Du schwimmst am Kenepa Beach mit wilden Schildkröten, spürst das Salz auf der Haut während du zwischen den Buchten von Shete Boka fährst, schlenderst mit deinem Guide durch Pundas bunte Straßen voller Geschichten und kletterst auf alte Festungsmauern über der Caracas Bay – jeder Moment geprägt von Curacaos Wärme und entspanntem Rhythmus.
Dass ich den Tag damit beginnen würde, über meinen miserablen holländischen Akzent zu lachen, hätte ich nicht gedacht. Doch unser Guide Jairo hat ihn sofort erkannt, als ich beim Abholen versuchte „Kenepa“ auszusprechen. Er grinste nur und meinte: „Keine Sorge, bis zum Sonnenuntergang hast du’s drauf.“ Das gab gleich den entspannten Ton für die ganze private Curacao-Tour vor – locker, persönlich, als würden wir seine Lieblingsplätze besuchen statt einem festen Plan zu folgen. Der Van war angenehm kühl (Gott sei Dank) und bevor wir überhaupt losfuhren, gab’s schon kaltes Wasser.
Unser erster Halt war der Kenepa Beach. Ich hatte Fotos gesehen, aber als ich barfuß im feinen Sand stand und das Wasser so klar war, dass es fast leuchtete, wurde mir klar: Bilder fangen die Farben nie richtig ein. Wir schnorchelten an den Felsen, ich sah plötzlich eine Schildkröte und verschluckte fast meinen Schnorchel vor Überraschung. Jairo lachte nur und zeigte auf eine weitere, die elegant vorbeigleitete. Das Salz klebte noch Stunden auf meiner Haut, aber ehrlich gesagt störte mich das überhaupt nicht.
Später fuhren wir durch die alten Straßen von Punda – pastellfarbene Häuser, die sich wie alte Freunde anlehnen – und dann weiter Richtung Shete Boka. Der Wind frischte auf und man roch die Algen, bevor man die wilden Buchten sah. Jairo brachte uns mit seinem klapprigen Land Cruiser direkt zum Blow Hole (kein langer Fußmarsch in der Sonne nötig). Als das Wasser hochschoss, sprangen alle zurück – nur er nicht. Er zuckte mit den Schultern und meinte: „Nach Regen ist es lauter.“ Es gab diesen Moment, in dem wir alle einfach nur den Wellen zuhörten, wie sie gegen die schwarzen Felsen krachten – keiner sprach ein Wort. An diesen Moment denke ich heute noch oft.
Zum Schluss waren wir am Fort Beekenburg. Ganz entspannt, nur ein paar Kinder kletterten herum und ein älterer Herr verkaufte Kokoswasser aus einer Kühlbox. Die Festungsmauern fühlten sich rau an unter meinen Händen, und der Blick über die Caracas Bay ließ mich wünschen, ich hätte ein Skizzenbuch dabei. Wir hätten noch bei der Curacao Liqueur Distillery Halt machen und probieren können (Jairo bot es an), aber ehrlich gesagt waren wir da schon salzig, sonnenmüde und froh, zurückzufahren – Fenster runter, Radio spielte irgendwas Lokales, das ich nicht ganz verstand.
Diese private Tour ist für Gruppen von 4 bis 13 Personen buchbar.
Ja, Abholung und Rückfahrt vom Hotel sind im Preis enthalten.
Ja, du kannst die Route mit deinem Guide nach den Interessen deiner Gruppe anpassen.
Ja, Schnorchelausrüstung und Flaschenwasser sind während der Tour inklusive.
Ja, das Fahrzeug bringt dich direkt zum Blow Hole, sodass du keinen langen Fußmarsch hast.
Nein, Mittagessen ist nicht enthalten, aber dein Guide kann unterwegs Essensstopps empfehlen.
Ja, Kreuzfahrttouristen können buchen; gib bei der Buchung die Schiffsdetails für eine reibungslose Abholung an.
Dein Tag beinhaltet Hotelabholung und Rückfahrt in einem klimatisierten Fahrzeug mit einem lokalen Guide, der die Route nach deinen Wünschen mitgestaltet. Flaschenwasser gibt’s immer, außerdem Schnorchelausrüstung, falls du im Meer schwimmen möchtest. Alle Kraftstoffzuschläge und Steuern sind inklusive, so kannst du dich voll aufs Entdecken konzentrieren.
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