Schwebe über bunte Korallengärten im Hol Chan Marine Reserve, schwimme mit Nurse Sharks in Shark Ray Alley (oder schau vom Boot zu), genieße ein leckeres Belize BBQ und erkunde die bunte Insel Caye Caulker. Zum Abschluss gibt’s Rum Punch und Ceviche beim Sonnenuntergang über türkisfarbenem Wasser – ein Erlebnis, das lange nachklingt.
Die Tour dauert je nach Jahreszeit zwischen 7 und 8 Stunden, abhängig vom Sonnenuntergang.
Nein, es gibt keinen Hoteltransfer; Treffpunkt ist der Palapa Bar Steg 15 Minuten vor Abfahrt.
Ein Belize-Buffet mit BBQ-Fisch, geschmortem Hühnchen, Reis & Bohnen, Spießen, Maiskolben, Tortillas, Krautsalat, Pico de Gallo und süßen Kochbananen; zum Sonnenuntergang gibt es frisches Ceviche.
Ja, bei Shark Ray Alley kannst du auf dem Boot bleiben und trotzdem Nurse Sharks und Stachelrochen in seichtem Wasser gut beobachten.
Die halbprivate Tour findet mit mindestens 4 und maximal 8 Gästen statt.
Ja, es gibt eine offene Bar mit lokalem Rum, Wodka, Gin sowie Softdrinks und Säften während der gesamten Tour.
Du hast etwa eine Stunde Zeit, um Caye Caulker auf eigene Faust zu erkunden, bevor es zurückgeht.
Hol Chan ist das erste Meeresschutzgebiet in Belize mit einem Kanal durch das Riff; hier wurden über 160 Fischarten und 40 Korallenarten dokumentiert.
Dein Tag beginnt am Palapa Bar Steg (kein Hoteltransfer), alle Schnorchelausrüstungen sind an Bord, Eintritt ins Hol Chan Marine Reserve ist inklusive, dazu ein hochwertiges Belize-Buffet mit BBQ-Fisch und traditionellen Beilagen sowie frisches Ceviche auf der Rückfahrt; während der Tour gibt es unbegrenzt lokale Spirituosen, Softdrinks und die Nutzung der Bordtoiletten.
Schon am ersten Tag in San Pedro hatte ich von Hol Chan Marine Reserve gehört – alle reden davon, als wäre es eine faszinierende Unterwasserstadt. Als wir endlich ins Boot stiegen (nach einem gemütlichen Vormittag, den ich sehr genossen habe), waren wir nur sechs Leute plus unser Guide Luis, der Geschichten so locker erzählt, dass man ihm einfach zuhören will. Die Fahrt dauerte länger als gedacht – etwa 45 Minuten – aber ehrlich gesagt fühlte sich das Zurücklehnen auf den Kissen, die Sonne auf den Armen und der Wind im Haar schon wie Urlaub an. Jemand legte Soca-Musik auf, Luis reichte kalten Ananassaft herum. Ich roch Sonnencreme und Salz und dachte: genau das habe ich gebraucht.
Das Schnorcheln im Hol Chan war… naja, ich wusste nicht genau, was mich erwartet. Das Wasser war so klar, dass man jede Sandwelle sehen konnte. Luis zeigte auf eine Meeresschildkröte, die an Korallenfächern vorbeigleitet – er nannte sie „den alten Herrn“, weil sie wohl immer da ist. Überall flitzten winzige, leuchtend blaue Fische um unsere Beine. Bei Shark Ray Alley zögerte ich kurz, bevor ich ins Wasser sprang (Nurse Sharks sind aus der Nähe schon beeindruckend), aber alle anderen waren mutig, also hab ich’s einfach gemacht. Wie sie neugierig an uns vorbeischwammen – nicht aggressiv, sondern einfach interessiert – brachte mich unter Wasser zum Lachen. Wer nicht mit ihnen schwimmen will, kann auch vom Boot aus zuschauen; eine Frau hat das gemacht und sah trotzdem begeistert aus.
Mittagessen gab’s als Belize-Buffet auf dem hinteren Deck: geschmortes Hühnchen, das an Sonntagsessen zuhause erinnerte (nur schärfer), gegrillter Fisch mit einer geheimen Sauce, die Luis nicht verraten wollte, süße Kochbananen, die schnell weg waren. Wir saßen alle im Schneidersitz auf Papierplatten und tauschten Geschichten aus, woher wir kamen. Danach legten wir für etwa eine Stunde auf Caye Caulker an – genug Zeit, um an den pastellfarbenen Häusern vorbeizuschlendern und eine Kokosnuss bei einem Typen zu holen, der sie mit drei schnellen Schlägen knackte. Alles hier läuft entspannt; ihr Motto „Go Slow“ ist kein Witz.
Die Rückfahrt nach San Pedro begann, als die Sonne langsam über dem Wasser unterging. Jemand schenkte mir einen Rum Punch ein (stärker als gedacht) und es gab frisches Ceviche mit Tortilla-Chips, die nach Limette und Koriander schmeckten. Für einen Moment wurde es still, während alle den Himmel beobachteten, wie er sich über dem Riff in Orange und Rosa färbte – selbst Luis schwieg. Manchmal denke ich noch an diesen Ausblick, wenn zuhause alles zu hektisch wird.
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