Du schwimmst unter dem Mosquito-Wasserfall, erkundest blaue Höhlen, gleitest mit dem Boot durch die Marimbus-Sümpfe begleitet von lokalen Geschichten und endest mit schlammigen Füßen im felsigen Labyrinth des Muritiba-Parks. Freu dich auf fröhliche Pausen mit frischem Obst, stille Momente an Wasserfällen und einen echten Einblick in die wilde Seite der Chapada Diamantina – alle Gebühren inklusive, damit du einfach nur loslegen kannst.
Deine Tage beinhalten alle Eintrittsgebühren und Steuern sowie geführte Wanderungen zu Höhlen wie der Gruta Azul und Flüssen wie Pratinha – mit Bademöglichkeiten – Bootstouren durch die Marimbus-Sümpfe mit Einheimischen aus Vila do Remanso, Mittagspausen unterwegs (Details beim Guide), und den Rücktransport nach Lençóis am Abend, damit du dich ganz auf dein Abenteuer konzentrieren kannst.
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Chapada Diamantina: Höhlen, Mosquito-Wasserfall & Marimbus-Sumpf TourDu bist hier★ 4.93 (73)4 TUS$ 325
Lencois: 3 Tage Pati Valley Trekking & Wasserfall-AbenteuerChapada Diamantina: 3 Tage Pati Valley Trek mit einheimischen Guides, Übernachtungen in Berghütten und regionaler Küche. Erlebe 280m hohe Wasserfälle und beeindruckende Ausblicke – inkl. Transfer ab Lencois.★ 4.96 (108)3 TUS$ 384Ansehen › Die Hände noch leicht vom Fluss feucht, sah ich zu, wie unsere Reiseleiterin Ana eine Guave aus ihrem Rucksack zog und sie direkt am Felsen in Stücke schnitt. Gerade hatten wir im Rio Pratinha gebadet – das Wasser so klar, dass man die Zehen wackeln sah – und ich war ehrlich überrascht, wie süß die Frucht nach einem Vormittag unter der Erde schmeckte. Die Blaue Grotte war dunkler als erwartet, kaum Sonnenlicht drang durch den Eingang. Jemands Taschenlampe ließ an der Höhlenwand ein Schimmern entstehen, und für einen Moment dachte ich, es wäre Wasser, doch Ana erklärte, das seien Mineralien – „die Tränen des Berges“, nannte sie sie. Das blieb mir im Kopf.
Der nächste Tag begann früh (ich bin eigentlich kein Morgenmensch, aber in Chapada vergisst man das Schlafen). Der Mosquito-Wasserfall ist lauter, als man denkt – man hört ihn, bevor man ihn sieht, wie er von den Canyonwänden widerhallt. Es gibt diesen Moment, wenn man auf nassen Steinen steht und plötzlich den Sprühnebel im Gesicht spürt; ich musste laut lachen, weil mein Shirt in Sekunden durchnässt war. Das Mittagessen war einfach, aber lecker: Bohnen und Reis in einem kleinen Lokal am Mucugezinho-Fluss. Danach liefen wir zum Poço do Diabo – dem Teufelspool – wo Einheimische von Klippen sprangen, als wäre es nichts. Ich habe mich nicht getraut (vielleicht nächstes Mal), aber einfach nur dazusitzen und zuzusehen fühlte sich richtig an.
Der dritte Tag brachte etwas Neues: In Vila do Remanso trafen wir Paulo, der uns Geschichten von seiner Großmutter erzählte, die schon lange vor den Touristen in den Marimbus-Sümpfen fischte. Die Bootsfahrt war gemächlich – überall Libellen, Vogelrufe über die Schilfhalme hinweg. Am Roncador-Fluss schwammen wir wieder, diesmal umgeben von rosa Felsen, die im Nachmittagslicht fast unwirklich wirkten. Es roch nach feuchter Erde und Blumen, deren Namen ich nicht kannte. Mein Freund versuchte „quebra-pedra“ auszusprechen (eine der Pflanzen), und Paulo grinste nur.
Am letzten Morgen streiften wir mit Ana durch den Muritiba-Park, folgten dem Serrano-Fluss vorbei an buntem Sand und felsigen Labyrinthen. Die Luft war kühler unter den Bäumen; jemand zeigte auf winzige Frösche, die sich am Wasserfall Cachoeirinha versteckten. Meine Schuhe waren längst schlammig, die Beine müde, aber das störte mich nicht – Chapada Diamantina macht das mit einem. Selbst jetzt, wenn ich die Augen schließe, höre ich diesen Wasserfall irgendwo hinter mir rauschen.
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