Du wanderst durch dichten Regenwald zum surreal blauen Wasserfall des Rio Celeste, teilst ein lokales Mittagessen mit neuen Freunden, entdeckst wilde Faultiere in den Baumwipfeln eines privaten Schutzgebiets und siehst Tukane und Frösche auf einfachen Pfaden. Mit Hoteltransfer und einem Guide, der Costa Rica lebendig macht, gehst du mit schlammigen Schuhen – und wahrscheinlich auch mit ein paar Geschichten im Kopf – nach Hause.
„Wenn du Glück hast, sieht das Wasser heute aus wie Farbe“, grinste unser Guide Marco, als wir am Tenorio aus dem Minivan stiegen. Er hatte Recht – so eine Farbe hatte ich noch nie gesehen. Die Luft war nach dem Regen der Nacht schwer und erdig, und bei jedem Schritt quatschten meine Schuhe ein bisschen (hätte ich doch die extra Socken eingepackt). Wir folgten Marco in den Regenwald, lauschten den Vögeln, hörten aber vor allem unseren eigenen Atem und das Rauschen des Rio Celeste irgendwo voraus. Als wir endlich den Wasserfall erreichten, war er so laut, dass alles andere verstummte. Ich lehnte mich über das Geländer und wurde vom Sprühnebel voll ins Gesicht getroffen – nicht gerade glamourös, aber ehrlich gesagt nach der Wanderung richtig erfrischend.
Zum Mittagessen ging es zu einem kleinen Straßenlokal, das nach Holzrauch und Koriander duftete. Das Gallo Pinto schmeckte besser als alles, was ich die ganze Woche gegessen hatte – vielleicht, weil ich es mir verdient hatte? Oder einfach, weil alle am Tisch ihre Geschichten austauschten, wie sie auf dem Weg ausgerutscht waren oder blaue Morphofalter entdeckt hatten. Da war ein älteres Paar aus Kanada, das Marco ständig zu jedem Vogelruf Löcher in den Bauch fragte. Er antwortete geduldig, selbst wenn er mal keine Antwort wusste (was selten vorkam). Ich versuchte, auf Spanisch nach mehr Salsa zu fragen; Li lachte, als ich es total verhunzt habe. So lernt man wohl.
Das Faultier-Schutzgebiet war viel ruhiger als erwartet. Wir schlenderten über Kieswege unter schweren Blättern, während Marco nach oben zeigte: „Schau – siehst du sie?“ Es dauerte eine ganze Minute, bis ich das erste Faultier entdeckte, zusammengerollt wie ein flauschiges Komma über uns. Es gab auch Tukane, die im satten Grün fast unwirklich leuchteten. An einer Stelle hielten wir einfach an, um Blattschneiderameisen zu beobachten, wie sie kleine Dschungelstücke über unseren Weg trugen. Es sind oft diese kleinen Momente, die haften bleiben – nicht nur Wasserfälle oder Tiere, sondern diese Pausen, in denen die Zeit langsamer wird und man merkt, wie weit man von zu Hause entfernt ist. Auf der Rückfahrt schliefen alle ein – nur ich nicht; ich dachte immer wieder an dieses blaue Wasser unter den Wolken.
Die Tour dauert einen ganzen Tag, inklusive der Fahrtzeit ab Guanacaste mit Abholung und Rückfahrt zum Hotel.
Ja, während der Tour gibt es ein Mittagessen in einem rustikalen costa-ricanischen Restaurant.
Ja, du besuchst ein privates Gelände, wo Faultiere frei in ihrem natürlichen Umfeld leben.
Die Wege sind größtenteils flach, mit einigen engen Metalltreppen; Kies sorgt dafür, dass es nicht zu rutschig wird.
Bequeme Wanderschuhe, passende Kleidung, Badeanzug, Handtuch, Insektenschutz, Sonnencreme und ein Wechselshirt solltest du einpacken.
Ja, die Hin- und Rückfahrt mit klimatisiertem Minivan oder SUV ist inklusive, mit Abholung und Rückfahrt zum Hotel.
Vegetarische, vegane oder glutenfreie Mahlzeiten sind auf Anfrage bei der Buchung möglich.
Ja, dein Fahrer/Guide spricht sowohl Englisch als auch Spanisch.
Dein Tag beinhaltet bequemen Hin- und Rücktransport mit Hotelabholung per klimatisiertem Minivan oder SUV; alle Eintrittsgelder; geführte Wanderungen im Regenwald zum Rio Celeste Wasserfall; Zeit in einem privaten Wildschutzgebiet, um Faultiere zu sehen; Wasser und Getränke (Bier oder Powerade); sowie ein traditionelles costa-ricanisches Mittagessen – mit vegetarischen oder speziellen Optionen, wenn du das vorher mitteilst – bevor es am Abend zurückgeht.


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