Folge alten Siedlerpfaden durchs Vale da Lageana mit einem lokalen Guide, der unterwegs Geschichten erzählt. Fahr mit dem Offroad-Fahrzeug bis zum Fuß der Caracol-Wasserfälle, wandere über matschige Pfade, schaukel auf der Infinito Balance mit Blick auf das tosende Wasser und genieße ein Picknick nach deutscher Siedlertradition, bevor es zurückgeht – mit schlammigen Stiefeln inklusive.
Ganz ehrlich – ich hatte schon Fotos von der Cascata do Caracol gesehen, aber direkt an ihrem Fuß zu stehen, ist nochmal was ganz anderes. Wir trafen uns bei Casa da Vó Ivonne, diesem gemütlichen alten Haus, das nach Kaffee und Holzpolitur duftet. Unser Guide Paulo erzählte uns von Guilherme Wasem, dem ersten Siedler hier. Eigentlich dachte ich, dass mich so eine Geschichte nicht groß interessiert, aber Paulo schaffte es, dass wir uns fühlten, als würden wir in seinen Schuhen – oder besser Stiefeln – laufen. Die Luft war frisch und klar, als wir in diesem bunten, etwas rumpelnden Offroad-Truck losfuhren – ziemlich laut für so ein ruhiges Tal.
Der Weg selbst ist naturbelassen – überall Wurzeln, matschige Stellen vom Regen der Nacht zuvor. Einmal blieb mein Schuh hängen und alle lachten (ich inklusive). Wir hielten kurz an, weil jemand glaubte, ein Echo vom Wasserfall gehört zu haben – war aber nur ein Vogel. Trotzdem fühlte es sich an, als würde der ganze Wald zuhören. Man roch feuchte Blätter und etwas Süßes – vielleicht wilde Blumen? Unser Guide zeigte uns die Stelle, an der Wasem angeblich zum ersten Mal den Wasserfall durch die Bäume entdeckte. Ich versuchte mir vorzustellen, wie das für ihn gewesen sein muss. Unten am Wasser ist es laut, nicht nur vom Wasserfall, sondern auch von all den kleinen Bächen, die um die Füße fließen.
Wir hatten Zeit für die sogenannte Infinito Balance – eine Schaukel, die direkt auf den Wasserfall blickt. Ehrlich gesagt wollte ich fast nicht, aber dann hab ich’s doch gemacht. Meine Hände zitterten vor Aufregung oder Kälte – oder beidem – aber jetzt kann ich sagen, ich habe vor den Caracol-Wasserfällen geschaukelt. Das Mittagessen war einfach: Brot, Käse, ein paar Wurstscheiben, Äpfel. Paulo erzählte, dass die deutschen Siedler hier früher so aßen – auf Steinen sitzend, mit dem Rücken zur Sonne, falls sie mal rauskam. Nicht schick, aber nach der Wanderung genau richtig.
Auf dem Rückweg waren meine Beine müde und schlammig, und ich dachte daran, dass diese Wege für Einheimische keine „Touren“ sind, sondern Erinnerungen, die mit Land und Familiengeschichten verwoben sind. Wenn du den Caracol-Wasserfall von unten sehen willst – nicht nur von oben ein Foto machen wie alle anderen – ist das wohl dein perfekter Tagesausflug von Canela oder Gramado. Dieses Echo-Erlebnis geht mir manchmal noch durch den Kopf.
Treffpunkt ist Casa da Vó Ivonne im Bairro Caracol; der Transport dorthin ist nicht inklusive, aber die Offroad-Fahrt für die Tour startet von dort.
Ja, während der Tour gibt es ein Picknick, inspiriert von den frühen deutschen Siedlern.
Trage festes, geschlossenes Schuhwerk, das für matschige Wege geeignet ist – dünne Sohlen oder elegante Schuhe sind aus Sicherheitsgründen nicht erlaubt.
Der Weg ist uneben und matschig; für Personen mit Rückenproblemen oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen nicht zu empfehlen.
Ja, es gibt einen Halt bei Casa da Vó Ivonne, einem Haus, das Erinnerungen an die ersten Bewohner bewahrt, und unterwegs erzählt der Guide Geschichten.
Die Tour dauert etwa einen halben Tag, inklusive Offroad-Fahrt, Wanderung, Zeit am Wasserfall und Picknickpause.
Dein Tag umfasst die Fahrt mit einem thematisch gestalteten Offroad-Fahrzeug von Casa da Vó Ivonne ins Vale da Lageana mit deinem Natur-Guide; Zugang zu einem Privatgelände direkt am Fuß der Cascata do Caracol; Zeit auf der Infinito Balance mit Blick auf den Wasserfall; und ein Picknick, das an die Traditionen der deutschen Siedler erinnert, bevor es über Waldwege zurückgeht.
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