Du startest mit einer Fahrt vorbei an den endlosen Stränden von Barra da Tijuca, bevor du durch Waldpfade zur Pedra do Telégrafo wanderst. Erwarte schweißtreibendes Lachen, ehrliche Gespräche mit deinem Guide und den Herzklopfmoment auf dem Felsen über Grumari Beach. Der Tag pendelt zwischen wilden Stränden und Stadtrand – und hinterlässt mehr als nur Fotos.
Als erstes fiel mir auf, wie die Felsformation einfach so herausragt – Pedra do Telégrafo zeigt sich hier ganz dramatisch. Unser Van hatte schon die Kurven an Barra da Tijuca hinter sich gelassen, vorbei an den weiten, hellen Sandflächen am Recreio dos Bandeirantes. Doch der erste Blick auf den Startpunkt des Trails ließ mich kurz innehalten. Die Luft roch nach nassen Blättern und Sonnencreme (hinter mir schmiert sich jemand zum dritten Mal nach). Unser Guide Marcos grinste und sagte, wir sollten uns Zeit nehmen – „45 Minuten, wenn ihr flott seid, aber wir hetzen nicht.“ Das gefiel mir.
Der Aufstieg durch den Wald war feucht, aber lebendig. Man hört Vögel, die man nicht kennt, und ab und zu weht eine Brise durch die Bäume, die den Nacken kühlt. Einmal rutschte ich auf einer Wurzel aus – nichts Dramatisches, nur eine Erinnerung, dass das hier kein Spaziergang durch die Stadt ist. Marcos zeigte auf ein Graffiti an einem Felsen und erzählte, dass Einheimische früh morgens zum Sonnenaufgang hierher kommen, bevor die Touristen da sind. Ich versuchte, mir diese Ruhe in Rio vorzustellen.
Oben angekommen, wartete schon eine kleine Schlange an der berühmten Foto-Location Pedra do Telégrafo. Es ist da oben irgendwie gesellig – Leute lachen nervös, während sie sich für das Foto auf den Felsen wagen, andere sitzen entspannt mit Wasserflaschen und schauen auf den weit unten liegenden Grumari-Strand. Jemand bot mir ein Stück Mango an, während wir warteten (klebrige Finger, aber es hat sich gelohnt). Ich hätte nicht gedacht, dass man an so einem touristischen Ort so viel Gemeinschaft spürt. Die Aussicht ist echt – all die wilden Strände unter dem schweren Himmel, die Stadt verschwommen in der Ferne. Ich denke oft an diesen Moment zurück, in dem alles groß wirkte und doch irgendwie nah.
Der Weg dauert je nach Tempo und Fitness etwa 45 Minuten bis 1 Stunde pro Strecke.
Der Transport erfolgt per Van oder Jeep von festgelegten Treffpunkten, ein direkter Hoteltransfer ist nicht dabei.
Nein, wegen des steilen Aufstiegs ist die Tour nicht empfohlen für Personen mit Rückenproblemen, Schwangere oder bei Herz-Kreislauf-Beschwerden.
Du kommst an Barra da Tijuca, Recreio dos Bandeirantes, Grumari und São Conrado Beach vorbei.
Ja, da der Spot sehr beliebt ist, kann es vor allem an Wochenenden oder Feiertagen zu Schlangen kommen.
Wasser, Sonnencreme, bequeme Schuhe mit gutem Grip, Snacks und vielleicht einen Hut – der Weg kann heiß und feucht sein.
Dein Tag beinhaltet Gruppentransfer per Van oder Jeep entlang der Weststrände von Rio sowie einen zertifizierten lokalen Guide, der dich auf dem Waldpfad zur Pedra do Telégrafo und zurück begleitet, wenn du bereit bist, wieder ins Stadtleben einzutauchen.
Benötigen Sie Hilfe bei der Planung Ihrer nächsten Aktivität?