Abholung in Dresden und Tagesausflug durch Böhmische & Sächsische Schweiz – Sonnenaufgang an der Basteibrücke, Wanderung zur Pravčická Brána mit lokalem Guide, Mittagessen in einem beliebten tschechischen Restaurant und entspannte Bootsfahrt durch die Kamenice-Schlucht. Zurück mit vielen neuen Eindrücken und vielleicht noch leicht nach Kiefer duftend.
Die Tour dauert etwa 12 Stunden inklusive Abholung und Rückfahrt ab Dresden.
Ja, ein Mittagessen mit vegetarischen Optionen ist im traditionellen tschechischen Restaurant nahe der Pravčická Brána enthalten.
Nein, besondere Erfahrung ist nicht nötig, aber eine moderate Fitness wird empfohlen, da mehrere Wanderungen mit insgesamt 4-5 km anstehen.
Besucht werden Pirna, die Basteibrücke, die Burgruine Felsenburg Neurathen, Pravčická Brána und die Kamenice-Schlucht mit Ziel Hřensko.
Ja, die Abholung erfolgt von Hotels oder Airbnbs im Stadtzentrum von Dresden.
Wasserflaschen und Snacks sind unterwegs inklusive; zum Mittagessen gibt es außerdem Getränke.
Vegetarische und vegane Optionen sind auf Anfrage bei der Buchung möglich.
Ja, alle Transfers erfolgen in komfortablen, klimatisierten Minivans oder ähnlichen Fahrzeugen.
Dein Tag umfasst Abholung und Rückfahrt in Dresden, alle Eintrittsgelder für Basteibrücke und Pravčická Brána, Wasserflaschen und Snacks unterwegs sowie ein Hauptgericht mit Getränk in einem beliebten tschechischen Restaurant, bevor es am Abend bequem zurückgeht.
Kaum habe ich meinen Kaffee ausgetrunken, reicht mir unser Guide Jan schon eine Flasche Wasser – so startet unser Tag in Dresden. Er hat ein Talent dafür, Details zu zeigen, die man aus dem Minivan-Fenster nie bemerken würde, zum Beispiel wie die Dächer von Pirna im Morgenlicht fast rosa schimmern. Unser Fahrer Marek sagt kaum ein Wort, nickt aber bei jedem Schlagloch, was mir irgendwie ein sicheres Gefühl gibt. Die Fahrt in die Sächsische Schweiz dauert etwa eine Stunde, aber mit Jans Geschichten und den Snacks (ich hab immer noch keine Ahnung, wie diese kleinen Mohnbrötchen hießen) vergeht die Zeit wie im Flug.
Der erste richtige Halt ist die Basteibrücke. Man hat schon viel gehört – „märchenhaft“, „wie aus einer anderen Welt“ – aber nichts bereitet einen auf das Gefühl vor Ort vor. Ich hatte Stille erwartet, doch immer pfeift ein Wind durch die Felsen und irgendwo hört man Lachen. Jan zeigte uns, wo die alten Burgruinen in den Klippen versteckt sind; er behauptet, wenn man genau hinschaut, erkennt man Gesichter im Stein. Vielleicht hat er auch nur gescherzt? Danach ging es über die Grenze nach Böhmen, und Marek bringt uns irgendwie näher ran, als jeder Bus könnte. Der Aufstieg zur Pravčická Brána ist stetig, aber nicht schwer – trotzdem spürten meine Beine jeden Schritt am Ende.
Das Mittagessen kommt genau zur richtigen Zeit – an großen Holztischen in einem tschechischen Lokal nahe der Pravčická Brána (Jan sagt, die Einheimischen lieben es). Ich versuchte, auf Tschechisch zu bestellen; Jan grinste und rettete mich, bevor ich mich zu sehr blamierte. Das Bier ist kalt und leicht herb, perfekt, um den Salzgeschmack vom Wandern wegzuspülen. Ich lehnte mich zurück und sah zu, wie Sonnenstrahlen durch alte Fensterscheiben tanzten, während ich realisierte, dass ich seit Stunden nicht aufs Handy geschaut hatte.
Der letzte Abschnitt führt entlang der Schlucht der Kamenice, wo alles feucht und grün riecht. An einer Stelle gleiten wir still in einem kleinen Boot – kein Motor, nur ein Mann mit einer Stange, der uns an moosbewachsenen Felsen vorbeimanövriert, während Vögel über uns fliegen. Plötzlich wird es ganz friedlich; kaum jemand spricht, bis Hřensko um die Ecke auftaucht. Jan zeigt uns Hochwassermarken an alten Häusern und erzählt Geschichten aus Kriegszeiten – manche traurig, andere voller Hoffnung. Ich war müde, wollte aber, dass der Tag noch nicht endet.
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