Du gleitest auf einem Tube den blauen Rio Blanco in Curubande hinunter, wanderst durch matschige Pfade zu versteckten Wasserfällen (inklusive Klippensprüngen für Mutige), isst Casado in einem lokalen Restaurant und schwimmst unter dem donnernden Llanos de Cortés Wasserfall – alles mit einem Guide, der jeden Pfad und jede Geschichte kennt.
Das Erste, woran ich mich erinnere, ist die Farbe – dieses unglaubliche Türkis, das sich durch das satte Grün von Curubande zieht. Wir setzten uns in unsere Tubes und ließen uns vom Rio Blanco treiben, erst langsam und kalt. Unser Guide Luis grinste die ganze Zeit und zeigte auf Vögel, die ich allein nie entdeckt hätte. Das Wasser roch frisch und klar, wie nasse Steine nach einem Regenschauer. Ich verlor das Zeitgefühl, bis wir um eine Flussbiegung kamen und plötzlich dieser kleine Wasserfall über schwarze Lavasteine rauschte. Laut, aber irgendwie auch beruhigend – wie weißes Rauschen mit Herzschlag.
Danach kam der Teil, den ich nicht erwartet hatte zu lieben: Wir kletterten über matschige Pfade, duckten uns unter Ästen durch, die Schuhe voller roter Erde. Vielleicht eine halbe Stunde wanderten wir (gefühlt länger, weil ich alle fünf Minuten stehen blieb), bis Luis an einem Seil am Fluss anhielt. „La Leona“, sagte er, als wäre es ein alter Bekannter. Gegen die Strömung schwimmen, an diesem Seil entlang – ich lüge nicht, meine Arme brannten. Doch dann kommst du in diese Höhle und siehst den Wasserfall, der im Lichtstrahl tosend herunterfällt. Mein Herz schlug so heftig, dass ich kaum noch etwas anderes hörte.
Mittagessen gab’s an einem kleinen Ort, wo sich alle zu kennen schienen – Reis, Bohnen, frittierte Kochbananen und ein Rindereintopf namens Casado, der viel besser schmeckte, als er aussah (sorry dafür). Von einem anderen Tisch lachten Leute, irgendwo spielte leise Reggaeton aus einem Handy. Nach dem üppigen Essen machten wir uns auf den Weg zum Llanos de Cortés Wasserfall – dem großen, den man von Postkarten kennt, der aber mit einem lokalen Guide durch den Wald viel geheimer wirkt als am Haupteingang.
Der letzte Abschnitt war nur fünf Minuten durch trockenen Wald – die Blätter knackten unter den Füßen – und dann stand da plötzlich diese 27 Meter hohe Wasserwand, die in ein blaues Becken donnerte. Einige stiegen hoch für Fotos, ich ließ mich unten treiben und schaute in den Sprühnebel und die Sonne. Selbst jetzt, wenn ich die Augen schließe, spüre ich noch, wie erfrischend das Wasser auf der Haut war nach der Hitze.
Das ist ein Ganztagesausflug inklusive Fahrten zwischen den Orten, Aktivitäten an drei Wasserfällen, Mittagessen und Rücktransport.
Ja, dein privater Transport mit Abholung am Hotel ist im Preis enthalten.
Geschlossene Schuhe sind Pflicht (keine Sandalen oder Chacos), da die Wege matschig und steinig sind.
Ein traditionelles Costa Rica Mittagessen (Casado), Wasserflaschen, Snacks und alkoholische Getränke sind inklusive.
Die Wanderungen führen über unebenes Gelände, durch Schlamm, Leitern und Höhlen; eine moderate Fitness ist erforderlich.
Assistenztiere sind erlaubt; wegen der körperlichen Anforderungen eignet sich die Tour aber eher für Erwachsene oder ältere Jugendliche.
Ja, besonders bei La Leona schwimmst du gegen die Strömung an einem Seil in einer Höhle.
Ja, an mehreren Stellen am Rio Blanco und Llanos de Cortés kannst du aus verschiedenen Höhen springen.
Dein Tag beinhaltet privaten, klimatisierten Transport mit Abholung und Rückfahrt rund um Curubande, alle Eintrittsgelder zu den Wasserfällen über lokale Pfade mit deinem Guide Luis (oder einem ebenso freundlichen Begleiter), Wasserflaschen und Snacks unterwegs, Videoaufnahmen falls gewünscht (ich habe meine noch nicht angeschaut), alkoholische Getränke nach dem Schwimmen – nicht davor – und ein herzhaftes Costa Rica Mittagessen in einem kleinen Restaurant, bevor du müde aber glücklich zurückkehrst.


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