Steig in Saint-Jean-de-Luz ein und segle entlang der spektakulären baskischen Klippen, gleite durch die Bucht von Loya und vorbei an den Felsen Deux Jumeaux, bevor du im bunten Hafen von Hondarribia lokale Atmosphäre schnupperst. Wer mutig ist, kann bei einem Badestopp im kühlen Wasser abtauchen. So fühlt man sich klein und glücklich an dieser wilden Küste.
Dein Tag startet im Hafen von Saint-Jean-de-Luz mit einem professionellen Skipper, der dich entlang der Flysch-Klippen, der Bucht von Loya, den Felsen Deux Jumeaux, der Festung Socoa und in den Fischereihafen von Hondarribia führt – Schnorchelausrüstung steht bereit, falls du bei einem Badestopp ins Wasser möchtest, bevor es zurückgeht.
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Baskenküste Bootstour: Saint-Jean-de-Luz bis Hondarribia erlebenDu bist hier★ 4.91 (88)2 h 30 m€ 69
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Ich hatte nicht wirklich darüber nachgedacht, wie anders die Landschaft vom Wasser aus wirkt. Die baskische Corniche ist für Wanderer mittlerweile größtenteils gesperrt, sodass es sich anfühlte, als würden wir an diesen Flysch-Klippen vorbeigleiten und einen halb-verbotenen Blick erhaschen. Marc zeigte auf die Bucht von Loya, die zwischen zwei Felsfalten versteckt liegt – er nannte sie „fast geheim“, was mich zum Lachen brachte, denn wir fuhren ja direkt hindurch. Das Château d’Abbadia thronte darüber, ein bisschen gotisch und fehl am Platz zwischen all dem wilden Grün. Wir kamen den Felsen Deux Jumeaux ganz nah – sie wirkten wie alte, störrische Männer, die sich nicht vom Atlantik vertreiben lassen wollen. Es war windig, aber nicht kalt – gerade so, dass mir die Augen tränten.
Der Übergang nach Spanien war kaum spürbar, außer dass Marc mitten im Satz die Sprache wechselte (sein Spanisch ist besser als meins). Plötzlich tauchte Hondarribia auf, mit seinen bunten Häusern und den Fischerbooten, die ordentlich in Reihen schaukelten. Ich versuchte, „Hondarribia“ richtig auszusprechen; Marc grinste, korrigierte mich aber nicht – vielleicht hatte er bei meinem Akzent schon aufgegeben. Wir hatten Zeit, den kleinen Hafen zu erkunden, bevor es zurückging an Kap Higuer und der Bucht Los Frailes, wo einige mutige Leute ins Wasser sprangen. Ich habe mich nicht getraut – das Wasser sah zwar klar, aber eiskalt aus, obwohl einer meinte, es sei „erfrischend“.
Am Ende tauchte die Festung von Socoa auf – etwas mitgenommen, aber stolz, als hätte sie schon zu viele Stürme und Geschichten erlebt. Ich verlor da längst das Zeitgefühl; nur noch Wind in den Haaren und das Plätschern des Wassers am Rumpf. Es hat etwas Besonderes, diese Küste vom Boot aus zu sehen – ein Bild, das länger nachhallt, als man denkt. Ich denke noch oft an diesen Blick im grauen Licht, viel ruhiger als erwartet.
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