Erkunde Marseilles lebendige Straßen und Küstenwege entspannt mit einem E-Bike und deinem persönlichen virtuellen Guide. Entdecke Highlights wie Le Panier und Notre Dame de la Garde ohne ins Schwitzen zu kommen, und radle bis zu den Calanques für frische Meeresluft und stille Buchten. Kleine Überraschungen wie ein freundliches Winken oder der erste salzige Windhauch bleiben dir lange im Gedächtnis.
Dein Tag umfasst die Nutzung eines E-Bikes inklusive Helm, Schloss und Korb für deine Sachen, Versicherung während der Fahrt sowie die Einrichtung des individuellen virtuellen Guides auf deinem Handy – alles bereit, bevor du Marseilles Viertel oder die Buchten der Calanques erkundest.
Die Bewertungen stammen von Reisenden, die genau dieses Erlebnis gebucht haben. Wir bearbeiten oder filtern sie nicht.
Alle Bewertungen lesen ›„Keine Sorge wegen der Hügel – das Bike übernimmt das für dich“, grinste Luc, als er mir die Schlüssel überreichte. Ich hatte die Notre Dame de la Garde von unten bewundert und dachte, da komme ich nie hoch, ohne komplett verschwitzt zu sein. Das E-Bike fühlte sich schwerer an als mein altes Rad zu Hause, doch kaum war ich vom Laden am Alten Hafen losgefahren, war es, als hätte ich einen leisen Motor in der Tasche. Man hört Möwen kreischen und riecht frisches Brot aus einer Bäckerei in der Nähe – so beginnt ein Morgen in Marseille.
Die virtuelle Guide-App war schon auf meinem Handy installiert (sie hatten das für mich erledigt), also befestigte ich es am Lenker und folgte den sanften Hinweisen. Die Route führte mich durch die engen Gassen von Le Panier, wo Wäsche über den Köpfen hängt und jemand „Courage!“ rief, als ich etwas wackelig vorbeifuhr. Der elektrische Schub ließ sogar die steilsten Passagen wie ein kleines Geheimnis wirken – auf die gute Art. Zwischendurch machte ich Halt auf einem winzigen Platz für einen Kaffee und beobachtete zwei alte Herren, die sich über Pétanque-Punkte stritten. Die Tour durch die Innenstadt schafft man locker an einem halben Tag, aber wenn du Zeit hast, lohnt sich die Fahrt bis zu den Calanques. Genau das habe ich gemacht, vor allem weil Luc meinte: „Du wirst es bereuen, wenn du’s nicht tust.“
Kaum war ich aus der Stadt raus, veränderte sich die Luft – salzig und wild, fast minzig vom Duft der Kiefern an den Klippen. Es herrschte eine fast magische Stille, nur das Zirpen der Zikaden war irgendwo zu hören. Als ich endlich eine kleine Bucht in den Calanques erreichte, setzte ich mich auf einen Felsen, zog die Schuhe aus und ließ die Füße über das kristallklare Wasser baumeln. Ehrlich gesagt hatte ich nicht erwartet, mich so frei oder… leicht zu fühlen? Klingt kitschig, aber egal – ich denke noch oft an diesen Ausblick, wenn es zu Hause mal wieder laut wird.
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