Du gehst leise mit einem lokalen Guide nachts in Monteverdes Nebelwald. Mit etwas Glück entdeckst du Faultiere hoch oben in den Bäumen, bunte Frösche am Boden, vielleicht sogar Schlangen oder Gürteltiere – alles mit fachkundiger Hilfe und Fernglas, damit dir nichts entgeht. Eine Mischung aus geheimnisvoll und magisch.
Wir trafen unseren Guide gerade, als das letzte Licht hinter den verschlungenen Bäumen von Monteverde verblasste. Er reichte mir eine Taschenlampe (die überraschend beruhigend war) und grinste – meinte, dass wir anfangs wahrscheinlich mehr hören als sehen würden. Die Luft roch feucht und erdig, genau wie nach Regen im Nebelwald. Meine Schuhe knirschten leise auf dem Pfad, und ab und zu raschelte etwas über uns. Das wichtigste Stichwort hier ist „Nachtwanderung Monteverde“, aber ehrlich gesagt fühlte es sich eher an, als würde man heimlich hinter die Kulissen der verrücktesten Naturshow schleichen.
Ich war nicht darauf vorbereitet, wie viele Augen uns zurück anstarren würden. Unser Guide – Carlos, mit der Ruhe eines Profis, der schon oft Leute nervös gesehen hat – zeigte uns einen schlafenden Tukan, der sich wie ein gefiederter Komma zusammengerollt hatte. Wir schauten nacheinander durch sein starkes Fernglas (meine Handy-Kamera wollte einfach nicht richtig durchpassen). Jemand flüsterte etwas von Vogelspinnen; Carlos nickte nur und zeigte uns eine, die sich an einem Baumstamm festhielt. Wie er über jedes Tier sprach – als wären es Nachbarn, die er jede Nacht trifft – machte die Tour viel persönlicher, fast wie ein Geheimnis, das man erzählt bekommt.
Ich versuchte „kinkajou“ auf Spanisch zu sagen und verhaspelte mich total – Carlos lachte so laut, dass ein Gürteltier erschrocken auftauchte. Es gab diesen Moment, in dem alles still wurde, bis auf das entfernte Quaken von Fröschen, und ich begriff, wie lebendig der Wald nachts wird. Wir sahen Faultiere, die in Zeitlupe Yoga in den Ästen machten, und winzige Frösche, die unter unseren Lampen fast leuchteten, wenn man genau hinsah. Ich denke noch oft an diese Stille zwischen den Sichtungen, wenn man einfach da steht, den Nebel einatmet und auf den nächsten Blick wartet.
Du kannst Faultiere, schlafende Tukane, Baumfrösche, Vogelspinnen, Grubenottern, Kinkajous, Gürteltiere, Stabheuschrecken, Skorpione und manchmal sogar leuchtende Organismen entdecken.
Ja – die Wege sind einfach und für alle Fitnesslevels machbar.
Nein – Lampen und ein starkes Fernglas stellt der Guide.
Die Tour findet in kleinen Gruppen statt, damit man die Tiere besser sehen und der Guide intensiver helfen kann.
Ja – mit Hilfe des Guides kannst du dein Smartphone durch das Fernglas halten und Fotos machen.
Die Tour führt durch das Monteverde Wildlife Refuge in Costa Rica.
Ja – alle Guides sind ausgebildete Naturforscher mit viel Erfahrung in Monteverde.
Nein – es gibt keinen Abholservice, aber öffentliche Verkehrsmittel sind in der Nähe verfügbar.
Dein Abend beinhaltet fachkundige Unterstützung durch einen erfahrenen Naturführer, Nutzung von starken Ferngläsern (inklusive Tipps für Smartphone-Fotos), Lampen für alle Teilnehmer und viel Zeit für Fragen auf den leichten Wegen durch das Monteverde Wildlife Refuge nach Sonnenuntergang.


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