Erkunde bei diesem Tagesausflug von Baku aus den wilden Norden Aserbaidschans: Erlebe die surrealen Candy Mountains, überquere alte Brücken mit Bergblick und genieße hausgemachte aserbaidschanische Gerichte mit Einheimischen, bevor es zurückgeht – frische Luft, neue Geschmäcker und unvergessliche Momente inklusive.
Die gesamte Fahrzeit beträgt etwa 8 Stunden hin und zurück ab Baku.
Ja, die Abholung und Rückfahrt sind für Hotels im Zentrum von Baku (außer der Altstadt) inklusive.
Ein hausgemachtes aserbaidschanisches Mittagessen mit traditionellen Gerichten im Dorf Khinalig.
Alle Eintrittsgelder sind im Tourpreis bereits enthalten.
Ja, Babys können mitkommen; sie müssen auf dem Schoß eines Erwachsenen sitzen oder im Kinderwagen mitfahren.
Du kannst die Tour entweder privat oder als Gruppentour buchen.
Der professionelle Guide spricht Englisch und Russisch.
Ja, es gibt einen Halt am Eagle Top Aussichtspunkt mit Panoramablick auf die Berge.
Dein Tag beinhaltet die Abholung und Rückfahrt vom Hotel in Baku (außer Altstadt), alle Eintrittsgelder entlang der Route, die Fahrt im klimatisierten Fahrzeug mit einem englisch- oder russischsprachigen Guide sowie ein hausgemachtes aserbaidschanisches Mittagessen in Khinalig, bevor es abends zurück nach Baku geht.
Ich erinnere mich noch genau an den ersten Blick auf die Candy Mountains bei Guba – diese wirbelnden Rot- und Rosatöne sahen fast unecht aus, als hätte jemand sie für einen Film aufgemalt. Unsere Reiseleiterin Nigar musste lachen, als ich das sagte. Sie erzählte, dass britische Reisende sie vor Jahren „Candy Cane Mountains“ nannten und der Name einfach hängen blieb. Wir waren früh in Baku losgefahren (ich hatte es gerade noch rechtzeitig in die Hotellobby geschafft) und als wir hier anhielten, fühlte sich die Stadt schon weit entfernt an. Die Luft roch anders – klarer, etwas erdig, wie nasser Stein nach Regen, obwohl es seit Tagen nicht geregnet hatte.
Die Fahrt schlängelte sich durch Wälder bei Qechresh, wo wir die Fenster runterließen und Vögel hörten, die ich nicht kannte. Halt machten wir an einer alten Brücke – der Qriz-Brücke –, die über einen felsigen Abgrund gespannt war und mir beim Hinunterschauen fast die Knie weich werden ließ. Ein paar Einheimische winkten von der anderen Seite; einer hatte einen Schäferhund, der unseren Van anbellte, sich dann aber faul in die Sonne legte, als wäre er der Boss hier. Unsere Reiseleiterin zeigte auch den Berg Beshbarmag („Fünf-Finger-Berg“), zu dem es wilde Legenden gibt, dass Propheten dort nach Unsterblichkeit suchten. Ob ich das glaube, weiß ich nicht, aber es ließ mich den Berg mit anderen Augen sehen.
Mittagessen gab es bei einer Familie in Khinalig – ehrlich gesagt habe ich ihren Namen nicht mitbekommen, weil ich zu sehr damit beschäftigt war, „dovga“ richtig auszusprechen (Nigar musste über meinen Versuch schmunzeln). Das Brot kam warm und weich auf den Tisch, dazu Käse mit einem Hauch von Gras. Aus dem Küchenfenster konnte man Adler kreisen sehen; ich saß einfach eine Weile da und schaute hinaus, statt viel zu reden. Khinalig selbst fühlte sich an wie eine andere Welt – steinerne Häuser, die an steilen Hängen klebten, Kinder, die zwischen Ziegen herumflitzten, und eine Ruhe, die wir den ganzen Tag sonst nirgendwo erlebt hatten.
Die Rückfahrt nach Baku war lang, aber ich dachte immer wieder an die Farben in den Felsen und daran, wie alle in Khinalig sich zu kennen schienen. Hier geht es nicht darum, Sehenswürdigkeiten abzuhaken – es geht darum, sich überraschen zu lassen, wie anders die Welt nur wenige Stunden außerhalb der Stadt wirkt.
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