Du verlässt Manama für ein paar Stunden und tauchst ein in Geschichten, die älter sind als jede Stadt: Steh am Tree of Life, triff Kamele auf der Zallaq Farm, spaziere zwischen uralten Dilmun-Grabhügeln und sieh zu, wie Töpfer ihre Kunst seit Jahrhunderten leben. Inklusive Hotelabholung und spannenden Erklärungen vom Guide – Überraschungen garantiert.
Hast du dich schon mal gefragt, wie sich ein halber Tag in der Wüste von Bahrain wirklich anfühlt? Ich hatte keine Ahnung, was mich erwartet, als wir Manama hinter uns ließen – nur dass unser Guide Ahmed lächelnd kaltes Wasser reichte und meinte, es werde „viel mehr als nur Sand“. Er hatte recht. Die Stadt verschwand schnell, und stattdessen breitete sich diese stille Trockenheit aus, die dich intensiver hinhören lässt. Erster Halt: die Bahrain International Circuit Rennstrecke. Ich bin kein Rennsportfan, aber selbst ich spürte diese eigenartige Spannung, wenn die leeren Bahnen unter der Sonne daliegen – als würde der Speed hier nur schlafen.
Danach ging’s zum Ölbohrloch – 1932, das erste im Golf, erzählte Ahmed. Es roch leicht metallisch (oder war das meine Fantasie?), während der Wind kleine Staubteufel um unsere Füße wirbelte. Wir blieben nicht lange, sondern fuhren weiter zum, wie alle sagen, Tree of Life. Der steht einfach da, hartnäckig und grün, an einem Ort, wo sonst meilenweit nichts wächst. Ich versuchte zu verstehen, wie der Baum überlebt – Ahmed zuckte mit den Schultern und meinte, die Einheimischen fragen sich das schon seit Jahrhunderten. In der Nähe kletterten ein paar Kinder, eines winkte uns mit Händen voller Sand zu.
Ich gebe zu, die Kamele auf der Zallaq Kamel-Farm zum ersten Mal aus der Nähe zu sehen, hat mich mehr zum Lachen gebracht, als ich dachte – sie sind viel größer (und riechen intensiver) als erwartet. Eins starrte immer wieder meine Wasserflasche an, als wollten wir tauschen. Danach fuhren wir durch Awali und West Riffa, die für mich irgendwie ineinander verschwammen, bis auf einen plötzlichen Farbtupfer von Straßenmarktständen. Es gab auch eine Kirche – neu und riesig vor dem Himmel – doch am meisten blieb mir der Stopp bei den uralten Dilmun-Grabhügeln im Kopf. 4000 Jahre alt? Man steht da auf dem Boden, auf dem Menschen wandelten, lange bevor hier eine Stadt entstand. Zum Schluss besuchten wir eine Töpferwerkstatt; die Hände formten den Ton fast wie aus Gewohnheit, eine Tradition, die Generationen verbindet. Meine Schale war schief, aber das störte niemanden.
Es ist verrückt, wie vier Stunden so vielschichtig sein können – Geschichte, die an dir klebt, zusammen mit dem Wüstenstaub. Noch jetzt denke ich oft an den Baum oder die Stille zwischen den Stopps.
Die Tour dauert etwa 4 Stunden von Abholung bis Rückfahrt.
Ja, du besuchst während der Tour den berühmten Tree of Life in Bahrain.
Ja, bei der Zallaq Kamel-Farm kommst du den Kamelen ganz nah.
Die Abholung ist bei ausgewählten Hotels in Manama inklusive; abgelegene Orte können extra kosten.
Du siehst uralte Dilmun-Grabhügel, über 4000 Jahre alt, und besuchst eine Töpferwerkstatt.
Nein, Mittagessen ist nicht enthalten; Wasserflaschen werden bereitgestellt.
Ja, Kinder sind willkommen, müssen aber von einem Erwachsenen begleitet werden.
Die Tour ist eine Gruppenfahrt, außer du buchst eine private Variante gegen Aufpreis.
Deine halbtägige Tour beinhaltet Abholung und Rückfahrt zu den meisten Hotels in Manama, Wasser für unterwegs, alle Eintrittsgelder entlang der Route, Transport im klimatisierten Fahrzeug mit Live-Kommentar vom lokalen Guide – und genug Zeit, um an jedem Stopp in Ruhe zu entdecken, bevor es zurück in die Stadt geht.


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