Rase mit Huskys durch verschneites Lappland, gleite leise im Rentierschlitten und genieße ein Lappisches BBQ am Lagerfeuer bei der Suche nach Nordlichtern nahe Rovaniemi. Hoteltransfer ist inklusive, damit du dich im dunklen Arktisabend nicht verlierst. Hier geht’s nicht um Perfektion, sondern um die kleinen, besonderen Momente.
Ich hätte nicht gedacht, dass meine Zehen so schnell taub werden – trotz dicker Socken. Aber ehrlich gesagt ist die Kälte in Rovaniemi anders. Sie ist scharf, aber irgendwie klar und frisch, wenn man so will. Unser Guide Olli reichte mir gleich nach der Begrüßung der Huskys eine Tasse heißen Tee. Die Hunde bellten und jaulten, als hätten sie den ganzen Morgen nur auf uns gewartet. Die Husky-Safari war kurz (vielleicht 500 Meter?), aber schnell genug, dass mir Schnee in die Wimpern flog und ich laut lachen musste. Olli meinte, die Hunde lieben es zu rennen mehr als alles andere – man sieht es ihnen richtig an.
Danach trafen wir das Rentier-Team. Die sind viel ruhiger, fast schon schüchtern. Da war eins mit einem schiefen Geweih, das immer wieder an meinem Handschuh schnupperte; ich versuchte „kiitos“ zu sagen, hab’s aber wohl verhauen (Olli grinste trotzdem). Die Rentierschlittenfahrt war gemütlicher, wir glitten durch frostbedeckte Kiefernwälder. Man hörte nur das Gleiten der Kufen im Schnee und unser Atem in der kalten Luft. Wir waren vor Mittag fertig und konnten wählen: zurück ins Hotel oder ins Santa Village am Nachmittag (ich hab mich für Santa Village entschieden – wann sonst?).
Der wahre Zauber begann nachts. Olli holte uns nach Einbruch der Dunkelheit ab – hier heißt das eigentlich ab 15 Uhr – und fuhr uns raus aus dem Stadtlicht. Zuerst hielten wir an einem zugefrorenen See; eine seltsame Stille lag in der Luft, als würde selbst die Luft auf etwas warten. Während wir auf Nordlichter hofften (ohne Garantie), grillte er Würstchen über dem Feuer in einer kleinen Holzhütte. Der Rauch mischte sich mit der kalten Luft, und jemand reichte Fazer-Schokolade herum – ehrlich, allein das war schon das Highlight. Die Lichter zeigten sich schwach hinter Wolken, grünliche Streifen, die so langsam zogen, dass ich sie fast verpasst hätte.
Ich denke noch oft an diesen Moment: am Feuer stehen, die Wangen gleichzeitig vom Frost und der Wärme gerötet, Fremde, die zu Freunden werden, während wir gemeinsam in den Himmel starren. Nicht alles lief perfekt (mein Handy gab in der Kälte nach der Hälfte auf), aber vielleicht machte das die Erfahrung gerade so echt.
Die gesamte Tour dauert etwa 7 Stunden inklusive Fahrtzeit.
Ja, Abholung und Rückfahrt vom Hotel oder Unterkunft sind inklusive.
Ja, es gibt heißen Tee, gegrillte Würstchen im Brötchen, Marshmallows zum Rösten und Fazer-Schokolade.
Vegane Optionen sind verfügbar, wenn du das vorher mitteilst.
Die Huskyfahrt beträgt 500 Meter, die Rentierschlittenfahrt 400 Meter.
Wir besuchen zwei Orte zur Nordlichtbeobachtung für bessere Chancen, eine Sichtung ist aber nicht garantiert.
Maximal 8 Teilnehmer pro Fahrzeug für ein persönliches Erlebnis.
Nein, für Schwangere wird die Tour nicht empfohlen.
Dein Tag startet mit Abholung vom Hotel oder Unterkunft in Rovaniemi mit einem Mercedes-Benz oder Volkswagen Minivan (max. 8 Gäste). Du triffst freundliche Arktis-Huskys und machst eine kurze Schlittenfahrt, lernst echte Lappland-Rentiere kennen und gleitest mit dem Rentierschlitten durch verschneite Waldwege. Abends geht’s zu zwei Nordlicht-Spots, wo du heißen Tee und ein traditionelles lappisches BBQ am Lagerfeuer genießt, bevor du spät zurückfährst.


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