Erlebe Aruba hautnah: Füttere Strauße auf der Ostrich Farm, lach mit geretteten Eseln im Sanctuary und schlendere zwischen Papageien und Capybaras in Philip’s Animal Garden – mit lokalem Guide und bequemer Hotelabholung. Staubige Schuhe und vielleicht ein neues Lieblingstier inklusive.
Schon bevor wir aus dem Van bei der Aruba Ostrich Farm ausstiegen, lachte Li – irgendwie schauten uns die großen Vögel an, als wären wir zu spät zum Frühstück. Die warme Brise wehte durch die offenen Ställe, und der trockene, grasige Geruch klebte an unseren Schuhen. Unsere Führerin (ich glaube, sie hieß Maritza?) reichte mir eine Schale mit Pellets und sagte: „Nicht zusammenzucken.“ Natürlich zuckte ich zusammen. Strauße sind aus der Nähe riesig, und ihre Schnäbel sind schneller, als man denkt. Ich versuchte, auf Papiamento „Hallo“ zu sagen, wurde aber meist nur gepickt. Trotzdem war es irgendwie beruhigend, ihnen unter dem strahlend blauen Himmel zuzusehen, wie sie stolz umherliefen.
Als nächstes ging es zum Esel-Schutzgebiet – man hört sie, bevor man sie sieht. Hinter dem Zaun erklang ein lautes I-Aah, dann winkte uns eine Freiwillige mit einem breiten Lächeln herein. Sie erzählte, dass Esel früher überall auf Aruba waren, bis die Autos kamen (was Sinn macht, wenn man den Verkehr auf der Insel kennt). Diese Tiere haben etwas Sanftes an sich; einer stupste meine Hand so liebevoll an, dass ich fast meine Wasserflasche fallen ließ. Das Schutzgebiet wird von Ehrenamtlichen betrieben, und das merkt man – hier kennt wirklich jeder jeden Esel beim Namen. Die Kinder aus unserer Gruppe setzten sich einfach mitten in den Staub zu ihnen.
Philip’s Animal Garden war lebendiger, als ich erwartet hatte – Papageien schrien durcheinander, Ziegen kletterten auf alles, was sie fanden. Philip selbst war an dem Tag da und erzählte, wie er vor Jahren angefangen hat, Tiere zu retten. Wir durften ein Capybara füttern (die Nase war überraschend weich) und sahen eine gerettete Leguan-Dame, die sich königlich in der Sonne räkelte. Es ist kein schickes Gelände, aber es fühlt sich echt an – hinter jedem Käfig und Gehege steckt eine Geschichte, wenn man genau hinhört. Als wir später wieder im Van saßen und zurück zum Hotel fuhren, fiel mir auf, dass ich mein Handy seit Stunden nicht mehr angefasst hatte. So etwas passiert mir sonst kaum noch.
Die Tour dauert etwa einen halben Tag, inklusive Fahrtzeiten zwischen den Stationen.
Ja, Abholung und Rückfahrt vom Hotel oder Hafen sind inklusive.
Du triffst Strauße, Emus, Esel, Papageien, Ziegen, Capybaras und über 50 weitere Arten in Philip’s Animal Garden.
Ja, alle Eintrittsgelder sind im Preis enthalten.
Ja, die Tour ist familienfreundlich; Kinder müssen von einem Erwachsenen begleitet werden.
Babys sind willkommen, müssen aber auf dem Schoß eines Erwachsenen sitzen oder im Kinderwagen bzw. Autositz mitfahren.
Ja, ein erfahrener lokaler Guide begleitet die gesamte Tour.
Ja, ein Teil deiner Zahlung fließt direkt in die Unterstützung der Tierparks.
Dein Tag beinhaltet die Abholung und Rückfahrt vom Hotel oder Hafen, eine Flasche Wasser für die warme Arubasonne, alle Eintrittsgelder für die besuchten Tierparks – und deinen eigenen lokalen Guide, der jede Abkürzung kennt und spannende Geschichten erzählt, während du von Straußen über Esel bis zu Philip’s Animal Garden geführt wirst, bevor es zurückgeht.
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