Entfliehe den Menschenmassen und entdecke Saona Islands ruhige Seite: Vorbei an den Klippen von El Peñon, durch das Fischerdorf Mano Juan mit Schildkrötenaufzucht, frisches Mittagessen direkt am Strand, schnorcheln am Canto de la Playa und im türkisfarbenen Wasser zwischen Seesternen treiben. Hier geht alles langsamer – als gehörtest du für einen Tag wirklich dazu.
„Hier musst du nicht über die Menge hinweg schreien“, grinste unser Guide, als wir Bayahibe hinter uns ließen, die salzige Brise in der Luft und nur eine kleine Gruppe an Bord. Das Boot schnitt durch das tiefblaue Wasser – wirklich, so blau hab ich es selten gesehen – und als wir bei El Peñon anhielten, wirkte der Kalksteinfelsen fast zu still nach dem Trubel der Hotels in Dominicus. Unser Guide (Miguel? Manuel? Namen sind nicht meine Stärke) erzählte, wie die Taino hier früher lebten. Während er von ihren Legenden sprach, herrschte eine besondere Ruhe, nur das Rauschen der Wellen und der Duft von Sonnencreme mischten sich mit dem Geruch von Seegras aus den Mangroven.
Mano Juan ist kein typischer Touristenort, eher wie eine Pause vom Alltag. Fischer flickten ihre Netze, bunte Farbe blätterte von den Holzhäusern, und Hühner liefen frei herum, als gehörte der Ort ihnen. Bei der Schildkrötenaufzucht trafen wir Señora Rosa – sie zeigte uns kleine Schildkrötenbabys, die in einer Wanne herumwuselten. Ich versuchte, ihr auf Spanisch eine Frage zu stellen, worüber sie so herzlich lachte, dass ich vergaß, was ich sagen wollte. Zum Mittag gab’s gegrillten Fisch mit Reis direkt am Strand (natürlich mit dominikanischem Rum), während wir mit den Zehen im warmen Sand wühlten und Pelikane neugierig auf unsere Teller schauten. Kein Luxus, aber ehrlich gesagt besser als jedes Buffet.
Am Canto de la Playa fühlten wir uns wie auf einer Postkarte – nur fast ohne andere Menschen. Wir schnorchelten etwa anderthalb Stunden, sahen Seesterne, die größer als meine Hand waren, und silberne Fischschwärme, die zwischen den Felsen hin und her flitzten. Das Wasser war so klar, dass man seinen eigenen Schatten winken sah. Auf dem Rückweg machten wir Halt an einem flachen Naturpool, wo alle entspannt mit Getränken im Wasser trieben. Jemand entdeckte einen Seestern, und jeder durfte ihn vorsichtig halten (unser Guide mahnte immer wieder: „Nicht mitnehmen!“). Sonnenverbrannte Schultern, salzige Haut – manchmal denke ich noch an diesen letzten Schwimmstopp, wenn ich im U-Bahn-Stau stecke.
Die Gruppengröße ist auf maximal 27 Personen begrenzt, für ein entspanntes Erlebnis in kleiner Runde.
Ja, ein typisches dominikanisches Mittagessen wird während der Tour in einem Strandrestaurant serviert.
Ja, die Nutzung der Schnorchelausrüstung ist während des Stopps am Canto de la Playa für alle Gäste inklusive.
Die Tour startet im Dorf Bayahibe, inklusive Transport von Bayahibe und Dominicus.
Ja, Babys und kleine Kinder sind willkommen; Kinderwagen sind erlaubt.
Ja, die Tour ist laut Angaben rollstuhlgerecht.
Du besuchst das Fischerdorf Mano Juan und eine Schildkrötenaufzuchtstation.
Ja, Bier, Rum, Softdrinks, Snacks sowie ein Aperitif im Naturpool sind im Preis enthalten.
Dein Tag beinhaltet Abholung von Hotels oder Treffpunkten in Bayahibe oder Dominicus, alle Bootsfahrten zwischen den Stopps wie Mano Juan und Canto de la Playa, Nutzung der Schnorchelausrüstung, Snacks sowie Bier, Rum oder Softdrinks während der Tour – und ein komplettes dominikanisches Mittagessen direkt am Strand, bevor es am späten Nachmittag zurückgeht, mit salzigem Haar und voller Erinnerungen.
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