Du paddelst mit einem lokalen Guide den lebhaften Sarapiquí River in Costa Rica hinunter, durchquerst Stromschnellen der Klasse II–III und entdeckst tropische Tiere am Ufer. Zwischendurch gibt’s einen Stopp für frisches Obst (Finger klebrig garantiert), bevor du in einem nahegelegenen Restaurant ein echtes costa-ricanisches Mittagessen genießt. Spaßig, wild und irgendwie auch erdend.
Ja, Kinder ab 7 Jahren können an der Tour teilnehmen.
Ja, der Hin- und Rücktransfer ab La Fortuna ist im Preis enthalten.
Ja, während der Tour gibt es einen Stopp für frisches Obst und danach ein Mittagessen im Restaurant.
Die Stromschnellen sind Klasse II–III, also ideal für Anfänger und Familien.
Die komplette Rafting-Ausrüstung wird gestellt.
Leichte Kleidung oder Shorts, Tennisschuhe oder Trekking-Sandalen, Sonnencreme und einen Hut.
Ja, die Guides sind zweisprachige Naturführer.
Assistenztiere sind auf der Tour erlaubt.
Dein Tag startet mit der Abholung von Hotels oder zentralen Punkten in La Fortuna, inklusive kompletter Rafting-Ausrüstung (kein Extra-Packen nötig), Betreuung durch zweisprachige Naturführer, die jeden Flussabschnitt kennen, einer Pause am Flussufer mit frischen tropischen Früchten (Ananas ist ein Highlight) und einem herzhaften costa-ricanischen Mittagessen in einem lokalen Restaurant, bevor es am Nachmittag zurückgeht.
Das Erste, was mir auffiel, war das Geräusch – der Sarapiquí River flüstert nicht, er plappert und lacht einem fast zu. Kaum waren wir aus dem Van aus La Fortuna ausgestiegen, gab mir unser Guide Diego ein Paddel und grinste, als wüsste er etwas, das ich nicht wusste. Die Luft roch richtig grün – nach nassen Blättern und ein bisschen Fluss-Schlamm. Die Kinder hüpften schon aufgeregt in ihren Schwimmwesten herum. Ich versuchte, nicht nervös zu wirken, doch Diego sah mich an und sagte: „Keine Sorge, das ist nur Wasser.“ Das beruhigte mich irgendwie.
Die Sicherheitseinweisung war kurz, aber ernst (Helme sind hier Pflicht), dann stießen wir ab und ließen uns von der Strömung treiben. Es ist verrückt, wie schnell man alles andere vergisst – Arbeit, Mails, was auch immer –, wenn man versucht, das Boot zwischen den Steinen zu steuern und dabei nicht den Sitznachbarn nass zu spritzen. Plötzlich flog ein blauer Morphofalter direkt an uns vorbei und jemand rief „Schau mal!“, was die Hälfte des Bootes gleichzeitig umdrehen ließ (nicht gerade empfehlenswert). Die Stromschnellen der Klasse II–III bringen dein Herz in Schwung, sind aber nicht so wild, dass man nicht lachen könnte.
Wir machten an einem Kiesufer Halt für Obst – die Ananas war so süß, dass sie fast auf der Zunge brannte. Diego zeigte uns, wie man sie hier vor Ort isst (ich hatte danach definitiv Saft auf dem Shirt). Es gab diesen stillen Moment, in dem alle nur den Vögeln in den Bäumen lauschten. Lustig, wie laut Stille nach den Stromschnellen sein kann. Zum Mittagessen waren wir alle hungrig; das Restaurant servierte Casado mit Reis und Bohnen, das schmeckte, als hätte es jemand’s Oma gekocht. Ich denke immer noch an den Ausblick aus dem Fenster – endloses Grün und der Fluss, der draußen vorbeifloss.
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