Erkunde Londons Square Mile mit einem lokalen Guide und koste Steak-Pies in einem uralten Pub, frischen Fisch bei Sweetings, klebrige Zimtschnecken im Royal Exchange und Chophouse-Klassiker, an denen schon Dickens saß. Mit jeder Portion gibt’s spannende Geschichten und Momente, in denen Geschichte zum Greifen nah ist.
Hast du dich schon mal gefragt, wie das Herz von London eigentlich schmeckt? Ich wusste es auch nicht, bis wir unseren Guide in der Nähe von Mansion House trafen – sie hatte diese Art, selbst den Bürgersteig voller Geschichten erscheinen zu lassen. Die City war wie immer lebendig, doch beim Schlendern durch die engen Gassen konnte man fast die Schritte von römischen Sandalen und Dickens’schen Stiefeln hören. Erster Halt: ein Pub, älter als wir alle zusammen, wo der Steak & Nicholson’s Pale Ale Pie dampfend serviert wurde. Die Kruste zerfiel unter meiner Gabel und die Soße war so reichhaltig, dass ich fast vergaß, mein halbes Pint zu trinken. Unsere Guide lachte, als ich versuchte, „Nicholson“ wie ein Einheimischer auszusprechen – ganz klar, das klappte nicht.
Als nächstes ging es zu Sweetings – winzige Tische, alte Spiegel und Fisch-Sandwiches, die gleichzeitig frisch und salzig schmeckten. Dazu gab es einen Black Velvet Cocktail (Champagner und Stout?), was erst seltsam klang, aber überraschend gut passte. Es gab diesen Moment, in dem der Duft von frittiertem Fisch sich mit dem Bier vermischte – ehrlich, wenn man die Augen schließt, fühlt man sich wie in einem anderen Jahrhundert. Wir schlenderten am Guildhall vorbei und hielten kurz vor dem Leadenhall Market an; jemand zeigte auf einen Harry-Potter-Drehort, was mich mehr zum Grinsen brachte, als ich zugeben wollte. Bei Buns from Home im Royal Exchange stürzten wir uns auf klebrige Zimtschnecken mit Zuckerstaub – meine Finger waren noch klebrig, als wir weitergingen.
Mein Lieblingsmoment war wohl George & Vulture – das älteste Chophouse Londons und angeblich Dickens’ Lieblingsplatz. Die Wände schienen voller Geschichte (und vielleicht auch Soße) zu sein. Wir probierten etwas namens Stewed Cheese – klingt komisch, ist aber nach all dem Laufen überraschend wohltuend. Unsere Guide erzählte von den Bow Bells, die über Jahrhunderte hinweg läuteten; für einen Moment wurde es still, alle lauschten. Es hat etwas Besonderes, sich durch die Watling Street zu essen und sich dabei als Teil einer langen Reihe hungriger Reisender zu fühlen.
Das Wetter wechselte ständig – mal Wolken, mal Sonne, die schräg auf das Kopfsteinpflaster fiel – aber das machte die Tour nur noch authentischer. Als wir wieder bei Mansion House ankamen, war ich satt, aber irgendwie hätte ich mir gewünscht, noch eine letzte Zimtschnecke in der Tasche zu finden. Nicht alles ergab Sinn (ich bin immer noch unsicher, was genau in den Black Velvet kommt), aber das gehört zu London dazu – hier bekommt man nie alle Antworten auf einmal.
Die Tour führt zu mehreren Stationen im Herzen der City und dauert meist etwa 3 bis 4 Stunden.
Nein, die Tour ist wegen der traditionellen Gerichte an den Stopps nicht für Vegetarier oder glutenfreie Ernährung geeignet.
Nein, es gibt keinen Abholservice; Treffpunkt ist zentral in der Nähe von Mansion House in der City of London.
Du probierst Steak-Pie mit Ale, Fisch-Sandwiches bei Sweetings, klebrige Zimtschnecken im Royal Exchange, Stewed Cheese im George & Vulture Chophouse und Schokoladenspezialitäten.
Ja, Babys und kleine Kinder sind willkommen – die Route ist kinderwagenfreundlich und Assistenzhunde sind erlaubt.
Ja, die Tour findet bei jedem Wetter statt, also am besten Regenschirm oder Regenjacke mitbringen.
Ja, sowohl Start- als auch Endpunkt sind gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln in zentraler Lage erreichbar.
Nein, aus Sicherheitsgründen ist die Teilnahme bei schweren oder lebensbedrohlichen Allergien wegen Kreuzkontamination nicht möglich.
Dein Tag umfasst sechs Verkostungen an fünf verschiedenen Orten – vom Steak-Pie im alten Pub bis zu süßen Zimtschnecken im Royal Exchange. Ein englischsprachiger Guide führt dich durch die historischen Straßen, dazu gibt es einen gedruckten Food-Guide und viele Geschichten, die jeden Bissen mit Londons Vergangenheit verbinden. Zum Abschluss geht’s zurück in die Nähe von Mansion House.
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