Los geht’s mit Abholung am Hotel in Rio, dann eine kleine Gruppe auf Entdeckungstour im Tijuca-Wald: Wasserfälle zum Anfassen, eine überraschend kühle Höhle und echte Chancen, Affen oder Tukane mit dem lokalen Guide zu sehen. Fotos inklusive – und ein Erlebnis, das mehr bleibt als nur Bilder.
Schon als wir durch die Straßen von Rio fuhren, wurde mir klar, wie schnell die Stadt einfach… aufhört. Eine Minute noch Mosaikpflaster und Stimmengewirr, im nächsten Moment bist du umgeben von Grün. Unser Guide Felipe grinste, als wir in den Tijuca-Wald eintauchten – er meinte, die meisten Einheimischen kratzen hier nur an der Oberfläche. Die Luft veränderte sich sofort, schwer von Erde und einem süßen Duft, den ich nicht einordnen konnte. Hinter mir lachte jemand, weil er das Mückenspray vergessen hatte (ich auch), aber ehrlich gesagt tat es einfach gut, mal etwas Echtes einzuatmen.
Der Weg war matschig vom Regen der Nacht – nicht unmöglich, aber man musste schon aufpassen. Felipe zeigte auf einen kleinen Affen, der über uns hinweghuschte („mico-leão-dourado“, sagte er langsam, damit wir es nachsprechen konnten – ich hab’s versucht und bin gescheitert). Kurz vor dem ersten Wasserfall wurde es ganz still, nur das Plätschern des Wassers und ein Vogelruf irgendwo oben waren zu hören. Meine Schuhe wurden nass, aber das war mir egal; der Sprühnebel fühlte sich kalt auf meinem Gesicht an und ich wünschte fast, ich hätte einen Snack dabei gehabt, um ihn genau hier zu essen.
Die Höhle war viel cooler als erwartet – im wahrsten Sinne des Wortes, wie ein kurzer Sprung in eine andere Jahreszeit. Das Licht spiegelte sich in seltsamen Mustern an den Wänden, während Felipe erzählte, wie die Höhlen vor langer Zeit entstanden sind (ich hab nur die Hälfte mitbekommen, weil mich das Echo abgelenkt hat, als jemand hustete). Wir machten reihum Fotos; er bot sogar an, unsere Handys zu benutzen, damit alle zusammen auf die Bilder kommen – das war echt nett, denn normalerweise fehlt bei Gruppenfotos immer jemand.
Auf dem Rückweg hielten wir an, als Felipe einen Tukan im Blätterdach entdeckte – seine Begeisterung war ansteckend, und wir verstummten alle, um einfach nach oben zu schauen. Meine Beine waren müde, aber auf die gute Art, die man nach etwas Besonderem spürt. Manchmal denke ich noch an das Sonnenlicht auf den moosbedeckten Steinen oder die Ruhe unter den Bäumen. So sieht Rio de Janeiro für die meisten nicht aus – aber vielleicht sollte es das.
Ja, Abholung und Rückfahrt von Hotels oder Unterkünften in Copacabana, Ipanema, Leblon und São Conrado sind inklusive.
Die Tour ist für alle Fitnesslevel geeignet, aber man sollte fit genug sein, da manche Wege matschig oder uneben sein können.
Ja, mit etwas Glück entdeckt man Affen oder Vögel in ihrem natürlichen Lebensraum.
Der Guide macht Fotos mit deinem Handy, sodass alle zusammen auf den Bildern sind.
Es handelt sich um eine kleine Gruppe mit begrenzter Teilnehmerzahl für eine persönliche Atmosphäre.
Nein, Mahlzeiten sind nicht inklusive; eigene Snacks für Pausen sind empfehlenswert.
Dein Tag umfasst den Tür-zu-Tür-Transport von deiner Unterkunft in Copacabana, Ipanema, Leblon oder São Conrado; einen englischsprachigen lokalen Guide, der sich mit Tijucas Flora und Fauna auskennt; Fotos auf deinem Handy als Erinnerung; sowie Zeit zum Erkunden von Wasserfällen, einer natürlichen Höhle und Waldwegen, bevor es zurück zum Hotel geht.


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