Du startest in Ajaccio und segelst entlang der wilden Westküste Korsikas, vorbei an Stränden und Fischerdörfern bis zu den dramatischen Klippen der Calanques de Piana. Schwimme unter dem natürlichen Bogen von Capo Rosso, schnorchle im klaren Wasser mit bereitgestellter Ausrüstung und tausche Geschichten mit deinem lokalen Skipper bei kühlen Getränken an Deck aus. Die Farben wirken dort intensiver – du wirst mit salzigem Haar und einer Geschichte mehr zurückkehren.
Dein Tag beinhaltet eine Segeltour ab Ajaccio mit zertifiziertem Guide, kaltes Wasser und Softdrinks an Bord sowie die Nutzung von Schnorchelausrüstung bei den Badepausen unter dem natürlichen Bogen von Capo Rosso, bevor es zurück entlang der korsischen Küste geht.
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Wir fuhren an dem Strand von Capo di Feno vorbei – Leute winkten vom Sand – und dann an Sagone, wo die Luft nach Salz und Kiefernnadeln roch. Unser Guide zeigte auf winzige Fischerboote, die in kleinen Buchten versteckt lagen, und erzählte, dass sein Onkel dort früher Seeigel getaucht hat. Langsam näherten wir uns den Calanques de Piana, diesen riesigen Porphyrklippen, die mal rosa, mal fast orange wirkten, je nachdem, wie die Wolken zogen. Das Boot schaukelte sanft, während er erzählte, dass die Einheimischen den Ort „das Tor zum Paradies“ nennen – ich versuchte das auf Französisch zu sagen, worüber er herzlich lachte (konnte ich verstehen). Das Wasser war so klar, dass ich silberne Fische unter uns flitzen sah.
Der Sprung ins Wasser bei der Badepause am Capo Rosso war kälter als erwartet – wie ein schneller Weckruf – aber nach ein paar Sekunden fühlte es sich perfekt an. Unter Wasser herrschte eine Stille, nur meine eigenen Blasen waren zu hören, und als ich wieder auftauchte, reichte mir jemand eine kalte Limo aus der Kühlbox. Wir trieben nahe an den von der Zeit geformten Bögen, ich schürfte mir am Knie an einem Felsen, aber das war mir egal. Es ist schon verrückt, wie schnell man solche Kleinigkeiten vergisst, wenn man zu den Klippen hochschaut, die schon viel länger hier stehen als jeder Mensch sich erinnern kann.
Ich denke immer noch an diese Farben – wie sie sich mit jeder Minute veränderten – und daran, wie winzig wir neben diesen Felsen wirkten. Auf der Rückfahrt, mit salzigem Haar, saßen wir eine Weile still da und ließen Korsika an uns vorbeigleiten. Nicht alles lief perfekt (mein Handtuch flog irgendwo bei Cargèse davon), aber ehrlich gesagt machte das das Erlebnis nur noch echter.
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