Spaziere mit einem lokalen Autor durch Birminghams Digbeth, entdecke mutige Street Art an jeder Ecke, schlendere entlang ruhiger Kanäle voller Geschichte und vielleicht siehst du sogar Peaky Blinders Drehorte. Freu dich auf überraschende Details, echte Geschichten hinter den Wandbildern und dieses besondere Gefühl, wenn Alt und Neu an einem Nachmittag verschmelzen.
Die Tour beginnt an der Bull-Statue im Stadtzentrum von Birmingham.
Ja, Jonathan Berg führt die Tour. Er ist ein lokaler Autor, der gerade über Birminghams Street Art schreibt.
Nein, es fallen keine Eintrittskosten an; wir laufen durch öffentliche Straßen und entlang der Kanäle in Digbeth.
Wenn es die Zeit erlaubt, besuchen wir die Digbeth.com Studios, wo gerade gedreht wird.
Du brauchst Kopfhörer mit 3,5-mm-Klinkenanschluss für den Live-Audio-Empfänger; falls du keine hast, kannst du welche gegen eine kleine Spende für den guten Zweck ausleihen.
Nein, Mittagessen ist nicht inklusive; du kannst aber vor oder nach der Tour Cafés und Essensmöglichkeiten in der Nähe entdecken.
Ja, Babys und kleine Kinder können im Kinderwagen mitgenommen werden.
Du solltest eine moderate Fitness mitbringen, da wir durch Straßen und entlang der Kanäle laufen.
Dein Nachmittag umfasst geführte Spaziergänge mit dem lokalen Autor Jonathan Berg (inklusive Live-Audio-Empfänger, damit du keine seiner Geschichten verpasst) sowie Zeit, die Street Art rund um die Custard Factory zu entdecken und vielleicht einen Blick auf aktive Peaky Blinders Drehorte zu werfen – bring deine eigenen Kopfhörer mit oder leihe dir welche gegen eine kleine Spende aus.
Ich gebe zu, ich wusste nicht genau, was mich an einem Tag in Digbeth erwartet – alle reden nur über Peaky Blinders, aber für mich war es die Mischung aus alten Backsteinen und knalligen Farben, die mich gefesselt hat. Wir trafen Jonathan an der Bull-Statue (er schreibt gerade ein Buch über Birminghams Street Art – ein echter Insider) und sofort zeigte er uns winzige Details an den Gebäuden, die mir nie aufgefallen wären. Irgendwo roch es nach frisch gebrühtem Kaffee, vermischt mit Farbe und dem nassen Beton – irgendwie seltsam gemütlich.
Als wir an der alten Kirche vorbeigingen, versuchte jemand aus der Gruppe zu schätzen, wie viele Graffiti-Schichten wohl unter dem neuesten Wandbild stecken. Jonathan grinste nur und meinte, er hätte längst den Überblick verloren. Die Kanäle waren viel ruhiger, als ich dachte – nur ein paar Radfahrer, deren Reifen leise über die nassen Steine glitten. Er erzählte, wie Birmingham aus einem kleinen Marktort zur „Werkstatt der Welt“ wurde. Ich konnte es mir richtig vorstellen, auch wenn heute überall Neonlichter in Pfützen spiegeln. Mein Fazit? Digbeth: unberechenbar, aber auf eine vertraute Art.
Der Höhepunkt für viele war sicher der Blick auf die neuen Peaky Blinders Drehorte – wir kamen sogar ganz nah an die Digbeth.com Studios ran (ich wollte ein Selfie machen, aber mein Handy hat genau im falschen Moment den Geist aufgegeben). Jemand fragte, ob Cillian Murphy mal vorbeischaut; Jonathan lachte und sagte, wenn ja, verrät es ihm keiner. Zum Schluss landeten wir an der Custard Factory – ehrlich, ich wusste bis heute nicht, dass das ein echter Ort ist – wo sich Boho-Läden mit Graffiti-Spots mischen, an denen man es nie erwartet hätte. An jeder Ecke schien eine Geschichte oder ein geheimer Handschlag zu warten.
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