Steig mit einem lokalen Guide in den Cape Leeuwin Leuchtturm, lausche spannenden Geschichten von Schiffbrüchen und Leuchtturm-Familien, und genieße den windumtosten Blick, wo zwei Meere sich vereinen. Entdecke das historische Wärterhaus und lass den Tag bei Kaffee oder hausgemachten Leckereien am Wasser ausklingen – ein Erlebnis, das lange nachwirkt.
Ganz ehrlich, ich hatte nicht viel erwartet, als ich unten am Cape Leeuwin Leuchtturm stand. Er wirkte einfach nur hoch und irgendwie trotzig gegen den Wind, weißt du? Doch dann begann unsere Führerin – Janine hieß sie – von Schiffskatastrophen und Stürmen zu erzählen, und plötzlich konnte ich förmlich den Salzgeruch und das Flackern alter Öllampen riechen. Die Kalksteinstufen fühlten sich kühl an, während wir uns die Wendeltreppe im Inneren des alten, immer noch funktionierenden Turms hinaufschlängelten.
Auf halber Höhe blieb Janine an einem kleinen Fenster stehen und zeigte auf die Stelle, wo sich der Südliche Ozean und der Indische Ozean treffen. Sie lachte und erzählte, wie die Einheimischen sich darüber streiten, welche Seite rauer sei (sie meinte, das ändere sich täglich). Draußen klang der Wind, als wolle er unbedingt rein. Oben angekommen, wirkte alles viel größer – die Wellen unter uns, der wilde blaue Horizont. Ich versuchte, Delfine zu entdecken, sah aber meist nur die Gischt, die von den Felsen weit unten aufstieg. Meine Beine zitterten ein wenig, vielleicht vor Aufregung, vielleicht vor Ehrfurcht.
Danach schlenderten wir durch eines der alten Wärterhäuser – heute ein kleines Museum mit knarrenden Dielen und Fotos von Familien, die hier lebten, bevor der Strom in diese Ecke Westaustraliens kam. Jemand hatte frische Scones für das Café nebenan gebacken, ich roch sie schon, bevor wir eintraten. Noch immer denke ich an den Ausblick von oben zurück – wie winzig man sich fühlt, wenn zwei Ozeane unter einem aufeinandertreffen.
Die geführte Tour dauert etwa eine halbe Stunde.
Die Tour ist für alle Fitnesslevels geeignet.
Ja, ein lokaler Guide begleitet Besucher die Turmtreppe hinauf.
Ja, das Interpretationszentrum in einem der originalen Häuser ist zugänglich.
Man hat Ausblick auf den Südlichen und Indischen Ozean sowie die zerklüftete Küste.
Zwischen Mai und September sind Walbeobachtungen vom Leuchtturm möglich.
Der Eintritt zum Turm ist in der geführten Tour enthalten; weitere Bereiche können vor Ort besucht werden.
Dein Besuch umfasst eine halbstündige, geführte Turmbesteigung mit Geschichten von deinem lokalen Guide, Zugang zum historischen Gelände und Wärterhaus sowie Zeit zum Entspannen im Café nach der Tour, falls du möchtest.
Benötigen Sie Hilfe bei der Planung Ihrer nächsten Aktivität?