Zieh deinen Neoprenanzug an und folge deinem lokalen Guide für einen halben Tag voller Sprünge, Rutschen und Abseilen im Ecouges Canyon im Vercors. Freu dich auf jede Menge Spaß (und vielleicht ein bisschen Nervenkitzel) in glasklaren Pools – inklusive Fotos, damit du die Abenteuer später nochmal erleben kannst.
Die Tour dauert etwa einen halben Tag, je nach Gruppentempo und Route.
Ja, Neoprenanzug, Helm, Gurt, Neoprensocken und Unfallversicherung sind im Preis enthalten.
Treffpunkt ist der Parkplatz Saint Gervais, wo ihr gemeinsam die Ausrüstung anlegt.
Nein, Vorerfahrung ist nicht nötig, aber gute Fitness und Schwimmfähigkeit sind wichtig.
Ja, dein Guide macht während der Tour Fotos, die du kostenlos bekommst.
Ja, Familien und Paare sind willkommen, solange sie fit sind und schwimmen können.
Nein, aus Sicherheitsgründen wird Schwangeren von der Teilnahme abgeraten.
Du brauchst nur Badekleidung, die technische Ausrüstung stellt dein Guide.
Dein halber Tag beinhaltet die komplette Ausrüstung: 5mm Neoprenanzug und Socken gegen die Kälte, individuell angepasste Gurte und Helme, die von deinem staatlich geprüften Guide angelegt werden (inklusive Sicherheitsbriefing), durchgehende Betreuung während der Tour, Unfallversicherung – und digitale Fotos von deinem Abenteuer zum Mitnehmen, ohne Aufpreis.
Hast du dich schon mal gefragt, ob du wirklich mutig genug bist, von einer Klippe in einen eiskalten Bergbach zu springen? So ging es mir am Anfang unserer Canyoning-Tour bei Grenoble – mitten im Vercors, das Herz klopfte heftig unter dem geliehenen Neoprenanzug. Unser Guide Pierre, ein echter Einheimischer, der jeden Winkel hier kennt, verteilte Helme und Gurte am Parkplatz Saint Gervais. Die Neoprensocken fühlten sich anfangs noch komisch und etwas ungewohnt an – nicht gerade schick, aber ehrlich gesagt vergisst man das schnell, wenn man den Fluss durch die Bäume glitzern sieht.
Der Aufstieg dauerte vielleicht fünfzehn Minuten, aber meine Aufregung ließ die Zeit langsamer vergehen. Kurz vor dem Wasser hielt Pierre noch einmal an für eine kurze Einweisung – wie man ohne Drehungen abseilt, wo man beim Sprung landen sollte (ein klares „nicht da!“ war Teil der Anleitung). Die Luft roch nach nassem Laub und Felsen. Es war still, nur das nervöse Lachen eines Mitstreiters und Vogelgezwitscher über uns. Und dann ging’s los: Rutschen über glatte Steine, Eintauchen in kristallklare Becken, in denen man die eigenen Füße unter Wasser sehen konnte.
Abseilen hat mir viel mehr Spaß gemacht, als ich erwartet hatte – dieser Moment, wenn die Füße den festen Boden verlassen und man nur noch das Rauschen des Wassers unter sich hört. Meine Hände zitterten, aber Pierre rief ermutigende Worte auf Französisch und Englisch (ich sah bestimmt ziemlich verängstigt aus). Die Sprünge wurden höher, je weiter wir kamen; bei einem wollte ich fast passen, aber alle feuerten sich gegenseitig an. Es gibt etwas Besonderes daran, mit Fremden gemeinsam Adrenalin zu teilen – am Ende fühlt man sich wie Freunde.
Als wir nass und grinsend zum Parkplatz zurückkamen, machte Pierre noch ein Gruppenfoto – der Beweis, dass wir es wirklich geschafft hatten. Ich denke immer noch an den eiskalten Schock des Wassers auf der Haut und wie lebendig ich mich danach gefühlt habe. Wenn du schon immer mal Canyoning bei Grenoble mit echten Einheimischen in wilden Landschaften ausprobieren wolltest… das muss man einfach selbst erlebt haben.
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