Zieh dich warm an für einen verschneiten Tag bei Rovaniemi, lenke deinen eigenen Rentierschlitten und sichere dir einen witzigen „Führerschein“. Triff freundliche Huskys in ihrem Zuhause und saust durch frostige Wälder auf einer Husky-Schlittenfahrt. Genieße heiße Getränke zwischendurch und lach mit den lokalen Guides – mit Erinnerungen, die wild und irgendwie heimelig zugleich sind.
„Hast du schon mal ein Rentier gelenkt?“ grinste unser Guide und hielt mir so einen kleinen Holz-“Führerschein“ hin, als wäre das echt. Ich musste lachen – ehrlich gesagt hoffte ich nur, nicht runterzufallen. Die Luft in Rovaniemi war viel klarer als zuhause, fast prickelnd in der Nase, und für einen Moment hörte man nur das leise Scharren der Hufe im Schnee. Es ist schon komisch, wie still es hier draußen ist, abgesehen vom Klingeln der Rentiergeschirre – irgendwie fast magisch.
Der Rentierhof war ganz anders als ich erwartet hatte; eher familiär als eine Show für Touristen. Unsere Guide (ich glaube, sie hieß Sanni?) erzählte, wie wichtig diese Tiere im Alltag Lapplands sind – und zeigte uns sogar, wie man „poro“ auf Finnisch sagt, was ich natürlich total falsch aussprach. Es gibt diesen Moment, wenn man im Schlitten sitzt, dick eingepackt, und in den Himmel schaut – blassblau und irgendwie zerwaschen – und einem klar wird, wie weit weg man von allem Vertrauten ist. Das hat sich bei mir eingebrannt.
Danach trafen wir die Huskys. Die sind viel lauter als die Rentiere – sie bellten, als hätten sie den ganzen Tag nur darauf gewartet, loszurennen. Die Betreuer ließen uns die Hunde zuerst streicheln (ihr Fell ist rauer als es aussieht) und erklärten dann kurz die Sicherheit. Plötzlich sausten wir durch die Bäume, gezogen von diesen Hunden, die ehrlich gesagt glücklicher wirkten als viele Menschen, die ich kenne. Die kalte Luft brannte in den Wangen, aber ich konnte nicht aufhören zu grinsen. Der heiße Beerenpunsch danach schmeckte umso besser.
Ich habe den lustigen „Rentier-Führerschein“ immer noch irgendwo im Rucksack. Keine Ahnung, ob der außerhalb Lapplands was wert ist – aber jedes Mal, wenn ich ihn sehe, erinnere ich mich an das Klingeln der Glöckchen im Wald und wie Sanni zum Abschied winkte, als wir wieder in den Van stiegen. Verrückt, wie solche kleinen Dinge hängenbleiben.
Die Fahrt mit dem Rentierschlitten ist etwa 500 Meter lang.
Ja, die Abholung und Rückfahrt vom Hotel sind von fünf verschiedenen Orten in Rovaniemi inklusive.
Ja, du kannst unter Anleitung selbst einen Rentierschlitten steuern und bekommst einen internationalen „Führerschein“ als Souvenir.
Die Husky-Schlittenfahrt ist ungefähr 2 Kilometer lang.
Ja, nach beiden Fahrten – mit Rentier und Husky – gibt es heiße Getränke zum Aufwärmen.
Ja, auch Babys und kleine Kinder können mitmachen; Kinderwagen sind erlaubt und spezielle Babysitze verfügbar.
Assistenztiere sind bei dieser Tour erlaubt.
Zieh dich warm an in mehreren Schichten, denn es kann sehr kalt werden.
Dein Tag umfasst die Abholung und Rückfahrt vom Hotel in zentralen Lagen von Rovaniemi, geführte Besuche auf einem aktiven Rentierhof und einer Huskyfarm, viel Zeit zum Streicheln und Fotografieren, zwei Schlittenfahrten – 500 m mit Rentieren und 2 km mit Huskys – heiße Getränke an beiden Stopps zum Aufwärmen sowie einen witzigen internationalen „Rentier-Führerschein“ als Erinnerung, bevor es gemeinsam zurück in die Stadt geht.
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