Du steigst auf die uralten Steine der Mutianyu Mauer und hast viel Zeit zum Erkunden oder einfach zum Genießen. Danach geht’s am Seeufer des Sommerpalasts in Peking entlang, begleitet von einem lokalen Guide, der Geschichten erzählt, die du in keinem Reiseführer findest. Erwarte echte Momente – Wind im Gesicht, Lachen über Sprachpannen – inklusive Eintritt und klimatisiertem Transport, damit du einfach den Moment genießen kannst.
„Versuch nicht nach unten zu schauen“, scherzte unser Guide, als wir die erste Wachturmstufe der Mutianyu Mauer betraten. Der Wind war an diesem Morgen frisch und klar, mit einem leichten Duft von Kiefern, den ich nicht erwartet hatte. Wir waren früh aus Peking aufgebrochen – vielleicht zu früh für meinen Kopf – doch als wir am MUBUS Besucherzentrum ankamen, war ich hellwach. Mit den Tickets in der Hand quetschte sich unsere kleine Gruppe in den Shuttlebus, der sich durch dicht bewachsene Hügel schlängelte. Es ist etwas ganz anderes, die Mauer live über die Bergrücken ziehen zu sehen – Fotos können das einfach nicht einfangen. Ich blieb mehrmals stehen, um den rauen, kalten Stein unter meiner Hand zu spüren, und beobachtete ein paar ältere Pekinger, die an einem Turm langsam ihre Dehnübungen machten. Sie nickten uns zu, als hätten sie schon tausende Touristen gesehen (was wohl stimmt).
Ich schlenderte eine Weile allein herum – dafür ist hier genug Zeit – und ehrlich gesagt, einfach auf einer Stufe sitzend mit meiner Wasserflasche, den Blick über den Wald und die Mauer, die sich im Nebel verliert, schweifen zu lassen, wurde mir bewusst, wie alt dieser Ort wirklich ist. Man hört sein Leben lang vom „Großen Wall“, aber wenn man dort steht, fühlt man sich winzig und gleichzeitig irgendwie ganz ruhig. Unser Guide Li fand mich später und versuchte mir beizubringen, wie man „Mutianyu“ richtig ausspricht. Li lachte, als ich es auf Mandarin versuchte – ich hab’s wohl ziemlich verhauen.
Nach dem Mittagessen (am besten vorher Snacks besorgen) stiegen wir wieder in den Bus für die Fahrt zum Sommerpalast. Die Stadt verschwand hinter uns, und plötzlich waren wir wieder umgeben von Weiden und Wasser. Der Palast selbst wirkt fast wie aus einem Traum – bemalte Gänge, alte Männer, die Karten am Kunming-See spielen, Kinder, die Enten an der langen Siebzehn-Bogen-Brücke füttern. Li führte uns am Ufer entlang und zeigte kleine Details, die ich sonst übersehen hätte: Schnitzereien an den Balken, Lotusfrüchte, die im Wasser treiben. Meine Füße waren müde, aber ich wollte nichts überstürzen; hier gibt es so viel stille Schönheit, wenn man sich Zeit nimmt.
Als wir zum Olympiapark zurückkehrten, kroch die Dämmerung heran – der Tag war lang, aber auf eine sanfte Art. Selbst jetzt, wenn ich im Stau stehe, erinnere ich mich an die Stille auf der Mauer oder wie das Sonnenlicht die bemalten Dachvorsprünge im Sommerpalast zum Leuchten brachte. Das bleibt im Herzen.
Die Tour startet gegen 7:30 Uhr in Peking und endet gegen 18 Uhr in der Nähe des Olympiaparks.
Ja, die Eintrittspreise für Mutianyu Mauer und Sommerpalast sind im Preis enthalten.
Du hast etwa 3–4 Stunden freie Zeit, um die Mutianyu Mauer zu erkunden.
Nein, es gibt kein Mittagessen; es empfiehlt sich, Snacks mitzunehmen oder während der freien Zeit etwas zu kaufen.
Ja, ein englischsprachiger Guide begleitet die Gruppe den ganzen Tag.
Für alle Transfers wird ein klimatisierter Reisebus eingesetzt.
Nein, der Treffpunkt ist ein zentraler Ort in Peking, von wo die Tour startet.
Du solltest eine moderate Fitness mitbringen, da es Gehwege und Treppen an der Mauer gibt.
Dein Tag umfasst Eintrittskarten für Mutianyu Mauer und Sommerpalast, einen englischsprachigen lokalen Guide, der sich bestens auskennt, sowie bequeme Fahrten im klimatisierten Reisebus zwischen den Stationen – so kannst du dich ganz auf das Erlebnis konzentrieren, ohne dich um die Organisation zu kümmern.
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