Spüre die Kraft des Tenorio Rivers beim Bezwingen der Klasse III & IV Stromschnellen mit erfahrenen lokalen Guides. Entdecke Affen über dir, teile nervöses Lachen mit deiner Crew und genieße nach zehn Meilen auf dem Wasser ein costa-ricanisches Mittagessen mit frischem Saft. Nasse Kleidung inklusive – und Erinnerungen, die lange bleiben.
Das Erste, woran ich mich erinnere, ist das Geräusch – dieses tiefe, rollende Rauschen, wenn Wasser sich über Steine wirft. Am Ufer des Tenorio Rivers stehend, Helm schief auf dem Kopf (ich glaube, bei allen war das so), grinste unser Guide José und sagte: „Jetzt wacht ihr auf!“ Ich roch feuchte Erde und etwas Würziges aus den Bäumen. Dass hier in Guanacastes Trockenwald alles so knallgrün sein würde, hatte ich nicht erwartet – ganz anders als ich es mir vorgestellt hatte.
Das Einsteigen ins Schlauchboot war etwas holprig – mein Paddel rutschte fast weg, bevor wir überhaupt losgelegt hatten. José zeigte uns, wie wir die Füße richtig einklemmen („Vertraut mir, ihr wollt nicht rausfallen!“), und dann ging’s los. Die erste Stromschnelle kam schneller als gedacht. Kalter Sprühregen im Gesicht, Herz irgendwo im Hals, doch nach ein paar Minuten fand ich diesen seltsamen Rhythmus: kräftig paddeln, kurz ducken, lachen, wenn jemand aufschreit. Die Klasse III und IV Stromschnellen fordern dich wirklich heraus – ich dachte, ich hätte Angst, aber es fühlte sich eher an, als wäre ich nach Wochen endlich wieder richtig wach. Einmal startete direkt neben uns ein Silberreiher – für einen Moment herrschte Stille.
Zur Halbzeit zeigte José uns Affen hoch oben in den Ästen. Er versuchte, uns ihren spanischen Namen beizubringen – „congos“ – aber ehrlich gesagt war ich zu außer Atem, um ihn richtig auszusprechen (er lachte trotzdem). Nach den zehn Meilen waren meine Arme wie Pudding und mein Shirt klebte an mir wie Leim, aber das war mir egal. Später gab’s Mittagessen an einem kleinen Plätzchen in der Nähe: Casado mit Fisch für mich, frischer Salat und zum Schluss etwas Süßes. Der Saft schmeckte fast grasig – vielleicht Guanábana? Bin mir noch nicht sicher.
Ich denke immer wieder an den Moment, als alles still wurde, bis auf das Wasser und den Wind in den Blättern. Wenn du einen Tagesausflug zum Wildwasser-Rafting auf dem Tenorio River in Guanacaste planst... dann sei dir sicher: Du wirst mit nassen Schuhen und einem breiten Grinsen abreisen, das du nicht mehr loswirst.
Der Tenorio River bietet Stromschnellen der Klassen III und IV, daher sollten Teilnehmer fit sein und sich auf anspruchsvolles Paddeln einstellen.
Ja, nach dem Rafting gibt es ein costa-ricanisches Mittagessen – wahlweise Rindersteak, Hähnchenfilet oder Fischfilet plus Salat, Dessert und ein Naturgetränk.
Ja, erfahrene lokale Guides begleiten jede Gruppe und sorgen den ganzen Tag für Sicherheit und Anleitung.
Zieh Badehose oder bequeme, nasse Kleidung an, bring Schuhe mit Gummisohle, Wechselkleidung, Handtuch, Sonnencreme und eine Sonnenbrille mit Band mit.
Die Tour ist für Personen mit mittlerer Fitness geeignet; wegen der Schwierigkeit der Stromschnellen nicht empfohlen für Schwangere oder Menschen mit Rückenproblemen.
Die Tour umfasst etwa 16 Kilometer (10 Meilen) anspruchsvolle Stromschnellen auf dem Tenorio River in Guanacaste.
Ja, Schwimmwesten, Helme und Paddel sind im Preis enthalten.
In der Nähe gibt es öffentliche Verkehrsmittel; erkundige dich bei der Buchung, ob ein Hoteltransfer angeboten wird.
Dein Tag beinhaltet die komplette Sicherheitsausrüstung – Schwimmwesten, Helme und Paddel – sowie Snacks unterwegs und ein vollständiges costa-ricanisches Mittagessen nach dem Rafting (mit Salat als Vorspeise und Wahl zwischen Rindersteak, Hähnchen- oder Fischfilet). Dessert und frische Naturgetränke runden das Essen ab, bevor es zurück in die sonnige Luft Guanacastes geht.


Sichere Bezahlung auf viator.com
Benötigen Sie Hilfe bei der Planung Ihrer nächsten Aktivität?