Du probierst drei verschiedene Altbiere in Düsseldorfs historischen Brauereien, begleitet von einem englischsprachigen Guide, der lokale Legenden lebendig werden lässt. Freu dich auf viel Gelächter, neue Freunde aus aller Welt und vielleicht einen besonderen Moment am regennassen Fenster.
Du besuchst während der Tour drei verschiedene Brauereien.
Ja, die Guides sprechen während der gesamten Tour fließend Englisch.
Ja, dein Ticket beinhaltet jeweils ein Altbier in jeder der drei Brauereien (insgesamt drei).
Die Tour beginnt am Radschläger Brunnen gegenüber vom „Zum Goldenen Ring“.
Ja, alle Bereiche und Transportmöglichkeiten sind rollstuhlgerecht.
Babys und Kleinkinder können im Kinderwagen mitkommen, aber Alkohol ist für Minderjährige natürlich nicht erlaubt.
Die Tour dauert etwa zwei Stunden.
Eine frühzeitige Buchung wird empfohlen, da die Plätze schnell ausgebucht sein können.
Dein Abend beinhaltet geführte Besuche in drei klassischen Düsseldorfer Brauereien mit je einem Altbier pro Stopp, begleitet von einem englischsprachigen lokalen Guide – dazu viele Geschichten und lockere Gespräche, bevor es zurück in die Stadt geht.
„Hier schlägt das Herz der Stadt,“ grinste unsere Guide und winkte uns zur ersten Brauerei, gleich um die Ecke der Kopfsteinpflasterstraße in Düsseldorfs Altstadt. Irgendwo roch es nach frischem Brot – oder vielleicht war es einfach die malzige Luft drinnen. Die Gruppe tauschte schon Namen und Lieblingsbiere aus, bevor wir unser erstes Alt probiert hatten. Unsere Guide Janine (mit rotem Namensschild und dieser entspannten Art, die alle sofort locker macht) verteilte kleine Gläser mit kupferfarbenem Bier. Sie erzählte, dass Altbier hier nicht nur ein Getränk ist, sondern eine sture Tradition, die sich nicht mit der Zeit ändern will. Ich versuchte „Im Füchschen“ richtig auszusprechen; Janine lachte und meinte, mein Akzent klänge wie ein Niesen.
Weiter ging’s zur nächsten Station – ich glaube, es war Kürzer? Nach der zweiten Runde verschwammen die Eindrücke ein bisschen. Der Laden war lauter, das Publikum jünger, die Holztische klebrig von unzähligen Geschichten. Jemand fragte nach der Rivalität zwischen Kölner und Düsseldorfer Bieren, und Janine rollte mit den Augen: „Bestell hier bloß kein Kölsch, wenn du Ärger willst.“ Das Altbier dort schmeckte etwas schärfer, fast nussig. Das überraschte mich – ich hatte nicht erwartet, Unterschiede zu merken, aber jetzt verstehe ich, warum die Einheimischen darüber streiten, welches das beste ist. Für einen Moment standen wir alle still da, nippten leise und sahen dem Regen zu, wie er an den Fenstern herunterlief. Das fühlte sich irgendwie perfekt an.
Die letzte Brauerei hatte alte Fotos an der Wand – schwarz-weiß Gesichter, die über schäumende Krüge lächelten. Bis dahin waren alle viel lockerer (das dritte Bier half sicher). Ein Paar aus Manchester diskutierte, welches deutsche Wort am lustigsten klingt; jemand anderes versuchte, uns einen lokalen Trinkspruch beizubringen, den ich ehrlich gesagt schon wieder vergessen habe. Wir blieben länger als geplant, weil keiner so recht gehen wollte – etwas daran, Tische und Geschichten mit Fremden zu teilen, die plötzlich vertraut wirken.
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