Du schwimmst im wilden Blau der Baía do Sancho, gleitest mit Schildkröten in der Südostbucht und schlenderst zwischen alten Kapellen und Felsbuchten, während dein Guide Geschichten von der Insel erzählt. Schnorchle am Porto-Strand, spüre den warmen Sand an Cacimba do Padre und genieße den Sonnenuntergang am Forte Boldró – Momente, die länger nachklingen, als du denkst.
Das Erste, was mir einfällt, ist die Farbe des Wassers an der Baía do Sancho – fast zu blau, als hätte jemand die Sättigung hochgedreht. Kaum waren wir aus dem Van ausgestiegen, grinste unsere Guide Ana und zeigte auf die Stelle, wo die Meeresschildkröten meistens treiben. Eine salzige Brise wehte, und überall lag der leichte Duft von Sonnencreme in der Luft. Ich versuchte, ganz ruhig zu treiben, doch meine Maske beschlug immer wieder, sodass ich lachen musste. Ehrlich gesagt hatte ich nicht erwartet, so viele Fische so nah am Ufer zu sehen. Ana erzählte uns, dass Tripadvisor diesen Strand mal zum schönsten der Welt gekürt hat – jetzt verstehe ich, warum.
Danach ging es weiter zum Porto-Komplex. Das ist kein einzelner Ort, sondern ein bunter Mix aus Geschichten – alte Boote, Fischer, die Netze flicken, und Kinder, die sich am Hai-Museum jagen (das kleiner ist, als man denkt). Bei Raquel’s Hole hörte man die Wellen unter den Felsen rauschen. Jemand aus unserer Gruppe versuchte, „Capela Santo Antonio“ auf Portugiesisch zu sagen und verhaspelte sich total – selbst Ana musste lachen. Das Schnorcheln hier war anders: mehr Seegras, kühleres Wasser, und ich schwöre, ich habe für einen kurzen Moment einen Rochen gesehen, bevor er verschwand.
Der Bootsausflug folgte als nächstes – die Südostbucht ist ruhiger, fast spiegelglatt, wenn man früh genug da ist. Wir schwebten über langsam schwimmenden Schildkröten, während Ana uns erzählte, welche von ihnen Stammgäste sind (sie hat ihnen Namen gegeben). Die Sonne brannte schon am Leão-Strand, und wir standen alle zusammen, blinzelten Richtung Horizont und knabberten an Crackern aus einem Rucksack. Später erreichten wir Cacimba do Padre – warmes Wasser, weicher Sand zwischen den Zehen und der Dois Irmãos-Hügel, der im Hintergrund dramatisch wirkt. So ein Ort, an dem man die Zeit vergisst, weil alle einfach treiben oder leise plaudern.
Am meisten bleibt mir der Sonnenuntergang am Forte Boldró in Erinnerung. Das Licht färbte alles golden, und die Leute klatschten einfach so – vielleicht einfach, weil sie glücklich waren, diesen Moment zusammen zu erleben. Wenn du eine komplette Inselrundfahrt auf Fernando de Noronha mit einem lokalen Guide machst, nimm dir Zeit und lass dich von den kleinen Details ablenken. Genau das bleibt mir bis heute im Kopf.
Ja, Transfers sind im Tagesausflug enthalten.
Nein, der Eintritt zum Nationalpark ist nicht inklusive und muss separat online gekauft werden.
Ja, es gibt Schnorchelmöglichkeiten am Porto-Strand und weiteren Stopps.
Ja, die Tour ist für alle Fitnesslevels geeignet und Babys dürfen auf dem Schoß mitfahren.
Ja, dein Guide ist offiziell zertifiziert und erzählt spannende Geschichten über Fernando de Noronha.
Die Tour deckt die wichtigsten Highlights der Insel an einem Tag mit mehreren Stopps ab.
Ja, die Tour ist barrierefrei und auch Servicehunde sind willkommen.
Dein Tag startet mit der Abholung an deiner Unterkunft auf Fernando de Noronha und beinhaltet den Transport zu allen wichtigen Orten. Ein zertifizierter lokaler Guide begleitet dich von der Baía do Sancho bis zum Forte Boldró, sodass du dich ganz aufs Schwimmen, Schnorcheln oder einfach aufs Genießen der Geschichten konzentrieren kannst.
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