, was die Küche der Stadt so besonders macht. Genieße kleine Häppchen in Altstadtläden und schließe den Tag mit Wein und Gebäck bei einem Picknick auf dem Schlossberg ab – mit Ausblicken, die dich fast vom Essen ablenken.
Kaum hatte ich meinen Kaffee ausgetrunken, reichte mir jemand ein Stück Pissaladière – noch warm, die Zwiebeln süß und klebrig, der salzige Anchovisgeschmack haftete an meinen Fingern. So begann unsere Food-Tour durch Nice direkt an der Promenade des Anglais. Unsere Guide Camille winkte uns mit einem Lächeln zu, das sofort Vertrauen weckte (sie scherzte über ihre „Markt-Ausdauer“ – davon hatte ich vorher noch nie gehört). Wir schlenderten durch den Blumenmarkt am Cours Saleya, wichen Einheimischen mit Körben voller Kräuter und Sonnenblumen aus. Die Luft roch nach einer Mischung aus Pfirsich und Basilikum. Ich blieb immer wieder stehen, um die Farben zu bewundern – so viele Rottöne und Grüntöne, dass es fast weh tat, hinzuschauen.
Wir probierten alles: Olivenöle so frisch und grasig, dass sie lebendig schmeckten, Trüffelkäse, der mich mitten im Satz innehalten ließ, kandierte Früchte, die so klebrig waren, dass sie kurz meine Zähne zusammenklebten. Camille erklärte, dass Nices Küche eine wilde Mischung aus französischen und italienischen Einflüssen ist – sie nannte es „Grenz-Küche“ – und zeigte uns, wie jeder Stand seine eigene Geschichte erzählt. Einmal versuchte ich, „Socca“ auf Französisch zu sagen; der Verkäufer lachte nur und reichte mir trotzdem ein heißes, an den Rändern knuspriges Stück. Um uns herum unterhielten sich Leute im niçoiser Dialekt – ich verstand vielleicht zwei Wörter, mochte aber das Klangbild, das sich über den Marktlärm legte.
Nach einem Spaziergang durch die engen Gassen der Altstadt (ich hätte die Gruppe fast aus den Augen verloren, weil mich ein Schaufenster mit Gebäck ablenkte) machten wir eine Pause vor dem Opernhaus für eine kleine Geschichtsstunde – ehrlich gesagt hörte ich nur halb zu, weil ich noch den Honig vom letzten Käse auf der Zunge schmeckte. Am Ende landeten wir auf dem Place Rossetti vor der Kathedrale Santa Reparata; Camille erzählte uns von alten Festen, während wir weitere Häppchen aus winzigen Handwerksläden naschten, die man allein nie gefunden hätte. Meine Hände waren inzwischen klebrig – aber das war es wert.
Der letzte Halt war der Schlossbergpark für ein Picknick mit Blick über ganz Nice. Die Sicht war leicht verschwommen, aber golden; jemand öffnete eine weitere Flasche lokalen Weins (meine französische Aussprache war da schon ziemlich schlecht). Dort, mit Sonne im Gesicht und halb voll, wurde mir klar, dass ich seit Stunden an nichts Praktisches gedacht hatte. Dieses Gefühl blieb länger als jeder Geschmack.
Die Tour dauert etwa 4 Stunden von Anfang bis Ende.
Ja, es gibt mehrere Verkostungen und zum Abschluss ein Picknick mit lokalen Gerichten, Snacks, Wein und Gebäck.
Treffpunkt ist an der Promenade des Anglais direkt am Meer in Nice.
Bitte informiere die Veranstalter bei der Buchung über Allergien oder spezielle Ernährungswünsche, damit die Verkostungen angepasst werden können.
Ja, laut Veranstalter ist die Tour für alle körperlichen Fitnessstufen geeignet.
Die Gruppengröße ist auf maximal 15 Teilnehmer begrenzt.
Du besuchst den Blumenmarkt am Cours Saleya, die Altstadt mit ihren Straßen und Plätzen wie dem Place Rossetti, das Opernhaus und zum Abschluss den Schlossbergpark.
Ja, lokale Weine sind bei mehreren Verkostungen dabei, ebenso weitere Getränke je nach Stopp.
Dein Tag umfasst geführte Verkostungen an Marktständen und Handwerksläden in der Altstadt von Nice, etwa zehn regionale Spezialitäten süß und herzhaft (z.B. Olivenöl, Käse mit Honig, Brot), mehrere Gläser lokalen Wein während der Stopps sowie ein geselliges Picknick auf dem Schlossberg mit Snacks, Gebäck und mehr Wein – alles begleitet von einem Experten, der jeden versteckten Weg kennt.
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