Erkunde mit ATV oder UTV Bonaire’s wilde Ostküste zusammen mit einem lokalen Guide, halte an einem verwitterten Leuchtturm und entdecke uralte Höhlen. Freu dich auf salzigen Wind im Gesicht, neugierige Ziegen und Esel unterwegs und ruhige Momente in kühlen Höhlen – am Ende kommst du staubig, aber glücklich zurück.
Die Tour dauert etwa zweieinhalb Stunden.
Bring Sonnencreme, festes Schuhwerk, lange Hosen, Schutzbrille oder Augenschutz und eine Staubmaske oder ein Halstuch mit.
Das Mindestalter liegt bei 5 Jahren.
Die Tour ist nicht geeignet für Personen mit Rückenproblemen, Schwangere, Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder eingeschränkter Mobilität.
Ja, während der Tour wird Wasser in Flaschen bereitgestellt.
Ja, ein ortskundiger Guide begleitet die gesamte Tour.
Unterwegs kannst du wilde Ziegen, Leguane und Esel entdecken.
Deine Tour beinhaltet Wasserflaschen für die gesamte Offroad-Strecke sowie die Begleitung eines erfahrenen lokalen Guides, der dich zu allen Highlights führt – vom windumtosten Leuchtturm bis zu uralten Höhlen – und dich sicher zurückbringt.
Schon auf der holprigen roten Piste wurde mir klar, dass meine Sonnenbrille nicht ausreichen würde – der Wind trug Salz und Staub mit sich. Unser Guide Luis grinste nur und reichte mir ein Halstuch. „Das wirst du mir später danken“, sagte er. Irgendwo im Gebüsch hörte ich Ziegen oder vielleicht Esel – schwer zu sagen bei dem Motorenlärm. Die Ostküste Bonaire sah ganz anders aus als auf den Postkarten; sie wirkte wild, fast leer, nur diese verstreuten Herden und das ständige Rauschen der Wellen an den Felsen.
Die ATVs rumpelten über Korallenschutt und kleine Grasbüschel. An einer Stelle hielten wir bei einem alten Leuchtturm, dessen Farbe in der Sonne abblätterte. Luis erzählte von Schiffbrüchen – sein Onkel hatte hier gefischt, noch bevor es befestigte Straßen gab. Die Luft roch scharf, nach Seetang und heißem Stein. Ich versuchte „Leguan“ auf Papiamentu zu sagen (Luis lachte, als ich es völlig verhunzte), und dann entdeckten wir einen, der sich direkt neben unseren Reifen sonnte. Es ist schon etwas Besonderes, Tiere einfach so frei umherstreifen zu sehen – da fühlt man sich wirklich an einem anderen Ort, oder?
Danach tauchten wir in diese Höhlen ein – innen kühl und hallend, mit seltsamen alten Zeichnungen an den Wänden. Meine Hände kribbelten noch vom festen Griff am Lenker, aber es tat gut, nach dem ganzen Lärm draußen für einen Moment still zu stehen. Als wir wieder rauskamen, wirkte alles heller. Ich denke noch oft an diesen Ausblick: auf der einen Seite das endlose blaue Meer, auf der anderen das raue Land – nichts Aufgeregtes, aber irgendwie echt.
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