Starte deinen Tag mit frischer Bergluft an den Sieben Rila Seen, wandere an glasklarem Gletscherwasser vorbei und teile eine Suppe mit anderen Reisenden. Danach erwartet dich ehrfürchtige Stille in den mit Fresken geschmückten Hallen des Rila Klosters, begleitet von Geschichten deines lokalen Guides. Zum Sonnenuntergang bist du zurück in Sofia – müde Beine, volle Kamera und Gedanken, die noch immer in den Bergen schweifen.
Als Erstes fiel mir das Geräusch auf – das Knirschen der Stiefel auf dem frostigen Gras, als wir am Minibus bei den Sieben Rila Seen ausstiegen. Unser Guide Petar verteilte die Sessellift-Tickets (freiwillig, aber ehrlich gesagt haben sie meinen Knien später sehr geholfen) und zeigte auf den Grat, wo Wolken wie Wolle hängen blieben. Er erzählte, jeder See habe einen Namen – Die Niere, Das Auge – was komisch klang, bis man ihre Formen von oben sah. Die Luft roch scharf nach Kiefer, gemischt mit etwas Kaltem, vielleicht noch Schnee vom Vortag. Ich kämpfte mit meinem Schal und versuchte, nicht auf einer Eisfläche auszurutschen, während Petar grinste und sagte: „Vorsicht! Die bulgarischen Berge überraschen gern.“
Wir gingen in ruhigem Tempo, aber Petar fragte immer wieder: „Alles gut bei euch?“ und ließ uns entscheiden, ob wir die komplette Runde laufen oder die höchsten Seen auslassen wollten (ich hab’s ausgelassen, zwei aus der Gruppe nicht). Zwischendurch machten wir an einer Hütte Halt, wo es Bohnensuppe gab; der Dampf stieg in die kalte Luft und ich schwöre, so erdig hat noch nie etwas geschmeckt. Die Aussichten waren wild – blau-grünes Wasser unter Felsplatten, der Wind zupfte an meiner Jacke. Immer wieder dachte ich, wie alt hier alles wirkte. Hinter mir lachte jemand, als er im Schlamm ausrutschte; das brach die Stille auf eine gute Art.
Nach der Wanderung fuhren wir die kurvigen Straßen hinunter zum Rila Kloster. Die Wände sahen aus wie gestreifter Kuchen (ich weiß, klingt komisch), bedeckt mit leuchtenden Fresken, die fast zu lebendig wirkten, um echt zu sein. Drinnen war es ruhiger als erwartet – der Duft von Kerzenwachs, kühler Stein unter den Füßen. Unser Guide erzählte ein bisschen Geschichte: warum Mönche hierher kamen, was all die gemalten Heiligen bedeuten. Ich versuchte, einen der bulgarischen Namen nachzusprechen und vermasselte ihn komplett; Petar lachte nur und meinte: „Fast richtig.“
Ich denke noch oft an diesen letzten Moment, bevor wir losfuhren – Sonnenlicht, das schräg über den Innenhof fiel, während irgendwo Glocken läuteten. Es fühlte sich an, als dehnte sich die Zeit dort einen Moment länger. Auf der Rückfahrt nach Sofia starrten die meisten von uns einfach aus dem Fenster oder dösten vor sich hin, Schuhe matschig, aber irgendwie mit vollem Herzen, du weißt schon?
Die Wanderung ist mittelschwer mit einigen steilen Abschnitten; je nach Fitness kannst du die Strecke verkürzen.
Ein offizielles Mittagessen ist nicht dabei; unterwegs gibt es Hütten mit einfachen Speisen wie Bohnensuppe.
Die Tour startet an einem zentralen Treffpunkt nahe dem Vasil-Levski-Denkmal in Sofia.
Der Eintritt ins Rila Kloster ist inklusive; der Museumsbesuch ist optional.
Zieh feste Wanderschuhe an und bring mehrere Schichten mit; das Wetter kann schnell umschlagen und die Wege sind manchmal nass oder verschneit.
Ein professioneller Guide begleitet dich sowohl bei der Wanderung an den Sieben Rila Seen als auch bei der Klosterführung.
Die Tour beinhaltet Hin- und Rückfahrt im Minibus oder Bus; öffentliche Verkehrsmittel sind in der Nähe verfügbar, gehören aber nicht zum Paket.
Nein, die Sessellift-Tickets sind optional und werden vor Ort bezahlt, falls du sie nutzen möchtest.
Dein Tag umfasst Hin- und Rückfahrt im Minibus ab Sofia, geführte Wanderungen rund um die Sieben Rila Seen mit flexiblen Routen, Eintritt ins Rila Kloster und eine einstündige Führung durch das UNESCO-Weltkulturerbe. Sessellift-Tickets sind optional und vor Ort zu zahlen; Essensstopps gibt es, aber ein Mittagessen ist nicht offiziell enthalten – Snacks einzupacken ist also empfehlenswert.


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