Du radelst durch Nices lebendige Altstadt, schnupperst am Blumenmarkt Cours Saleya, fährst die berühmte Promenade des Anglais mit Meerblick entlang und erklimmst den Mont Boron für ruhige Panoramen – alles begleitet von Geschichten und Spaß mit deinem lokalen Guide. Hier geht’s nicht nur ums Anschauen, sondern ums Ankommen.
Wir starteten direkt neben dem Place Masséna, die Helme noch schief auf dem Kopf und die kühle Morgenluft lag noch auf den Pflastersteinen. Unsere Guide Léa erzählte an jeder Ecke Geschichten – sie zeigte auf ein verblasstes Wandbild in der Altstadt und berichtete von sardischen Fischern, die hier früher ihren Fang tauschten. Aus irgendeinem Café wehte Kaffeeduft herüber (das Café habe ich nie gefunden), und für einen Moment vergaß ich fast, dass wir auf E-Bikes unterwegs waren, als wir am Cours Saleya Blumenmarkt vorbeirauschten. Der Duft von zerdrücktem Lavendel mischte sich mit etwas Süßem – vielleicht kandierten Früchten? – und Léa lachte herzlich, als ich versuchte, „fougasse“ auszusprechen. Ich habe es wohl total verhauen.
Die Promenade des Anglais fühlte sich an wie eine Postkarte in Bewegung. Wir glitten am Meer entlang, wichen Rollschuhfahrern und älteren Herren aus, die unter Palmen Pétanque spielten. Léa hielt an einem blauen Stuhl am Wasser an und erzählte, dass die Einheimischen hierherkommen, um über Fußball zu diskutieren oder einfach die aufziehenden Stürme zu beobachten. Die salzige Brise und das Sonnenlicht, das auf den Wellen tanzte – ehrlich gesagt hätte ich nicht erwartet, mich beim Radeln durch eine Stadt so entspannt zu fühlen. Am Place Garibaldi zeigte sie auf die italienischen Einflüsse – die Fensterläden, sogar die Gesten der Leute – und ich wurde mir bewusst, wie viel Nice von seinen Nachbarn übernommen hat.
Nach einem kurzen Stopp an Léas angeblich „geheimem“ Lieblingsstrand (bei all den Sonnenanbetern nicht wirklich geheim) fuhren wir am Hafen vorbei, wo Yachten neben alten Fischerbooten schaukelten. Dann kam der Mont Boron Hügel. Das E-Bike machte den Aufstieg leicht, doch mein Herz schlug trotzdem schneller – vielleicht vor Aufregung oder wegen der plötzlichen Ruhe über der Stadt. Oben angekommen herrschte für einen Moment Stille – Villefranche lag in sanftem Goldlicht vor uns, Zikaden summten in der Nähe. Léa reichte uns kalte Getränke und verriet, wo man später Socca probieren kann (hab ich immer noch nicht geschafft). Dieser Ausblick bleibt mir im Kopf, wann immer jemand Nice erwähnt.
Die Tour dauert etwa 3 bis 3,5 Stunden von Anfang bis Ende.
Ja, solange du sicher Fahrrad fahren kannst, ist die Tour auch für Einsteiger gut machbar – Fitness ist kein Muss.
Ja, kurz vor Ende geht’s den Mont Boron hinauf – mit dem E-Bike aber kein Problem.
Du siehst die Altstadt von Nice, den Blumenmarkt Cours Saleya, die Promenade des Anglais, Place Masséna, Place Garibaldi, den Hafen, einen versteckten Strand und die Aussichtspunkte am Mont Boron.
Nein, Helme sind inklusive und bei Bedarf gibt’s Regenmäntel.
Es gibt keine Mahlzeiten, aber dein Guide gibt viele Tipps, wo du gut essen kannst.
Die Tour wird ausschließlich auf Englisch geführt.
Start und Ziel sind zentral nahe dem Place Masséna in Nice.
Dein Nachmittag umfasst ein 7-Gang E-Bike mit Helm (und Regenmantel bei Wolken), dazu einen englischsprachigen lokalen Guide, der dir beim Radeln durch Nices Viertel Geschichten und Insider-Tipps erzählt – von den Plätzen der Altstadt bis zu den ruhigen Aussichten auf dem Mont Boron, bevor ihr gemeinsam zurück in die Stadt fahrt.
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