Du springst und rutschst an Wasserfällen, schlenderst durch bunte Straßen, drehst deine eigene Zigarre und genießt Meerblick von einer jahrhundertealten Festung – alles an einem Tag. Wer Abenteuer mit echter dominikanischer Kultur sucht, ist hier genau richtig.
Der Tag startete mit einer holprigen Fahrt zu den Damajagua Wasserfällen – die Einheimischen nennen sie „27 Charcos“. Die Luft war warm und feucht, überall roch es nach nasser Erde. Unser Guide José verteilte Helme und Schwimmwesten und scherzte, wer wohl zuerst den Mut verlieren würde. Der Aufstieg dauerte etwa 35 Minuten, vorbei an dichten Bäumen und über wackelige Holzbrücken. Man hört das Wasser, bevor man es sieht – ein tiefes Rauschen, vermischt mit Vogelgezwitscher. Oben zeigte uns José, wie man den ersten Wasserfall runterrutscht. Das Wasser war kälter als erwartet, aber nach dem ersten Sprung wollte man gar nicht mehr aufhören. Wir meisterten sieben Wasserfälle – mal Sprünge, mal Rutschen – und lachten die ganze Zeit.
Zurück in der Stadt schlenderten wir die Umbrella Street entlang. Die ist nicht nur ein Fotomotiv – auch wenn jeder dort ein Bild macht. An der Ecke gibt’s eine kleine Eisdiele (Name vergessen, aber das Kokoseis ist ein Muss), und der Schatten der bunten Schirme war nach der Sonne an den Wasserfällen eine echte Wohltat. Danach ging’s weiter zur pinken Straße, dem Paseo de Doña Blanca. Die Einheimischen saßen vor ihren Häusern und plauderten, während der Duft von Kaffee aus einem Café herüberwehte. Die Farben sind unglaublich – da will man einfach unzählige Fotos machen.
Wir machten Halt in einer Zigarrenfabrik – hätte nie gedacht, dass ich mal selbst eine Zigarre drehe, aber das Team zeigte uns, wie’s geht. Der Tabakduft liegt überall in der Luft, und man kann Marken kaufen, die man zuhause nicht findet. Außerdem gibt es einen Laden mit Larimar- und Bernstein-Schmuck – dominikanische Steine, blau und honigfarben, jeder mit seiner eigenen Geschichte. Unser Guide erklärte, dass Larimar aus Barahona kommt und Bernstein aus den Hügeln rund um Puerto Plata.
Der letzte Stopp war die Festung San Felipe. Direkt am Wasser gelegen, wurde sie im 16. Jahrhundert gebaut, um Piraten fernzuhalten. Die alten Kanonen zeigen noch aufs Meer hinaus. Drinnen ist es kühl und hallt – viele Steinmauern und versteckte Ecken. Die Einheimischen treffen sich im nahegelegenen Park La Puntilla, besonders zum Sonnenuntergang. Wir setzten uns ins Gras und sahen zu, wie der Himmel über dem Atlantik orange wurde.
Kinder können mitkommen, sollten aber keine Angst vor Wasser und etwas Wandern haben. Für Babys ist ein Kinderwagen für den Stadtteil möglich.
Nein, Helme und Schwimmwesten werden gestellt. Am besten Wasser- oder Sportschuhe tragen, die nass werden dürfen.
Der Aufstieg zu den Wasserfällen dauert etwa 35 Minuten. In der Stadt sind die Wege flach und die Strecken zwischen den Stopps kurz.
Ja, während der Stadttour gibt es Shops für Zigarren, Larimar, Bernstein und andere lokale Handwerksprodukte.
Kein Mittagessen enthalten, aber unterwegs findest du Cafés und Imbisse – besonders an der Umbrella Street.
Dein Transfer ist privat und bequem, mit WLAN an Bord, falls du direkt Fotos teilen möchtest. Wasserflaschen und Softdrinks sind inklusive, damit du zwischen den Stopps erfrischt bleibst.
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