Du startest früh am Christo Redentor, bevor die Massen kommen, schlenderst durch die Gärten des Parque Lage mit Äffchen über dir, isst wie ein Einheimischer in Rio, erkundest die bohemienhaften Straßen von Santa Teresa und erklimmst die bunten Selarón-Treppen mit deinem Guide. Wer mag, beendet den Tag mit einem Sonnenuntergang am Zuckerhut – ein unvergessliches Erlebnis, wie Rio langsam zum Leben erwacht.
Das Erste, woran ich mich erinnere, ist die Ruhe am Christo Redentor an diesem Morgen. Unsere Guide Fernanda scherzte, wir würden die Menschenmassen „schlagen“, als wir aus dem Van stiegen – und sie hatte Recht. Die Luft war kühler als erwartet, noch leicht feucht vom Regen der Nacht, und man hörte tatsächlich die Vögel über dem Stadtlärm. Dort oben, nur mit ein paar verschlafenen Reisenden, den Blick über Rio de Janeiro schweifen lassend, bevor die Stadt erwacht – ich hätte nie gedacht, dass mir eine berühmte Statue so nahegeht, aber in diesem Moment war es einfach magisch.
Danach ging es in den Parque Lage. Dort riecht es nach Erde und Kaffee (im alten Herrenhaus gibt es ein Café), und Fernanda zeigte uns kleine Äffchen mit wuscheligen Haaren in den Bäumen. Wir schlenderten durch die Gärten, bevor wir zum Maracanã-Stadion fuhren, um schnell ein Foto zu machen. Ich bin kein Fußballfan, aber die Einheimischen, die sich vor Bellinis Statue fotografieren ließen, zauberten mir ein Lächeln ins Gesicht. Zum Mittagessen ging es in ein typisches Selbstbedienungsrestaurant – mein Teller war zu 80 % mit feijão gefüllt, denn die brasilianischen Bohnen kann ich einfach nicht widerstehen.
Nach dem Essen liebte ich es, durch Santa Teresa zu schlendern. Die Straßen schlängeln sich an verwitterten Kolonialhäusern vorbei, die mit Graffiti oder Bougainvillea bedeckt sind. Ein alter Mann winkte uns von seiner Veranda zu, als kenne er jeden Touristen, der vorbeikam. Danach standen die Selarón-Treppen auf dem Programm – so bunt, dass meine Handyfotos kaum gerecht werden (und ja, ich bin fast gestolpert, als ich ein Foto machen wollte). Zum Abschluss besuchten wir die Kathedrale im Zentrum; drinnen war es kühl und hallend, das Sonnenlicht fiel in seltsamen Winkeln durch die bunten Glasfenster. Wer mag, kann den Tag am Zuckerhut mit Sonnenuntergang ausklingen lassen oder sich zurück zum Hotel bringen lassen – ich entschied mich für den Zuckerhut, und ehrlich gesagt denke ich immer noch gern daran, wie die Stadt dort oben in goldenes Licht getaucht wurde.
Die Tour führt zum Christo Redentor (früher Zugang), Parque Lage, Maracanã-Stadion (außen), Teatro Municipal (außen), Kathedrale von Rio (innen), Santa Teresa Viertel und den Selarón-Treppen.
Ja, der Transfer vom Hotel ist bei den meisten Hotels in der Zona Sul von Rio de Janeiro inklusive.
Nein, der Eintritt zum Christo Redentor ist im Tourpreis enthalten.
Nein, Mittagessen ist nicht inklusive – es gibt eine Pause in einem typischen Selbstbedienungsrestaurant, wo du selbst aussuchen kannst, was du möchtest.
Ja, du kannst wählen, ob du zurück zum Hotel gebracht wirst oder am Zuckerhut aussteigst, um den Sonnenuntergang zu genießen (Seilbahnticket nicht inklusive).
Der Tagesausflug dauert mehrere Stunden; genaue Zeiten hängen vom Verkehr und dem Tempo der Gruppe ab.
Die Tour wird möglicherweise von mehrsprachigen Guides durchgeführt; bei Buchung kannst du nachfragen, ob deine Sprache verfügbar ist.
Bequeme Schuhe, Wasser, Sonnencreme und Sonnenbrille – es kann heiß werden, wenn du zwischen den Stationen unterwegs bist.
Dein Tag beginnt mit Hoteltransfer aus der Zona Sul, inklusive Eintritt zum Christo Redentor, sodass du die Warteschlangen früh am Morgen umgehst. Alle Transfers erfolgen in klimatisierten Fahrzeugen zwischen Stationen wie Parque Lage und Santa Teresa. Ein lokaler Experte begleitet dich die ganze Zeit. Mittagessen ist nicht inklusive, aber es gibt Zeit für eine Pause in einem typischen Selbstbedienungsrestaurant, bevor es weiter zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten Rios geht.
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