Erkunde interaktive Wein-Ausstellungen, schau dir einen 3D-Film über die Geschichte von Beaujolais an, teste digitale Spiele und genieße eine entspannte Verkostung – vielleicht begleitet von einer alten Orgelmusik. Nicht nur für Weinliebhaber, hier spürt man die herzliche Art, wie die Einheimischen ihre Geschichten teilen.
Dein Tag beinhaltet vollen Zugang zu allen Ausstellungen auf 30.000 Quadratmetern – von historischen Weinkellern über dynamische Kino-Shows mit 3D-Filmen und immersiven Erlebnissen wie „My Beaujolais“, bis hin zu digitalen Spielen und einer geführten Verkostung mit Musik einer alten Limonaire-Orgel. Barrierefreiheit und familienfreundliche Einrichtungen sind während des gesamten Besuchs gewährleistet.
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Alle Bewertungen lesen ›Ich hätte nie gedacht, dass es so etwas wie einen „Wein-Themenpark“ wirklich gibt – bis wir im Hameau Duboeuf bei Beaujolais ankamen. Die alte Bahnhofshalle fühlte sich an wie ein Sprung in die Vergangenheit: ein leichter Duft von Holzpolitur und Trauben lag in der Luft, und das Lachen von Kindern hallte von den Glasdecken wider. Unsere Führerin Chloé winkte uns zu einem Modellzug, bevor ich überhaupt die Reihen alter Werkzeuge an der Wand richtig wahrnehmen konnte. Sie erzählte, dass Napoleon III. einmal in genau diesem kaiserlichen Wagen gefahren sei – wer hätte das gedacht?
Der Park ist riesig (30.000 Quadratmeter, wie Chloé immer wieder betonte), aber trotzdem fühlt man sich nicht verloren. Wir schlenderten durch die ungewöhnlichen Ausstellungen – mal sah ich einen 3D-Film über Beaujolais-Winzer, die sich über die Erntezeit stritten (von den Witzen habe ich vielleicht die Hälfte verstanden), dann stöberte ich an digitalen Bildschirmen und löste mit meinem Partner ein Rätsel bei den Explor Games®. Beim Verkosten lief im Hintergrund ein altes Limonaire-Orgelstück – das hatte etwas Beruhigendes, fast wie auf einem französischen Dorffest. Ich glaube, ich habe viel zu lange an den verschiedenen Weinen geschnuppert; einer roch ganz leicht nach Veilchen, was mich echt überrascht hat.
Mittagessen war freiwillig, aber wir konnten nicht widerstehen – das Restaurant war gemütlich und lebendig, die Leute genossen ihr Essen in Ruhe. Ich versuchte, auf Französisch zu bestellen; unser Kellner grinste und wechselte nach meinem dritten Versuch ins Englische („vin rouge“ scheint schwerer auszusprechen zu sein, als es aussieht). Zum Schluss machten wir noch einen kurzen Abstecher in den Shop – meine Freundin schnappte sich eine Flasche mit der Aufschrift „My Beaujolais“, was uns zum Lachen brachte, denn jetzt ist das unser Insider-Witz. Ehrlich gesagt denke ich immer noch an den ersten Schluck im Verkostungsraum, wenn das Licht durch die hohen Fenster fiel. Keine Ahnung, warum mich das so berührt hat.
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