Begleite einen Einheimischen durch Friedrichshain und Kreuzberg, koste Currywurst, trinke Bier, entdecke beeindruckende Street Art und erfahre spannende Geschichten über die Mauer und Einwanderer. Von türkischen Snacks bis veganen Donuts – hier gibt’s überraschende Aromen, viel zu lachen und Erinnerungen, die bleiben.
Jemand reicht mir einen kleinen Pappteller mit Currywurst – die Soße ist süßer, als ich gedacht hatte, und hat einen scharfen Nachgeschmack, der lange bleibt. Unsere Guide Anna lacht über mein Gesicht (ich hab wohl komisch reagiert?) und erzählt, dass selbst Berliner sich streiten, wie man die Wurst „richtig“ isst. Wir stehen mitten in Friedrichshain, genau dort, wo das alte Ost-Berlin begann, und sie zeigt auf ein Stück der Berliner Mauer, das gleich um die Ecke noch steht. Wer mag, kann über den rauen Beton streichen. Ich hab’s getan – kälter als erwartet.
Wir schlängeln uns durch kleine Straßen, wo riesige Murals ganze Häuserwände bedecken. Anna bleibt vor einem stehen, das wie ein wildes Tiergewirr aussieht, und erzählt, dass der Künstler es über Nacht gemalt hat, bevor es jemand verhindern konnte. Die Luft riecht nach frisch geröstetem Kaffee; ein Radfahrer ruft etwas auf Türkisch, während er vorbeizischt. Kreuzberg wirkt lebhafter, irgendwie lauter – mehr Gestik, mehr Musik, die aus offenen Fenstern schwappt. Wir tauchen in ein kleines ukrainisches Lokal ein, geführt von zwei Frauen, die erst letztes Jahr hierhergezogen sind. Ihr Borschtsch ist leuchtend rot und fast blumig – ganz anders als ich es mir vorgestellt hatte.
Ich dachte schon, wir würden langsamer machen, doch dann bekomme ich ein Berliner Pilsner in die Hand gedrückt (kaltes Glas, schaumige Krone), während Anna erzählt, wie türkische Familien Kreuzberg nach dem Mauerfall wieder aufgebaut haben. Sie winkt einem älteren Herrn zu, der Simit aus einem Wagen verkauft, und er lächelt zurück – ob die sich wirklich kennen oder das einfach Berlin ist, weiß keiner. Dann kommen wir in eine Markthalle, die sich anfühlt wie eine Zeitreise; alte Backsteinbögen über uns, Stände voller Brot, Käse und Sachen, die ich nicht mal aussprechen kann. Meine Schuhe kleben vom verschütteten Saft, aber ehrlich gesagt fällt mir das kaum auf.
Am Ende sitzen wir auf ein paar Stufen bei Haus Schwarzenberg und teilen vegane Donuts, überall Puderzucker. Jemand fragt Anna, ob sie es nicht irgendwann satt hat, ihre Stadt zu zeigen, und sie zuckt nur mit den Schultern: „Berlin verändert sich jede Woche.“ Dieses Mural sehe ich noch oft vor meinem inneren Auge, wenn es zuhause mal zu ruhig wird.
Die Tour dauert etwa 3,5 Stunden.
Ja, es gibt 6 lokale Kostproben plus Getränke wie Berliner Pilsner Bier.
Die Tour führt durch Friedrichshain (ehemals Ost) und Kreuzberg (ehemals West).
Ja, es gibt einen Besuch an einem erhaltenen Abschnitt an der East Side Gallery mit spannenden Infos.
Ja, vegetarische Varianten sind auf Anfrage bei der Buchung möglich.
Ja, die Transportmöglichkeiten sind rollstuhlgerecht.
Du entdeckst bekannte Murals in Europas Street-Art-Hotspots, darunter Haus Schwarzenberg.
Ja, inklusive sind Berliner Pilsner Bier und weitere lokale Getränke.
Du gehst mit einem lokalen Guide durch Friedrichshain und Kreuzberg, probierst über 6 Spezialitäten – Currywurst, türkische Snacks, moderne ukrainische Küche – und trinkst Berliner Pilsner sowie andere Getränke. Zum Abschluss gibt’s vegane Donuts nahe Haus Schwarzenberg. Alle Kostproben und Getränke sind im Preis enthalten.
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