Folge verwinkelten Gassen und lausche gruseligen Geschichten von einem lokalen Guide, während du Yorks Spukherz entdeckst. Spüre das Kopfsteinpflaster an The Shambles, horche auf Flüstern im Bedern Passage und beende die Tour mit einer Geschichte (und vielleicht einem Schauer) im Golden Fleece Pub. Ein Mix aus Geschichte und Gänsehaut – und du wirst sicher auch öfter mal über die Schulter schauen.
Die Tour führt etwa 2,8 Kilometer durch Yorks historische Altstadt.
Start ist am Whip-Ma-Whop-Ma Gate bei der St Crux Kirche.
Ja, die Tour ist familienfreundlich und für alle Altersgruppen geeignet.
Nein, alle Geschichten werden draußen an den Orten erzählt, Eintritt ist nicht nötig.
Ja, alle Wege und Oberflächen sind rollstuhlgerecht.
Besucht werden The Shambles, Bedern Passage, Clifford’s Tower, Treasurer’s House (außen) und zum Abschluss das Golden Fleece Pub.
Assistenztiere sind auf der Tour willkommen.
Ja, unterwegs gibt es ein interaktives Quiz, das für Spaß sorgt.
Dein Abend beinhaltet einen erfahrenen Guide, der Yorks Spukgeschichte erzählt, während du berühmte Orte wie The Shambles und Bedern Passage erkundest – mit interaktiven Momenten wie einem Quiz – und endet im Golden Fleece Pub mit einer letzten Geistergeschichte, bevor die Nacht weitergeht.
Vor einer Tour nervös zu sein, hätte ich nicht gedacht – doch da stand ich, unruhig vor dem Whip-Ma-Whop-Ma Gate, während unser Guide Sam mit seinem trockenen Yorkshire-Humor die Gruppe sammelte. Die Luft roch nach Regen auf altem Stein. Sam begann gleich mit einer Geschichte über die St Crux Kirche und eine verlorene Seele, die nie gegangen sein soll. Immer wieder erwischte ich mich dabei, wie ich über die Schulter blickte. Irgendwas an York bei Dämmerung lässt dich glauben, die Stadt bewahrt all ihre Geheimnisse.
Wir schlängelten uns durch die Snickelways – diese schmalen Gassen, die man leicht übersieht – und immer wieder senkte Sam die Stimme. Am Bedern Passage erzählte er von Waisenkindern, die dort angeblich noch flüstern. Ich schwöre, ich hörte etwas hinter mir, doch vielleicht war es nur der Wind. The Shambles wirkte besonders unheimlich; die schiefen Häuser schienen uns zu belauschen. Jemand aus der Gruppe versuchte „Snickelway“ auszusprechen und scheiterte kläglich – Sam lachte, wir auch, und das lockerte die Stimmung etwas.
Als wir Clifford’s Tower erreichten, war der Himmel fast lila und jemandes Handy vibrierte viel zu laut – das brachte alle zum Zusammenzucken. Es war fast tröstlich, diese alten Geschichten gemeinsam zu hören, auch wenn die Hälfte von uns so tat, als wäre sie nicht verängstigt. Zum Abschluss ging es ins Golden Fleece Pub (das Hauptkeyword ist übrigens „haunted walking tour York“), wo Sam sich ein Bier bestellte und noch eine letzte Geistergeschichte erzählte. Ich denke noch immer an die kalte Stelle an der Bar – vielleicht nur ein Luftzug, oder doch mehr.
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