Erkunde mit einem lokalen Guide Berlins Mitte, der jede Abkürzung und Geschichte kennt. Probiere Currywurst am Alexanderplatz, Döner in einem beliebten Lokal, frisches Bier am Hackeschen Markt und zum Abschluss süßen Berliner Krapfen – alles inklusive. Freu dich auf Spaß, kleine Überraschungen und Geschmäcker, die Berlin für dich lebendig machen.
Die Tour dauert mehrere Stunden und führt dich zu mindestens vier Stationen im Bezirk Mitte für ein komplettes Essenserlebnis.
Ja, vegetarische und vegane Alternativen sind verfügbar – bitte vorher Bescheid geben, damit wir es einplanen können.
Ja, alle Speisen und Getränke – inklusive Bierverkostung für Teilnehmer ab 18 Jahren – sind im Preis enthalten.
Die Food Tour beginnt am Alexanderplatz im Herzen Berlins.
Du probierst Currywurst, Döner, lokale Biere am Hackeschen Markt und zum Schluss einen Berliner Krapfen als Dessert.
Nein, ein Abholservice vom Hotel ist nicht enthalten; du triffst deinen Guide am Alexanderplatz.
Ja, auch Babys und kleine Kinder sind willkommen – die Strecke ist kinderwagenfreundlich.
Dein Guide spricht Englisch und meist auch Deutsch während der Tour.
Dein Tag beinhaltet alle Verkostungen – ein vollständiges Mahl an vier Stationen mit Currywurst am Alexanderplatz, Döner bei Haus Schwarzenberg, Bierprobe am Hackeschen Markt (mit alkoholfreien Optionen) und Berliner Krapfen zum Nachtisch – dazu Wasser. Ein sympathischer lokaler Guide begleitet dich zu Fuß durch Mitte. Komm einfach hungrig und bereit für einen genussvollen Spaziergang.
Das Erste, was mir auffiel, war der Geruch – würzige Wurst und etwas Frittiertes, das von einem Straßenstand nahe Alexanderplatz herüberzog. Unser Guide Jonas winkte uns zu, als wären wir alte Bekannte. Er erzählte so lebhaft von Berlins Essen, als hätte er an jeder Ecke hier seine Kindheit verbracht. Meine erste Currywurst aß ich im Stehen, die Soße tropfte auf das kleine Papierschälchen. Es war viel unordentlicher als gedacht, aber irgendwie machte das das Ganze noch besser – als dürfte man in Berlin ruhig mal ein bisschen ungeschickt sein.
Wir schlenderten durch Mitte, vorbei an bunten Graffitis und geparkten Fahrrädern, und hielten an einem Ort, den Jonas „die Döner-Institution“ nannte. Der Döner war prall gefüllt – saftige, scharfe Zwiebeln, das Brot noch warm. Er erzählte, wie türkische Einwanderer die Berliner Esskultur geprägt haben – daran hatte ich vorher gar nicht gedacht. Ein älterer Herr hinter dem Tresen grinste über mein holpriges Deutsch und reichte mir wortlos extra Servietten. Das blieb mir im Kopf.
Später gingen wir in eine Brauerei nahe Hackescher Markt. Es roch nach Hopfen und Holzpolitur, richtig gemütlich, trotz des Stadtlärms draußen. Wir probierten drei verschiedene Biere (am besten gefiel mir das malzige, aber den Namen hab ich vergessen), und Jonas scherzte, dass sich kein Berliner je einig ist, welches das „echte“ lokale Bier ist. Ab da lachten alle viel leichter – Bier macht’s eben.
Ich dachte, es wäre vorbei, doch dann kam noch das Dessert – ein warmer Berliner Krapfen, mit Marmelade gefüllt und Zucker klebte an meinen Fingern. Gar nicht schick, aber ehrlich gesagt perfekt nach all den herzhaften Sachen. Zum Schluss standen wir wieder nahe Haus Schwarzenberg, wo die Graffiti im Neonlicht leuchten und die Leute in ihren eigenen Welten vorbeiziehen. Berlin fühlt sich für mich wie viele Schichten an – alte Mauern, neue Geschmäcker – und diese Tour hat mir davon einen echten Eindruck gegeben.
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