Du fütterst riesige Tarpons vor Caye Caulker, schnorchelst mit einem lokalen Guide durch die Riffe des Hol Chan Marine Reserve – mit Ammenhaien in Shark Ray Alley und vielleicht einer Seekuh, wenn du Glück hast. Ausrüstung, GoPro-Videos, Mittagessen (auch vegetarisch) und Eintritt sind inklusive – du musst nur noch treiben und lachen.
Kaum habe ich meinen Kaffee ausgetrunken, reicht mir jemand Maske und Flossen – wir legen früher ab, was bedeutet, dass das Boot ruhiger ist und die Sonne auf Caye Caulker noch sanft scheint. Unser Guide Luis macht schon Witze darüber, dass Tarpons „das echte Frühstück“ sind, und ehrlich gesagt? Er hat recht. Erster Halt: die riesigen Fische füttern. Sie springen so schnell nach Sardinenstückchen, dass man den Spritzer auf dem Gesicht spürt – mein Herz klopfte viel heftiger, als ich zugeben wollte. Luis grinste nur und sagte: „Jetzt bist du wach.“
Kaum haben wir gelacht, geht’s weiter, über das glasklare Blau zum mesoamerikanischen Barriereriff. Das Hauptthema hier ist Schnorcheln im Hol Chan Marine Reserve, aber was hängen bleibt, ist, wie Luis auf Seekühe zeigt – manchmal sieht man sie, manchmal nicht (wir hatten Glück). Es herrscht eine besondere Ruhe, wenn man ins Wasser gleitet; trotz der ganzen Ausrüstung fühlt es sich seltsam friedlich an. Eine Schildkröte zieht vorbei, als würde sie hier regieren (was sie auch tut), und Luis taucht immer wieder auf, um ganz entspannt Fische zu benennen – „Das ist ein Königs-Engelfisch… nein, nicht der da!“ Er sagt uns, nichts anzufassen, einfach treiben und beobachten.
Als Nächstes kommt der Coral Garden – ehrlich, hier habe ich die Zeit vergessen, weil alles in Bewegung ist: kleine flinke Fische, lange Korallenbänder, die mit der Strömung tanzen. Meine Maske beschlug kurz, und ich hätte fast einen Ammenhai übersehen, der unten vorbeigleitet. Das versunkene Frachtschiff überraschte mich auch; es wirkt fast unheimlich dort unten, aber irgendwie auch freundlich – vielleicht, weil es jetzt von weichem Korallenbewuchs bedeckt ist, eine Art Unterwasser-Nachbarschaft. Jemand versuchte ein Gruppen-Selfie mit der GoPro, aber die Hälfte von uns war kopfüber (ich hoffe, die behalten das Bild).
Shark Ray Alley ist pures Chaos – aber auf die beste Art: Ammenhaie kreisen, sobald wir anlegen, und Stachelrochen gleiten unter den Füßen durch, wenn man nicht aufpasst. Wer will, kann an Bord bleiben (ein paar taten das), aber ins Wasser zu springen ist ein echtes Erlebnis – man spürt, wie die Schwänze an den Beinen vorbeistreifen, und plötzlich vergisst man alle Sorgen vom Land. Der letzte Halt ist der Hol Chan Channel selbst. Wir folgen Luis durch Schwärme von Gelbschwanz-Schnappern, während er abtaucht und uns alles zeigt – ich dachte die ganze Zeit, wie viel Leben auf so kleinem Raum Platz findet. Auf der Rückfahrt werden Ananasstücke und Rum Punch herumgereicht; Salzkrusten auf der Haut, Haare zerzaust vom Wind.
Die Tour startet um 9:30 Uhr ab Caye Caulker, etwa eine Stunde früher als bei den meisten anderen Anbietern.
Ja, Maske, Schnorchel und Flossen werden jedem Teilnehmer gestellt.
Eine GoPro steht an Bord zur Verfügung, um Unterwasseraufnahmen von Meerestieren und Momenten zu machen.
Ja, die Eintrittsgebühren für Hol Chan Marine Reserve und Shark Ray Alley sind im Preis enthalten.
Du kannst zwischen Reis & Bohnen mit Hühnchen oder vegetarischen Gerichten wählen; auch Burger sind verfügbar.
Das Schnorcheln im Hol Chan Channel dauert meist 30–40 Minuten; die anderen Stopps variieren je nach Bedingungen und Sichtungen.
Die Guides suchen gezielt in wichtigen Riffbereichen nach Seekühen; Sichtungen sind nicht garantiert, aber sie versuchen es mehrfach.
Frisches Obst wird an Bord serviert, dazu gibt es auf der Rückfahrt einen kostenlosen Rum Punch.
Dein Tag startet früh morgens ab Caye Caulker, alle Schnorchelausrüstung (Maske, Flossen) ist inklusive, ebenso die Eintrittsgebühren für Hol Chan Marine Reserve und Shark Ray Alley. Eine geteilte GoPro steht für Unterwasserfotos bereit. Mittagessen ist dabei – wahlweise Reis & Bohnen oder Burger – plus frisches Obst und Rum Punch nach dem Schnorcheln, bevor es mit salzigem Haar und guter Laune zurückgeht.
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